Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

ehemalige Frühchen

Antwort von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Schwere Behinderungen besonders hinsichtlich der Motorik können spätestens im 2. Lebenshalbjahr erkannt werden. Leichtere Störungen der Feimnmotorik und der Auffassungsgabe werden manchmal erst im Vorschulalter deutlich.
Verhaltensstörungen und schulische Teilleistungsstörungen werden manchmal erst in der Grundschule erkannt.
Danach kann man weitgehend sicher vor Spätfolgen sein.
Im Einzelfall kommen jedoch z.B. eine Verschlechterung der Sehleistung durch Spätfolgen einer Frühgebeornenretinopathie oder psychiatrische Störungen noch im Erwachsenenalter vor. Hier ist die wissenschaftliche Datenlage aber noch schwach, weil die ersten unter den heutigen intensivmedizinischen Bedinugen überlebenden sehr unreifen Frühgeborenen gerade jetzt erst erwachsen werden.

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 23.01.2003

 
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