Dr. med. Ludger Nohr

Oma als Betreuerin / Bezugsperson

Antwort von Dr. med. Ludger Nohr

   

 

Oma als Betreuerin / Bezugsperson

Lieber Herr Dr. Nohr,
in 6 Wochen gehe ich wieder arbeiten (Dreiviertelstelle als Lehrerin) und die Betreuung unserer kleinen Tochter (2,2 Jahre) würde dann bei uns zu Hause meine Schwiegermutter und mein Mann übernehmen. Muss vorher eine „Eingewöhnung an die Schwiegermutter“ stattfinden? Ist es notwendig, dass sie hier vorher einige Tage verbringt und sich in meiner Anwesenheit um die Kleine kümmert oder läuft es einfach von alleine, wenn ich arbeiten gehe? Sie kennt ja die Oma, spielt auch gerne mit ihr. Die Oma ist aber fast nie bei uns, wenn dann fahren wir einmal in der Woche für paar Stunden zu den Großeltern. Aber, sie ist sicher noch keine engere Bezugsperson für sie. Kommt dies in meiner Abwesenheit von alleine, wenn sie sich um unsere Tochter kümmert oder worauf sollten wir vorher achten?
Vielen Dank und alles Liebe
Lena

von Lenamaus am 19.02.2019, 20:45 Uhr

 

Antwort:

Oma als Betreuerin / Bezugsperson

Liebe Lena,
ob es nötig ist, dass die Großmutter noch besser eingeführt wird und vertrauter in bekannter Umgebung wird, weiß ich nicht. Aber es erscheint mir sinnvoll, um den Übergang so einfach wie möglich zu machen. Wenn es arrangierbar ist, dass die Oma Alltagszeit mit der Familie und Ihrer Tochter verbringt, kann der Wechsel unaufgeregter und selbstverständlicher stattfinden. Denn bisher war der Kontakt zur Oma ja mehr eine Ausnahme und längere Zeiten miteinander ohne die primären Bezugspersonen sind etwas anderes.
Wie gesagt, es könnte auch anders laufen (z.B. mit der Oma als Besonderheit), aber so erscheint es mir sicherer.
Guten Start.
Dr.Ludger Nohr

von Dr. Ludger Nohr am 19.02.2019

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