Dr. med. Susanne Reibel

Dr. med. Susanne Reibel

Kinderärztin

Frau Dr. med. Susanne Reibel war ab 1989 als Kinderärztin in der Universitäts-Kinderklinik der Charité in Berlin tätig. Dort leitete sie dann ab 1998 die Ambulanz der pneumologischen und allergologischen Abteilung von Professor Dr. Ulrich Wahn, Kinderarzt und Immunologe. Ihr Hauptinteresse galt den Nahrungsmittelallergien. Heute ist Frau Dr. Reibel als niedergelassene Kinderärztin in Berlin-Schöneberg tätig.

Dr. med. Susanne Reibel

Neurodermitis beim Baby/ Hautpflege?

Antwort von Dr. med. Susanne Reibel

Frage:

Hallo!
Meine Tochter (10 Monate alt), hat eine leichte Form von Neurodermitis. Welche Pflegeprodukte bzw. mit welchen Inhaltsstoffen sind für die Haut am besten? Wasser-Öl-Produkte? Oder nur Olivenöl für die trockene Haut?

Zur Zeit hat meine Tochter im Gesicht viele rote Flecke mit gelblich grünen Krusten und der Hautarzt hat uns eine Kortison- und Antibiotikahaltige Creme verschrieben.
Zuletzt hatte sie die Probleme in den Armbeugen. Nun sind die Flecken wieder ganz weg und ich soll sie mit einer Pflege behandeln.
Wie sehen denn die Chancen mit homöopathischer Behandlung aus?

Vielen Dank im Voraus!

Liebe Grüße
Katrin

von babykate29 am 14.07.2004, 20:57 Uhr

 

Antwort auf:

Neurodermitis beim Baby/ Hautpflege?

Die Pflege sollte bei sehr trockener Haut mit einer Salbe, im Sommer eher mit einer Creme erfolgen, welche möglichst wenig Hilfsstoffe (Parfüm, Konservierung... ) enthält.
Bei der homöopathischen Behandlung wird der Erfolg sehr unterschiedlich angegeben.
Liebe Grüsse
S.Reibel

von Dr. med. Susanne Reibel am 15.07.2004

Antwort auf:

Neurodermitis beim Baby/ Hautpflege?

Hallo,
mein Baby (4 Monate) hat auch Neurodermitis. Vor ca. 1 Monat habe ich eine Eigenblutbehandlung mit ihr begonnen und kann bis jetzt schon einen sehr guten Erfolg verzeichnen. Sie bekommt 1x in der Woche 5 Tropfen stark verdünntes Eigenblut in den Mund, das über einen längeren Zeitraum.

Ansonsten habe ich mit ihr feste "Wasch- und Creme-Rituale" eingeführt ;-)
D.h. das wir 2x täglich mit einem nassen Waschlappen das Gesicht und die Kopfhaut waschen (mit warmen Wasser) und danach alles fest eincremen (auch die Kopfhaut, die juckt besonders...). Auch bei jedem wickeln creme ich das Gesicht und die betroffenen Stellen extra ein.
Baden tue ich nach Absprache mit Hebamme und Ärztin in Milch/Sahne und 10 Tropfen Nachtkerzenöl. Danach die Haut nicht rubbeln sondern trockentupfen. Zur weiteren Pflege habe ich von Laverda (Bio-Laden) die Baby-Serie für Kinder mit Neurodermitis. Diese Serie wurde von einem Mann entwickelt der selbst Neurodermitis hat und wird auch in Öko Test immer mit "Sehr gut" bewertet (allerdings ist sie sündhaft teuer..)

So, ich hoffe ich konnte mit meinen Erfahrungen weiterhelfen

Liebe Grüße
Meiky

von Meiky am 20.07.2004

Antwort auf:

Neurodermitis beim Baby/ Hautpflege?

Hallo Katrin,

was ist das für ein Arzt? Gleich Kortison - ist nicht ideal! Aber nun gut.

Mein Sohn (8 Mon.) hat auch ganz arge Hautproblem und es sieht aus wie Neurodermitis. Nur sagt mein Kinderarzt, dass man bei den Kurzen noch nicht von Neurodermitis spricht.

Zur Pflege mein Tipp: Linola Fett aus der Apotheke, das verschreibt Dir gewiß auch der Arzt, sonst geht das ganz schön ins Geld. Ich creme meinen Sohn damit 2 - 3 mal am Tag ein. Auf jedenfall immer morgens und vor dem Schlafen gehen. Die Salbe bekommt ihm sehr gut. Baden tue ich ihn 2x die Woche mit einem Tropfen normalen Baby Bad. Mit fetthaltigen Produkten ihn zu baden, ist ihm nicht so bekommen, da der Fettfilm, der sich gleich um die Haut legt, das Lösen von Hautschüppchen verhindert hat. Dafür creme ich ihn aber nach dem Baden immer gründlich ein und er genießt es auch richtig. Schlimm sind bei ihm die Hand- und Fußgelenke, Kniekehlen, Armbeugen und der Bereich hinter den Ohren. Mittlerweile geht es immer besser, seitdem ich selbst koche. Sobald er Glaskost (Hipp, Alete und Co.) zu sich nimmt, wird die Haut schlimmer. Somit lasse ich mittlerweile die Finger davon.
Er bekommt von mir hauptsächlich Möhren, Erbsen, Kartoffeln, Reis, ab und an Fleisch und er isst es auch super gerne. Alle 2 - 3 Tage bekommt er eine frische Banane. Apfel, Apfelsinen, Pfirsiche etc. davon hat mein Arzt mir abgeraten.

Desweiteren sollte die Haut immer gut atmen können, also gibt es auch keine Nicki-Kleidung mehr, sondern alles Interlock (reine Baumwolle). Zum Schlafen hat er mittlerweile einen Frottee-Schlafsack, in dem er sich auch pudelwohl fühlt.

Ich weiß, dass es schwer ist, aber mach Dich nicht allzu verrückt. Probiere Dich langsam mit verschiedenen Methoden aber wechsle nicht zu schnell. Manchmal dauert es seine Zeit, bis die Reaktion erkennbar ist. Mein Kinderarzt hatte uns zu Beginn die Kaufmanns Kindercreme (Apotheke, kein Rezept) empfohlen aber die ist unserem Sohn nicht bekommen. Er meinte aber, dass sie schon vielen seiner Hautproblem-Patienten geholfen hat. Vielleicht schlägt sie ja gut bei Deiner Tochter an.

Ich hoffe, Du hast mit irgendwas Erfolg!
LG Kati

von kullerkexx am 26.07.2004

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