Prof. Dr. med. Michael Radke

Prof. Dr. med. Michael Radke

Kinderarzt

Nach seinem Studium der Humanmedizin erhielt Professor Dr. med. Michael Radke seine Facharzt­ausbildung in der Universitäts­kinderklinik Rostock und arbeitete dort als Oberarzt mit den Spezial­gebieten Pädiatrische Gastro­enterologie und Ernährungs­störungen bei Kindern. Seit Oktober 1997 ist er Chefarzt des Zentrums für Kinder- und Jugend­medizin des Klinikums Ernst von Bergmann in Potsdam, akademisches Lehr­krankenhaus der Charité Berlin.

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Wie vorgehen?

Antwort von Prof. Dr. med. Michael Radke

Frage:

Lieber Prof. Radke,
Meine Tochter kam in der 33. ssw aufgrund einer Unterversorgung mit nur 1800g zur Welt. Die Gewichtszunahme war lange gut, seit etwa 2 Monaten aber nicht mehr so. Mit 6 Monaten wiegt sie jetzt bei einer Größe von 63cm 5300g. Von der Entwicklung her ist alles super, sie ist extrem aktiv.
Bislang bekommt sie zwei Mal am Tag Beikost, schafft aber höchstens 100g. Ansonsten wird sie gestillt. Die Kiä empfahl jetzt, 5 mal am Tag beikost zu geben, um auf 500g zu kommen. Stillen dann nachts (die Kleine kommt alle 2 Stunden und trinkt dann auch gut).
Ichbin jetzt unsicher, was das beste Vorgehen ist. 500g schafft sie einfach nicht. Bin auch in Sorge, ob sie so genug Flüssigkeit bekommt? Sie trinkt nur einige Schluck Wasser zu den Mahlzeiten. Grundsätzlich hat sich die Gewichtszunahme seit Beikosteinführung eher verschlechtert. Meine Info war bislang auch, dass die Mumilch mehr Kalorien hat als Brei?
Danke für Ihre Hilfe!
Viele Güße

von Mettbrötchen am 25.02.2013, 10:57 Uhr

 
 

Antwort auf:

Wie vorgehen?

Ich wäre da gelassener. Ihr Kind hat doch sein Geburtsgewicht mit 6 Monaten fast verdreifacht (!). Man muß nicht den Ehrgeiz entwickeln, unbedingt nun in kurzer Zeit eine Gewichtsentwicklung zu machen, wie bei Reifgeborenen. Machen Sie einfach so weiter, ich geh davon aus, daß Ihr Kind mit einem Jahr ca. 9 kg wiegen wird. Ihr Kind ist noch ein Säugling, kein "Eßling", deshalb würde ich die Breimahlzeiten nicht ausweiten, sondern eher eine Flaschenmilchmahlzeit (Zwiemilchernährung) zusätzlich geben. Diese Milch können Sie auch anstelle von Wasser geben.

von Prof. Dr. med. Michael Radke am 25.02.2013

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