Prof. Dr. med. Michael Radke

Prof. Dr. med. Michael Radke

Kinderarzt

Nach seinem Studium der Humanmedizin erhielt Professor Dr. med. Michael Radke seine Facharzt­ausbildung in der Universitäts­kinderklinik Rostock und arbeitete dort als Oberarzt mit den Spezial­gebieten Pädiatrische Gastro­enterologie und Ernährungs­störungen bei Kindern. Seit Oktober 1997 ist er Chefarzt des Zentrums für Kinder- und Jugend­medizin des Klinikums Ernst von Bergmann in Potsdam, akademisches Lehr­krankenhaus der Charité Berlin.

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Prof. Dr. med. Michael Radke

Jodsubstitution bei Fischunverträglichkeit

Antwort von Prof. Dr. med. Michael Radke

Frage:

Guten Tag!

unser Sohn (6 Monate) hat nun das zweite mal (ca. 2-3 Stunden nach der Mahlzeit) stark den Fisch-Gemüse-Kartoffelbrei erbrochen. Im Vorfeld wurde drei Mal Fisch gut vertragen. Jetzt geben wir aktuell keinen Fisch mehr, aus Sorge, dass sich eine Allergie entwickeln könnte.
Da ich gelesen habe, dass man bei selbstgekochtem Brei auf die Jodzufuhr achten sollte, frage ich mich nun ob ich zusätzlich Jodsupplemente füttern sollte, bzw. welche Nahrungsmittel ich alternativ verwenden kann.

Vielen Dank!

von AntoniaBinne am 22.02.2021, 17:01 Uhr

 

Antwort auf:

Jodsubstitution bei Fischunverträglichkeit

Eine Fischallergie ist vergleichsweise selten und eher unvwahrscheinlich, sprechen Sie darüber ggf. mit Ihrem Kinderarzt, falls es in Ihrer Familie Allergien gibt.
Zum Jod: Verwenden Sie einfach Gläschenkost, da ist alles drin, was Kinder brauchen. Die Selbstherstellung von Brei hat keine Vorteile. Tips für die Jodzufuhr zu geben, ist de facto gar nicht möglich, da man nicht weiß, wieviel Jod in den einzelnen Lebensmitteln enthalten ist.
Einfach Jodsupplemente zu geben, ist nicht sinnvoll - es kann dann auch zuviel werden.

von Prof. Dr. med. Michael Radke am 23.02.2021

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