Dr. med. Susanne Reibel

Dr. med. Susanne Reibel

Kinderärztin

Frau Dr. med. Susanne Reibel war ab 1989 als Kinderärztin in der Universitäts-Kinderklinik der Charité in Berlin tätig. Dort leitete sie dann ab 1998 die Ambulanz der pneumologischen und allergologischen Abteilung von Professor Dr. Ulrich Wahn, Kinderarzt und Immunologe. Ihr Hauptinteresse galt den Nahrungsmittelallergien. Heute ist Frau Dr. Reibel als niedergelassene Kinderärztin in Berlin-Schöneberg tätig.

Dr. med. Susanne Reibel

Lebensmittelallergie

Antwort von Dr. med. Susanne Reibel

Frage:

hallo .-)

Bei unserem Sohn wurde eine Allergie auf Kartoffel (Class 4) eine Allergie áuf Erdnüsse (Class 3) und eine Allergie auf Eigelb und Eiklar (Class 4) und eine Allergie auf Milcheiweiss und Kasein (beides Class 2) festgestellt.

Der Kinderarzt hat uns abgeraten auf Sojaprodukte auszuweichen, da sich oft Kreuzallergien bilden können.
Wie kann ich den nun seinen Eiweiß- und und Calziumbedarf decken?
Heißt das das wir auf alle Milchprodukte wie Joghurt, Quark, Käse auch verzichten sollten oder wäre es möglich, daß er diese vielleicht verträgt?
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß sich diese Allergie noch auswächst?
Ich bin immer noch sehr geschockt über diese Diagnose, da wir bislang sehr unbelastet von Allergien waren.
Unser Sohn hatte schon sehr früh Hautprobleme. Er wurde ein halbes Jahr voll gestillt und mit Beginn der Beikost bekam er Neurodermitis.
Kann die Neurodermitis rein ernährungsbedingt sein? Seine Hautprobleme haben sich seit dem Verzicht auf die allergieauslösenden Nahrungsmittel stark gebessert, aber gerade die Stelle am Hals ist immer noch wund.

Vielen Dank für Ihre Antwort
mit lieben Grüßen Hanna

von Hanna am 12.02.2003, 13:41 Uhr

 

Antwort auf:

Lebensmittelallergie

Liebe Hanna,
leider habne Sie nicht das Alter Ihres Sohnes geschrieben.
Er hat seht hohe Allergieklassen, obwohl diese nicht immer gleichbedeutend mit Allergie sein müssen (z.B. bei Kartoffel und Erdnuss). Bei Hühnereiweiss wird er aber recht sicher reagieren.
Sie sollten Sojamilch als Alternative ausprobieren, die Gefahr der Kreuzreaktionen sinkt mit zunehmendem Alter und liegt dann unter 30%.
Falls dies nicht geht, müssten Sie eine hoch hydrolisierte Milch nehmen und calcium zusetzen.
Auf jeden Fall brauchen Sie eine Ernährungsberatung , damit alle Nährstoffe für ihr Kind in der Nahrung enthalten sind.
Liebe Grüsse
S.Reibel

von Dr. med. Susanne Reibel am 13.02.2003

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