Dr. med. Susanne Reibel

Dr. med. Susanne Reibel

Kinderärztin

Frau Dr. med. Susanne Reibel war ab 1989 als Kinderärztin in der Universitäts-Kinderklinik der Charité in Berlin tätig. Dort leitete sie dann ab 1998 die Ambulanz der pneumologischen und allergologischen Abteilung von Professor Dr. Ulrich Wahn, Kinderarzt und Immunologe. Ihr Hauptinteresse galt den Nahrungsmittelallergien. Heute ist Frau Dr. Reibel als niedergelassene Kinderärztin in Berlin-Schöneberg tätig.

Dr. med. Susanne Reibel

Neurodermitis

Antwort von Dr. med. Susanne Reibel

Frage:

Hallo Frau Reibel,

mein Sohn 3 1/2 Monate alt hat Neurodermitis.(Ekzembildung im Gesicht und Unterarmen, ein "Fleck" am Oberkörper)
Vom KA habe ich jetzt einige Salben zum Ausprobieren bekommen, um zu testen,wie er sie verträgt.
Außerdem soll ich (ich stille noch voll, um ihn, so dachte ich, vor so etwas zu schützen) nicht viele Milchprodukte, keine Nüsse und keine Zitrusfrüchte essen.
Kann ich denn sonst noch irgendetwas tun, damit die Haut besser wird und was ist eigentlich wenn die Haut besser ist, tritt die Neurodermitis schubweise auf ?
Sorry, das sind jetzt viele Fragen.
Vielen Dank

Liebe Grüße
Alex

von Alex am 22.05.2002, 22:06 Uhr

 

Antwort auf:

Neurodermitis

liebe Alex,
die ND verläuft in Schüben und ist chronisch, das heisst sie tritt immer wieder auf. Meist gibt es in der Anfangszeit eine Phase, wo es recht schlecht wird. Ziel ist es eine bakterielle Superinfektion zu verhindern und die entzündeten Stellen zu minimieren. Es gibt leider nicht die Salbe, sondern man muss ein bisschen ausprobieren, welche Salbe die geeignete ist. Gut ist immer eine Seite mit der gleichen Creme einzufetten und die andere Seite mit einer anderen. (Besser vergleichbar dann)
Am wichtigsten ist allerdings Geduld.
Die Prognose ist aber bei frühem Beginn häufig recht gut.
Liebe Grüsse
S.Reibel

von Dr. med. Susanne Reibel am 23.05.2002

Antwort:

sehr vorbelastete Eltern

Lieber Herr Dr. Reibel,

ich bin jetzt im 5ten Monat schwanger und habe große Angst davor, daß unser Kind schwer mit ALllergien zu kämpfen haben wird. Ich war früher gegen mindestens 16 Substanzen allergisch (ging mit der Pubertät vorbei) und daraus hat sich dann nach der Pubertät schweres chronisches Asthma entwickelt. Mein Freund (der Vater) hat Neurodermitis, auch relativ stark, eigentlich seit ich ihn kenne in Knie und Armbeugen und um den Mund herum. Natürlich wollen wir stillen, es kann aber durchaus sein, daß das wegen der Asthmamedikamente (Kortison) vielleicht nicht immer geht, oder gibt es da keine Übertragung auf die Muttermilch?

Was können wir weiter tun, um unserem Kind einen bestmöglichen allergiefreien Start zu geben?

Karen

von Karen am 05.06.2002

Antwort:

sehr vorbelastete Eltern

Sie sollten trotz allem versuchen zu stillen, denn dies ist die beste Prophylaxe. Unter inhalativeb steroiden können sie stillen.
Späte Beikost einführung und dann sehr langsam, ist besonders wichtig.
Liebe Grüsse
S.Reibel

von Dr. med. Susanne Reibel am 12.06.2002

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