Prof. Dr. med. Michael Radke

Prof. Dr. med. Michael Radke

Kindergastroenterologe an der Universitätskinderklinik Rostock

Nach seinem Studium der Humanmedizin erhielt Professor Dr. med. Michael Radke seine Facharzt­ausbildung in der Universitäts­kinderklinik Rostock und arbeitete dort als Oberarzt mit den Spezial­gebieten Pädiatrische Gastro­enterologie und Ernährungs­störungen bei Kindern. Seit Januar 2021 ist er an der Universitätskinderklinik Rostock als Spezialist für Kindergastroenterologie und Ernährungsstörungen tätig.

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Prof. Dr. med. Michael Radke

Einführung der Beikost ohne Gewichtsverlust bzw. –stagnation möglich?

Antwort von Prof. Dr. med. Michael Radke

Frage:

Sehr geehrter Herr Prof. Radke,

da meine Tochter mit Reflux und leichten Verdauungsproblemen in Form von sehr flüssigem Stuhlgang zu kämpfen hat, möchte ich mit der Beikosteinführung beginnen. Meine Tochter ist für ihr Alter (4 ½ Monate) relativ leicht (6,0 kg) und nimmt auch nicht so gut zu (etwa 100 Gramm pro Woche; manchmal auch weniger). Wenn ich – so wie empfohlen – in der ersten Woche ausschließlich Pastinake füttere und dann jede Woche eine weitere Zutat (erst Kartoffel, dann Öl, dann Fleisch) beimenge, dann kommt es sicher erstmal zu einer Stagnation des Gewichts, da Muttermilch ja mehr Kalorien hat als pure Pastinake, oder? Lässt sich das irgendwie vermeiden oder muss man in der ersten Zeit der Beikost damit rechnen, dass das Kind nicht mehr so schnell zunimmt?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

von sternschnuppe_81 am 02.04.2012, 18:07 Uhr

 
 

Antwort auf:

Einführung der Beikost ohne Gewichtsverlust bzw. –stagnation möglich?

Machen Sie sich bez. Gewicht keine Sorgen - führen Sie Beikost ein. Gesund Babys verdoppeln ihr Geburtsgewicht mit 5 Monaten. Bei Ihrem Kind scheint also alles okay zu sein. Geben Sie nicht zu viele Beikostsorten auf einmal oder kurz hintereinander.

von Prof. Dr. med. Michael Radke am 02.04.2012

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