Dr. med. Susanne Reibel

Dr. med. Susanne Reibel

Kinderärztin

Frau Dr. med. Susanne Reibel war ab 1989 als Kinderärztin in der Universitäts-Kinderklinik der Charité in Berlin tätig. Dort leitete sie dann ab 1998 die Ambulanz der pneumologischen und allergologischen Abteilung von Professor Dr. Ulrich Wahn, Kinderarzt und Immunologe. Ihr Hauptinteresse galt den Nahrungsmittelallergien. Heute ist Frau Dr. Reibel als niedergelassene Kinderärztin in Berlin-Schöneberg tätig.

Dr. med. Susanne Reibel

LGG

Antwort von Dr. med. Susanne Reibel

Frage:

Hallo zusammen!
Hallo Frau Dr. Reibel!

Sie schrieben unter dem 6.5.04 von einer groß angelegten Studie Ihrer Charite. Wie weit sind denn die Resultate?

Es würde mich schon interessieren, ob ich als bald stillende Mami meines zweiten Kindes mit der Einnahme der LGG etwas bewirken kann. Mein erstes Kind hat seit seiner Geburt eine hohe Milcheiweiß- und Hühnereiweißallergie und laut aktuellem Bluttest nach wie vor sehr hochgradig, trotz ziemlich normalem Gesamt-IgE-Wert.

Vielen Dank im voraus, Ines

von Jonas und Ines am 12.05.2004, 12:49 Uhr

 

Antwort auf:

LGG

Ich kann mich der Antwort von Ihrer Kinderärztin nur anschliessen, denn es liegen keine Ergebnisse vor und immer noch werden Kinder in die Studie eingeschlossen.
Die Daten aus Finnland sprechen aber eindeutig für einen präventiven Effekt, wenn bereits Schwangere das Präparat einnehmen.
Liebe Grüsse
S.Reibel

von Dr. med. Susanne Reibel am 13.05.2004

Antwort auf:

LGG

Hallo Ines,

kannst Du mir kurz sagen, was in dieser Studie genau gemacht wird?
Mein Sohn hat ebenfalls Kuhmilch / Ei / Nußallergie.

Danke!

LG Britta

von Britta am 12.05.2004

Antwort auf:

LGG

Hallo Britta!

Diese Information habe ich von unserer Kinderärztin: Mit dieser Studie soll bzw. sollte nachgewiesen werden, dass die Einnahme dieses Lactobacillus die Atopie-Rate bei Risiko-Kindern in den ersten 2 Lebensjahren halbieren soll - sozusagen als "Neurodermitis-Prophylaxe" - dabei erhielten Schwangeren aus Allergikerfamilien 4 Wochen vor der Geburt bis 6 Monate danach das LGG, sofern eher abgestillt wurde, bekamen die Säuglinge selbst das LGG. Der präventive Effekt von LGG soll nach 4 Jahren noch anhalten.

Unsere Kinderärztin schlägt es unterstützend vor, aber ob es tatsächlich was bringt, weiß sie auch nicht - und vor allem weiß auch sie nicht, ob es irgendwelche noch nicht bekannten Nebenwirkungen gibt.

Liebe Grüße erstmal, Ines

von Jonas und Ines am 12.05.2004

Antwort auf:

LGG

Hallo Britta,
hallo Ines,

wie äußerte sich denn die Eiallergie bei euren Kindern? Habt ihr euren Kindern mal ein gekochtes Ei gegeben und es hat danach Ausschlag bekommen oder wie war das? Oder habt ihr von vornhinein einen Allergietest machen lassen, ob sie auf Ei allergisch sind und es dann gleich vermieden es ihnen zu geben?

Was genau ist denn ein niedriger Gesamt IgE-Wert - bis wieviel???

Ihr seht Fragen über Fragen...

Bei meinem Sohn steht im Rasttest auch, dass er auf Ei (sowohl Eigelb als auch Eiweiß) allergisch sein soll. Ich hab ihm das aber vorher noch nie zu essen gegeben. Die Ärzte meinten auch, dass es ja nicht unbedingt sein muss, dass er wirklich darauf reagiert - es ist ja schließlich nur ein Test und bei ND-Kindern seinen die Werte oft verfälscht.

Ich bin mir nun nicht sicher, ob ich ihm mal Ei geben soll oder nicht.

Was würdet ihr mir raten?

LG Sonja

von sonja-7 am 13.05.2004

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