Dr. med. Ludger Nohr

Durchschlafprobleme

Antwort von Dr. med. Ludger Nohr

   

 

Durchschlafprobleme

Sehr geehrter Dr. Nohr, unser Sohn ist15 Monate. seit er 5 Monate ist schläft er einfach nicht mehr durch. er wimmert ,weint, knurt vor sich hin,mehr als zwei Stunden. bei ganz schlimmen Nächten sind es alle jede Stunde mindestens eine halbe Stunde. Und das jede Nacht. mein Mann und ich sind fix und fertig. haben bis jetzt nicht eine Nacht mal durchschlafen können. auch wenn er eine Flasche bekommt ,gestreichelt wird , im Elternbett und und und. wir haben schon alles ausprobiert ,wird es nicht besser. er lässt sich auch nicht wecken, kann es sein dass es ein Nachtschreck ist? Wir haben jetzt einen Termin beim Schlafmediziner ,was kann er eigentlich machen? bzw was könnte sein Problem sein? Einschlafen tut er relativ gut aber immer um 21 Uhr bis 7 Uhr morgens und eben mit Unterbrechungen. tagsüber schläft er zwei Stunden ,da würde er auch gerne immer mehr schlafen. man merkt auch er ist total unausgeschlafen und reizbar am Tag .der Kinderarzt sagt er ist gesund. Vielen dank für Ihre Antwort.

von chrissi14 am 17.01.2019, 09:38 Uhr

 

Antwort:

Durchschlafprobleme

Und noch eine zusätzliche Informationen unser Tagesablauf ist sehr routiniet und durchgeplant. Wenn mal was neues ansteht, dann ändert sich das auch nichts am durchschlafen.

von chrissi14 am 17.01.2019

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Durchschlafprobleme

Hallo,
Kinder schlafen selten durch. Aber Ihr Sohn scheint ja in der Nacht mit Vielem beschäftigt zu sein, was er auf hörbare Weise zu verarbeiten versucht. In diesem Alter nimmt er ja schon sehr viel mehr wahr, als sein Denk-Hirn verarbeiten kann. Die Auswirkungen sind bei den Kindern unterschiedlich. Da er nicht wach wird, scheint das noch mit Schlaf vereinbar zu sein, ist aber auch nicht sehr erholsam (für Niemanden). Das kann ein Hintergrund sein (wenn er körperlich gesund ist), ist aber noch keine Lösung.
Ich gehe an solche Situationen, die nicht einfach veränderbar sind, erst mal sehr pragmatisch heran. So könnte immer nur ein Elternteil bei ihm schlafen und der andere erholt sich (am WE geht es vielleicht anders). Sichernde Abendrituale können helfen. Vielleicht beruhigt Sie auch der Besuch beim Schlafmediziner. Solche Situationen lassen sich immer besser überstehen, wenn man weiß, dass eigentlich alles OK ist.
Dr.Ludger Nohr

von Dr. Ludger Nohr am 18.01.2019

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