Prof. Dr. med. Radvan Urbanek

Prof. Dr. med. Radvan Urbanek

Kinderarzt

Prof. Dr. med. Radvan Urbanek studierte an der Universitäts-Kinderklinik Freiburg und erhielt dort auch seine Anerkennung als Facharzt für Kinderheilkunde. 1978 erhielt er die Zusatzbezeichnung "Allergologe". Viele wissenschaftliche Projekte von Prof. Urbanek beschäftigten sich mit Fragen der Allergie-Entstehung, der Prävention und Behandlung allergischer Erkrankungen im Kindesalter und vor allem mit der Diagnose und Therapie allergischer Reaktionen auf Insektenstiche. Im Jahre 1980 habilitierte er sich für das Fach Kinder- und Jugendheilkunde. Prof. Urbanek ist heute tätig als freier wissenschaftlicher und klinischer Mitarbeiter des Universitätsklinikums Freiburg, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, wo er auch regelmäßig Kinder und Jugendliche betreut.

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Prof. Dr. med. Radvan Urbanek

Neurodermitis

Antwort von Prof. Dr. med. Radvan Urbanek

Hallo liebe Eltern und Babys,

ich habe auch eine Kind mit Neurodermitis. Sie hat es von Ihrem Vater geerbt. Dieser musste sich als Kind auch ständigen Arztbesuch unterziehen, da niemand vor 30 Jahren auf Neurodermitis spezialisiert war. Mit unserer Tochter sind wir dann zu diesem Arzt gegangen. Es trat bei ihr das erste Mal mit 4.5 Monaten auf. Sie hatte knallrote Arme, Kniekehlen, Beine und aneinigen anderen Stellen. Wichtig ist die Haut einzufetten. Wir haben eine Olivenölcreme die in der Apotheke angerührt wurde erhalten.
Als Medikament wurde Advantan Creme verschrieben 0,1 %. Diese Salbe wird sehr dünn aufgetregn und nach spätetstens 3 Tagen Anwendung ist die Haut wieder in Ordung bzw. auf dem Weg sich selbst heilen zu könnnen.

Des weiteren reagieren Neurodermitis-Patienten auf Histamin, was in einigen Narungmitteln vorkommt. Ich hänge Euch eine die Liste von meinem Arzt mit ran. Bitte bekommt kein Schreck. Die Kinder reagieren nicht auf alle diese Lebensmittel. Ihr müßt es einfach ausprobieren.

Wichtig wäre noch, das Kind solange wir möglich voll oder zumindest teilweise zu stillen.
1. Alkoholische Getränke: bei Wein, besonders Rotwein
2. Hefeextrakt Würzmittel: zu finden z.B. in Fertiggerichten, -suppen, - soßen, Gewürzmischungen,
3. Nüsse: Hasel- und Walnuß ) auch in Nutella und Vollmilchschokolade
4. Rohwurst: Salami, Kassler, Schinken,
5. Gemüse: Tomaten ( Ketschup ), Spinat, Sellerie, Sauerkraut, Hülsenfrüchte ( getrocknete Erbsen, Linsen, weiße und rote Bohnen, Sojabohnen, Erdnüsse)
6. Obst: Erdbeeren, Ananas, Zitrusfrüchte, (Zitrone, Orange, Mandarine, Pampelmuse) und daraus hergestellte Produkte wie Marmelade, Komott, Saft,
7: Fischprodukte: (geräuchert, getrocknet, gesalzen ) sowie Thunfisch, Sardinen, Sardellen, Markrelen, Hering, Schalentiere,
8. älterer, länger gereifter Käse: wie Emmentaler, Tilsiter, Cheddar, alter Gouda, Cambert, Harzer.

!!!! Histamin kann sich in Lebensmitteln bei langer Lagerung durch Reifungs- oder Gärungsvorgänge vermehren. Kochen, backen und gefrieren ändert den Histamingehalt jedoch nicht.


Ich hoffe, das ich ein wenig weiterhelfen konnte.

Fenja-Marie

von Fenja-Marie am 14.06.2002, 22:40 Uhr

 
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