Prof. Dr. med. Michael Radke

Prof. Dr. med. Michael Radke

Kinderarzt

Nach seinem Studium der Humanmedizin erhielt Professor Dr. med. Michael Radke seine Facharzt­ausbildung in der Universitäts­kinderklinik Rostock und arbeitete dort als Oberarzt mit den Spezial­gebieten Pädiatrische Gastro­enterologie und Ernährungs­störungen bei Kindern. Seit Oktober 1997 ist er Chefarzt des Zentrums für Kinder- und Jugend­medizin des Klinikums Ernst von Bergmann in Potsdam, akademisches Lehr­krankenhaus der Charité Berlin.

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Prof. Dr. med. Michael Radke

Wie können wir unserem Sohn die Nacht-Flaschen abgewöhnen?

Antwort von Prof. Dr. med. Michael Radke

Frage:

Guten Tag,

wir möchten unserem 13 Monate altem Sohn gern die Nachtflaschen abgewöhnen. Mit den Flaschen fing es im 9. Monat an – erst eine Flasche und dann im Laufe der Zeit zwei. Er ließ sich ohne Flasche nicht beruhigen und ist nicht wieder eingeschlafen. In den Forenbeiträgen haben wir gelesen, dass bei einem Kind im Alter von 13 Monaten Nachtflaschen nicht mehr notwendig sind. Unser Sohn bekommt zwischen 22 und 1 Uhr und zwischen 1 und 4 Uhr jeweils eine Flasche. Bis Anfang Februar waren es 200ml Folgemilch 2 pro Flasche. Vor zwei Wochen haben wir die Milchmenge je Flasche auf 130ml reduziert. Vor einer Woche haben wir die Pulvermenge reduziert (nur noch 3 Löffel statt 4). Derzeit trinkt unser Sohn die Flaschen ratz fatz aus und weint danach oft, als wäre er nicht satt geworden.

Haben wir zu schnell zu doll reduziert? Falls ja, können Sie uns eine Empfehlung in Tagen/Wochen geben, wie wir reduzieren sollten?

Abgesehen davon ist der Kleine seit ein paar Wochen immer schon gegen 5 Uhr morgens wach. In der Vergangenheit hat er immer bis 6/7 Uhr geschlafen. Kann das mit der Ernährung zusammenhängen? Tagsüber macht er ca. 1,5 Stunden Mittagsschlaf. Abends geht er zwischen 18 und 19 Uhr ins Bett.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

Herzliche Grüße
Sandra

von mami_HH am 22.02.2021, 12:19 Uhr

 

Antwort auf:

Wie können wir unserem Sohn die Nacht-Flaschen abgewöhnen?

Versuchen Sie die Mahlzeiten am Tag so zu gestalten, daß Sie möglichst spätestens um 23. Uhr ein Flasche geben. Wenn Ihr Kind nachts wach wird, sollte ein wenig Wasser reichen. Man muß sicher auch nicht auf jede kleine Regung in der Nacht mit einer Flasche reagieren. Den entstehenden Protest sollten Sie ein paar Tage "aushalten" - der Schlaf-Wach-Rhythmus wird sich einpegeln.
Vom Reduzieren halte ich nichts, die Kinder sollen soviel trinken wie sie möchten.
Versuchen Sie, Ihr ggf. etwas später schlafen zu legen.
Eine Patentlösung gibt es leider nicht, Sie werden Geduld brauchen. Es gilt aber: Ein Nahrungsbedarf für Ihr Kind besteht in der Nacht nicht.

von Prof. Dr. med. Michael Radke am 23.02.2021

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