Dr. med. Ludger Nohr

Richtig reagieren und trösten

Antwort von Dr. med. Ludger Nohr

   

Antwort:

Richtig reagieren und trösten

Liebe Esmeralda,
Sie sind eine besorgte Mutter und das hat, wie alle anderen Haltungen auch, Vor- und Nachteile.
Für die angesprochene Situation geht es ja darum, das Kind zum Einen in seinem Erleben anzunehmen, zum Anderen, sein Gefühl von Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit zu stärken. Ziel ist also, rechtzeitig da zu sein, wenn Hilfe und Trost nötig sind, aber auch genügend Raum zu lassen, eigene Lösungen zu finden. Das Erleben der Selbstwirksamkeit ist für die Entwicklung wichtig. Es ist für Eltern (besonders für besorgte Mütter, was ich keinesfalls negativ meine) schwer, den richtigen Moment des Einschreitens zu finden. Da ist sehr viel eigene Geschichte mit im Spiel und man kann es nur so gut machen, wie es eben geht.
Sehen Sie es als Übungsfeld, als Möglichkeit auch für sich selbst, immer mehr Angst und Sorge in Zuversicht und Zutrauen zu verwandeln. Da lernen Sie dann wechselseitig voneinander und es tut der Beziehung gut.
Ist das die Rückendeckung die Sie brauchten?
Dr.Ludger Nohr

von Dr. med. Ludger Nohr am 10.04.2020

 
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