Prof. Dr. med. Michael Radke

Prof. Dr. med. Michael Radke

Kinderarzt

Nach seinem Studium der Humanmedizin erhielt Professor Dr. med. Michael Radke seine Facharzt­ausbildung in der Universitäts­kinderklinik Rostock und arbeitete dort als Oberarzt mit den Spezial­gebieten Pädiatrische Gastro­enterologie und Ernährungs­störungen bei Kindern. Seit Oktober 1997 ist er Chefarzt des Zentrums für Kinder- und Jugend­medizin des Klinikums Ernst von Bergmann in Potsdam, akademisches Lehr­krankenhaus der Charité Berlin.

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Prof. Dr. med. Michael Radke

Koliken

Antwort von Prof. Dr. med. Michael Radke

Frage:

Hallo,
mein 14 Wochen altes Mädchen hat seit der Geburt Darmkoliken.
Nachts bin ich oft bis zu 6mal aufgestanden und hab sie rumgetragen, Flieger gemacht und Kirschkernkissen.
Jetzt sinds nur noch 4mal und meist nur noch Nachts bis später Vormittag.
Ich stille voll. Sie hat Abends auch noch so bisl Schreiphase, das aber nicht auf Krämpfe zurückzuführen ist.
Man kann ihr die Krämpfe direkt ansehen.
Ich hab alles probiert.. Kirschkernkissen, Bäuerchen, Kümmelzäpfchen, Sabtropfen, Fliegerstellung, Weglassen von blähenden Gemüse(Obwohl ich´s nicht versteh, weil ich die Ballaststoffe die mich aufblähen ja nicht resorbiere, daher diese doch nicht in die Muttermilch abgeb).
Woran liegts, das manche Babys nichts haben und unser Mädchen sich immer noch damit rumquält...?
Danke im Vorraus für ihre Antwort,
lg Ribanna
bin am Ende

von Ribsi am 13.08.2013, 16:33 Uhr

 
 

Antwort auf:

Koliken

Ein Jahrhunderte Jahre altes Problem, beschrieben mit den unglücklichen Wörtern "Nabelkoliken" oder "Dreimonatskoliken".
Es ist nervig aber meist nicht besorgniserregend. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um ein funktionelles Problem des Magen-Darm-Trakts. Meine Empfehlung: Erhöhen Sie den Ballaststoffanteil in der Nahrung. Versuchen Sie Beikost (Gemüsebrei o.ä.) schon jetzt einzusetzen. Achten Sie darauf, daß Ihr Kind nicht zu hastig trinkt und zuviel Luft verschluckt.
Und dann brauchen Sie noch --- Geduld! In 3 Monaten ist alles vorbei.

von Prof. Dr. med. Michael Radke am 14.08.2013

Antwort auf:

Koliken

Vielen Dank für den Tip,
... und sorry ich weiß daß es ein Jahrhundertaltes Problem ist, mit dem die Mütter Sie immer wieder belästigen.
Aber warum konnte unsere moderne Medizin noch nicht beantworten, wieso das so ist.
Evolutionär wäre es doch blödsinnig. Wieso verträgt mein Baby die Muttermilch nicht? Seit über 3 Monaten.

..und jetzt sagen Sie nochmal 3 Monate so ein Horrortrip.
(Dann müßte es ja die 6 Monatskoliken heißen...,)
... und Beikost wg Ballaststoffe nehm ich an.

Durch die Umstellung, Breinahrung bekommt Sie sicher vorerst nochmehr Blähungen muß ich annehmen...

Trotzdem Danke für die schnelle Antwort!
lg

von Ribsi am 14.08.2013

Antwort:

blähunge, uns hat folgendes geholfen...

wir hatten hier das gleiche problem. unser sohn hatte mit blähungen noch nach dem 4. monat zu kämpfen. ernst genommen hat das auch kein arzt.
wir konnten riesen erfolge mit zwei besuchen beim osteopathen verbuchen. zusätzlich habe ich noch bigaia tropfen gegeben.
versuch es, den osteopathen zahlt leider nicht jede krankenkasse (unsere ikk nicht) aber ich würde jeder zeit wieder das geld zahlen.
jetzt ist er 5,5 monate alt und es ist seit dem endlich ruhe. und mit beikost haben wir auch noch nicht angefangen. mir wurde das hier auch direkt empfohlen... ich will 6 monate voll stillen, die who empfielt das schließlich nicht umsonst.
es kann nicht das allheilmittel sein direkt mit brei zu beginnen.

hoffe du hast bald ruhe, ich fühle mit dir

lg rosi

von Roseanne am 20.08.2013

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