Dr. med. Susanne Reibel

Dr. med. Susanne Reibel

Kinderärztin

Frau Dr. med. Susanne Reibel war ab 1989 als Kinderärztin in der Universitäts-Kinderklinik der Charité in Berlin tätig. Dort leitete sie dann ab 1998 die Ambulanz der pneumologischen und allergologischen Abteilung von Professor Dr. Ulrich Wahn, Kinderarzt und Immunologe. Ihr Hauptinteresse galt den Nahrungsmittelallergien. Heute ist Frau Dr. Reibel als niedergelassene Kinderärztin in Berlin-Schöneberg tätig.

Dr. med. Susanne Reibel

ND

Antwort von Dr. med. Susanne Reibel

Frage:

Mein Sohn (11 Monate) leidet seit Dezember an ND. Begonnen hat alles im Alter von 12 Wochen nach der 1. (5-fach) Impfung mit Milchschorf auf dem Kopf. Meine damalige Kinderärtzin meinte es handele sich um eine Lebensmittelallergie, die durch die Impfung hervorgerufen wurde. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch voll gestillt habe, empfahl sie mir auf sämtliche Milchprodukte zu verzichten. Miterweile war der Milchschorf auf dem Kopf verschwunden und mein Sohn hatte am ganzen Körper rote, juckende trockene Flecken.Als dies keine Verbesserung brachte, versuchte sie mit der Pendel-Methode und eine andere chinesische Methode, bei der sie mit einer dunklen Scheibe das Energiefeld meines Sohnes beobachtete, die Nahrungsmittel zu finden, auf die mein Sohn reagiert und strich Weizenmehl, Eier, Orangen, Bannanen, Reis, bestimmte Mineralwässer, Reis, Karotten und Birnen von meinem Speiseplan. Als dies nach 4 Wochen immer noch keine deutliche Verbesserung zeigte empfahl Sie mir sofort abzustillen und meinen Sohn mit Ziegenmilch zu ernähren. Da er sich jedoch weigerte die Ziegenmilch zu trinken, stillte ich weiter.
Im Februar bekam mein Sohn Schnupfen und sie diagnostizierte einen Heuschnufpen.
Da ich dies noch nie bei einem Kind von 6 Monaten gehört hatte, holte ich mir bei einer anderen Kinderärtzin Rat. Sie diagnostizierte lediglich einen grippalen Infekt und verschrieb mir auch erstmalig eine Creme, die wirklich gegen den Ausschlag half(Linola H Fett N). Diese verwende ich jetzt noch. Zusätzlich creme ich meinen Sohn 3-4 mal täglich mit einer in der Apoteke gemixten Hautpflegesalbe (W/L SR) ein. Beim zahnen oder bei Erkältungen verschlechtert sich das Hautbild trotzdem so rapide. Seit 2 Wochen sind besonders Arme und Beine nahezu komplet vom Ausschlag befallen. Da die Kortisonbehandlung nicht ohne Risiken ist und man immer wieder Pausen machen muß würde ich gern wissen, ob es eine Alternative zur Kortisonbehandlung gibt.

Mitlerweile bekommt mein Sohn 3 Malzeiten am Tag dazu stille ich immernoch. Bestimmte Nahrungsmittel (Nüsse, Hühnereier, Schweinefleich, Soja) hat mein Sohn noch nie bekommen. Milch und Weizenmehl versuche ich weitgehend zu meiden.
Ende Juli wurde ein Bluttest nach Allergien auf verschiede Lebensmittel sowie Hunde- und Katzenhaaren durchgeführt. Es konnte jedoch nichts nachgewiesen werden. Gibt es noch andere Methoten um eine Allergie nachweisen zu können?

Welche Behandlung würden Sie vorschlagen

Sorry, das es so lang geworden ist.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

von Ines am 11.08.2004, 10:09 Uhr

 

Antwort auf:

ND

Zuerst würde ich noch einen Hauttests auf Nahrungsmittel machen, denn manche allergien lassen sich nicht über Bluttests erkennen.
Es gibt verschiedene ganzheitliche modelle für ND, unter anderem Gelsenkirchner-Modell, Schwelmer Modell
Hier wird die ND auch von der psychischen Seite betrachtet und die Eltern werden ins Therapiekonzept einbezogen.
Dies sollteaber im Vorfeld geprüft werden, ob das auch den eigenen Ansichten entspticht.
Ansonsten gibt es auch Spezialambulanzen, die schulungsprogramme anbieten und die Eltern in der Pflege und Dem Handling selbstständig machen.
Liebe Grüsse
S.Reibel

von Dr. med. Susanne Reibel am 12.08.2004

Antwort:

ND Nachweis Allergie

Eine knappe Mitteilung von betroffener Mutter: Beim Kinesiologen kann man per Muskeltest unverträgliche Nahrungsmittel herausfinden. Klappt offensichtlich auch bei stillenden Müttern, die Baby auf Schoß während des Muskeltests halten. Außerdem wäre eine Ausschlussdiät unter ärztlicher (evtl. Ernährungsberater) Aufsicht erfolgreich, um herauszufinden, auf welche Nahrungsmittel (z.B. auch Konservierungsmittel in Nahrung der stillenden Mutter) das Kind mit bestimmten Symptomen reagiert. Des weiteren empfehlenswert wäre, beim Kinderarzt oder Hautarzt einen IgG-Test (Imunglobulin G) zu machen, um Spätreaktionen nach Nahrungsmittelzufuhr ausfindig zu machen.
Ein heißer Tipp: Frau Hellermann vom Neurodermitis - Therapie Schwelmer Modell GmbH
Markgrafenstraße 6
58332 Schwelm
Tel.: 02336 / 4798 - 0
Fax: 02336 / 4798 - 47
info@schwelmer-modell.de
Anruf genügt, Fragen stellen und kompetente Hilfe erhalten. Bücher und Therapiemodell sehr empfehlenswert. Ich war begeistert, habe sie auf Hautmesse "Hautsache 2004" in Dresden kennen gelernt.
Liebe Grüße, und viel Durchhaltevermögen, aber vorallem viel Freude am/mit Kind wünscht Madeleine

von madeleine am 11.08.2004

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