Tag und Nacht

 Mechthild Hoehl Frage an Mechthild Hoehl Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin (FGKiKP), familien­orientierter Baby­schlaf­coach, Marte-Meo-Therapeutin
Persönliche Schlafberatung anfragen

Guten Tag. ich hätte 2 Fragen. die 1. unser sohn ist 12 Wochen alt und braucht sehr viel Aufmerksamkeit und Beschäftigung sonst quengelt und weint er. Er tut sich unheimlich schwer in den Schlaf zu finden und weint und windet sich immer bis er schläft. Wie lange sollten die Abstände zu den schläfchen sein bzw. wie lange sollte man mit ihm spielen bevor man in wieder hinlegt? Haben sie Tipps? 2. unser sohn schläft nachts nur bei mir im bett, er lässt sich nicht ins Beistellbett ablegen, wir haben schon alles versucht. Haben sie hier Tipps? Habe auch Angst vor dem plötzlichen Kindstod bei mir im Bett, viele sagten auch ich soll das Bettnestchen ins das beistellbett geben da sie da lieber schlafen weil es weich ist, auch hier hab ich angst wegen dem Kindstod.untertags schläft er auch in dem nest aber da würd er von mir überwacht. Können sie mit weiterhelfen? danke im voraus

von Lena04 am 04.08.2022, 17:58



Antwort auf:

Tag und Nacht

Hallo, Im Moment sollte Ihr Kind bereits nach ca 1-1,5 Stunden wieder zum Schlafen gebracht werden, d.h. nach dem Stillen und Frisch machen bleibt nicht mehr viel Zeit zum Spielen, sonst könnte Ihr Kind überreizt werden und es wird umso schwieriger mit dem Einschlafen. Die Wachzeiten werden aber ständig länger, so dass Ihnen bald auch mehr Zeit zum Spielen bleibt. Wenn Sie Ihr Kind mit zu sich ins Bett legen, gelten einige Sicherheitsregeln: - Sie dürfen selbst keine schlaffördernden Medikamente nehmen oder gar Alkohol trinken - Sie sollten Nichtraucher sein - Legen Sie Ihr Kind so, dass es auf keine Fall unter Ihre Decke rutschen kann und nicht in Ihrem Bettzeug einsinken kann - Legen Sie Ihr Kind nicht ins Ihr Bett, wenn Sie in einem Wasserbett schlafen oder auf einer sehr weichen Matratze - Sollte es in Ihrer Familie bereits Fälle von Kindstod gegeben haben, müssen Sie die Schlafempfehlungen auf jeden Fall ernster nehmen und/oder zusätzliche Überwachungsmöglichkeiten überlegen (in Absprache mit Ihrem Kinderarzt), LG, Mechthild Hoehl

von M. Hoehl am 04.08.2022