Dr. med. Susanne Reibel

Dr. med. Susanne Reibel

Kinderärztin

Frau Dr. med. Susanne Reibel war ab 1989 als Kinderärztin in der Universitäts-Kinderklinik der Charité in Berlin tätig. Dort leitete sie dann ab 1998 die Ambulanz der pneumologischen und allergologischen Abteilung von Professor Dr. Ulrich Wahn, Kinderarzt und Immunologe. Ihr Hauptinteresse galt den Nahrungsmittelallergien. Heute ist Frau Dr. Reibel als niedergelassene Kinderärztin in Berlin-Schöneberg tätig.

Dr. med. Susanne Reibel

Trinkmenge

Antwort von Dr. med. Susanne Reibel

Frage:

Hallo Frau Dr. Reibel,

meine 9 Monate alte Tochter macht mir zur Zeit wegen ihres Trink- und Essverhaltens etwas Sorgen.
Sie war schon immer ein sehr zierliches Kind und keine besonders gute Esserin (7,5 kg bei 71 cm).
Das würde mich weiterhin auch nicht so stören wenn sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen würde.
Was ich ihr an Getränken (Mineralwasser,
Tee, Säfte) egal ob im Becher, Glas, Fläschchen anbiete wird meistens abgelehnt.
Sie trinkt täglich noch zwei Fläschchen Beba 1 (zusammen etwa 380 ml). Kann ich ihr weiterhin diese zwei Fläschchen geben ? Ich denke es wird langsam Zeit dass wir ein Fläschchen durch eine Mahlzeit ersetzen, da sie ja immerhin schon 9 Monate alt ist. Andererseits befürchte ich, dass sie dann noch weniger trinkt.
Unseren Kinderarzt habe ich neulich auf das Problem angesprochen. Er meinte, dass jedes Kind eben anders ist und manche Kinder mit weniger Nahrung
auskommen.

Wieviel sollte meine Tochter denn täglich trinken ?
Welche Getränke kann ich ihr denn noch anbieten ?
Wie kann man ein so zartes Kind denn "aufpäppeln" ?
Sie ist nicht allergiegefährdet.

Fragen über Fragen aber Sie haben mir schon so oft weitergeholfen.
Vielen Dank für Ihre Antwort Frau Dr. Reibel.

Viele Grüsse von
Cordula

von Cordula am 29.10.2003, 21:55 Uhr

 

Antwort auf:

Trinkmenge

Es bringt nichts, über einzelne Werte zu sprechen, entscheidend ist, dass ihr Kind auf seiner Percentile (im gelben Heft) bleibt und stetig wächst und zunimmt. Es gibt anhaltspunkte wieviel Menge das sein könnte, letztendlich nimmt aber jedes Kind soviel es braucht.
Was bekommt sie denn ausser dem Fläschen, sie kann ja nicht von 380ml leben.
Sie sollten wirklich mit Beikost anfangen, denn Eisen und Vitamine kommen sonst zu kurz.
Liebe Grüsse
S.Reibel

von Dr. med. Susanne Reibel am 31.10.2003

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