Prof. Dr. med. Michael Radke

Prof. Dr. med. Michael Radke

Kinderarzt

Nach seinem Studium der Humanmedizin erhielt Professor Dr. med. Michael Radke seine Facharzt­ausbildung in der Universitäts­kinderklinik Rostock und arbeitete dort als Oberarzt mit den Spezial­gebieten Pädiatrische Gastro­enterologie und Ernährungs­störungen bei Kindern. Seit Oktober 1997 ist er Chefarzt des Zentrums für Kinder- und Jugend­medizin des Klinikums Ernst von Bergmann in Potsdam, akademisches Lehr­krankenhaus der Charité Berlin.

mehr über Prof. Dr. med. Michael Radke lesen

Prof. Dr. med. Michael Radke

Verstopfung

Antwort von Prof. Dr. med. Michael Radke

Frage:

Hallo,
unsere Tochter (4) hat eine chronische Verstopfung. Die hat sie auf Grund eines Hefepilzes bekommen. Sie hat sich den Stuhlgang verkniffen wegen Schmerzen. Der Po war richtig blutig durch den Pilz.
Wegen der Verstopfung haben wir eine Therapie angefangen. Dabei hat sie die ersten 3 Tage ein Abführmittel für Kinder bekommen und ab dem 4. Tag tägl. eine Tüte Movicol Junior.
Angefangen haben wir Mitte April. Der Stuhl ist jetzt weich und sie bekommt von mir nur noch eine halbe Tüte Movicol Junior am Tag.
Schokolade wird sehr selten gegessen und Bananen ebenso.
Trotzdem geht sie nicht auf die Toilette und macht kein ordentliches Geschäft. Es kommt nur in kleinen Portionen und das 3mal am Tag oder öfters. Weiterhin sagt sie nicht, das sie muss. Sie macht immer in die Hose. Sie weiss, dass sie auf Toilette gehen soll und ekelt und ärgert sich wenn es in der Hose ist.
Letzte Woche hat sie 4 Tage lang jeden Abend richtig super auf die Toilette gekackt. Da hat sie einmal am Abend gekackt, es war ein ordentliches Geschäft und der Stuhlgang war nicht zu weich und nicht zu fest. Sie hat sich total gefreut und Lob bekommen und wir haben uns alle mitgefreut. Doch nach den 4 Tagen war alles wieder erledigt. Es geht wieder nur in die Hose, sie sagt keinen Ton und der Stuhl ist wieder sehr weich und er klebt am Po. Das findet sie auch sehr blöd. Sie verkneift sich das kackern auch wieder. Wenn ich Movicol nur an an zwei Tagen gebe, so dass der Stuhl etwas fester ist und sie auch das drücken lernt habe ich Angst, dass wir wieder in die Verstopfung komplett reinrutschen wegen dem verkneifen.

Was soll oder kann ich tun?
Ausser der Verstopfung ist alles ok mit dem Darm.
Das pullern gehen auf die Toilette klappt super, auch in der Nacht!

Grüsse Nibie

von nibie am 20.06.2011, 11:53 Uhr

 

Antwort auf:

Verstopfung

Die Sache ist einfach: Geben Sie mindestens 6 Wochen lang jeden Tag Movicol. Wird der Stuhl zu dünn, geben Sie weniger. Danach wird sich alles wieder einpegeln.
Übrigens: Movicol sollte man nicht als Abführmittel, sondern als Stuhlweichmacher bezeichnen, das trifft es mehr.

von Prof. Dr. med. Michael Radke am 20.06.2011

Ähnliche Fragen

Ähnliche Fragen an Prof. Wirth und Prof. Radke zum Thema Ernährung von Babys und Kindern

verstopfung

hallo, mein Sohn ist 9,5 monate alt und er leidet unter verstopfung. Er bekommt regelmäßig von mir 5 ml lacutlose und in sein Tee ist Milchzucker. Die Kinder ärztin hat zu mir gesagt das die movicol btl. erst ab einem Jahr sind ,aber könte ich die nicht teilen also ein halben ...

von christiane1980 19.05.2011

Frage und Antworten lesen

Verstopfung bei Babys

Sehr geehrte Doktoren, Mein Sohn (6 Monate) bekommt seit 6 Wochen Brei. Mittlerweile bekommt er seit einer Woche abends Getreide-Milch-Brei. Er trinkt tagsüber unterschiedlich viel abgekochtes Wasser (20-150 ml). Da er sonst noch voll gestillt wird, klappt das mit dem ...

von Linnnda 17.05.2011

Frage und Antworten lesen

Verstopfung

Hallo, meine 18 Monate alte Zwillingstochter leidet seit letztem Jahr immer und immer wieder unter Verstopfung mit dem einher gehenden Teufelskreis.Und ausser zu Laktolosesaft,Glycilax und Babylax hat unsere Kinderärztin nichts gemacht. Gibt es denn wirklich nichts ...

von XHeraklesX 05.05.2011

Frage und Antworten lesen

Mobile Ansicht

Impressum Team Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutz Forenarchiv

© Copyright 1998-2021 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.