Prof. Dr. med. Radvan Urbanek

Prof. Dr. med. Radvan Urbanek

Kinderarzt

Prof. Dr. med. Radvan Urbanek studierte an der Universitäts-Kinderklinik Freiburg und erhielt dort auch seine Anerkennung als Facharzt für Kinderheilkunde. 1978 erhielt er die Zusatzbezeichnung "Allergologe". Viele wissenschaftliche Projekte von Prof. Urbanek beschäftigten sich mit Fragen der Allergie-Entstehung, der Prävention und Behandlung allergischer Erkrankungen im Kindesalter und vor allem mit der Diagnose und Therapie allergischer Reaktionen auf Insektenstiche. Im Jahre 1980 habilitierte er sich für das Fach Kinder- und Jugendheilkunde. Prof. Urbanek ist heute tätig als freier wissenschaftlicher und klinischer Mitarbeiter des Universitätsklinikums Freiburg, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, wo er auch regelmäßig Kinder und Jugendliche betreut.

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Prof. Dr. med. Radvan Urbanek

Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Antwort von Prof. Dr. med. Radvan Urbanek

Hallo,

ich hatte Dir auf Deinen ersten Beitrag auch schon mal geschrieben. Wir hatten/haben das gleiche Problem.

Es ist sehr, sehr schwierig, sich tatsächlich kuhmilchfrei zu ernähren. Du mußt wirklich alle Inhaltsstoffe der Produkte studieren, die Du zu Dir nehmen willst. Oft verbirgt sich hinter pflanzlichem Fett z. B. Margerine mit Milchanteil.

Wir waren bei 2 Spezialisten mit unserem Kind. Beide meinten, daß sich diese Form der Milchallergie in der Regel auswächst. Falls Ihr unsicher seid, ob sich tatsächlich um Milchallergie handelt, müßtet Ihr mal überlegen, ob Geschwister/Nichten/Neffen unter irgendwelchen Allergien leiden. Haben z. B. Geschwister Neurodermitis ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß es sich um Milchunverträglichkeit handelt. Es könnte aber natürlich noch ein weiterer Stoff sein, auf den Dein Kind allergisch reagiert, z. B. Eier. Bei uns hat es mehr als 8 Wochen gedauert, bis weniger bis gar kein Blut mehr zu sehen war. Dann haben wir mit Beikost angefangen und seitdem kann ich es anhand des Stuhles nicht mehr feststellen. Übrigens kann es auch sein, daß nicht alle roten Fädchen, die man im reinen Muttermilchstuhl sieht, Blutfädchen sind. Ich hatte das mal mit einem Hämooccult-Test testen lassen und zwei von drei roten Färbungen waren kein Blut. Vielleicht solltest Du das erst noch mal klären, bevor Ihr eine Darmspiegelung o. ä. macht. Wir haben uns dagegen entschieden, weil es für das Kind doch eine arge Quälerei ist und wahrscheinlich auch nicht viel bringt, ebensowenig wie ein Bluttest.

Uns haben die Ärzte gesagt, daß man mit 13 bis 15 Monaten einen Test (über die Haut oder Milch zu trinken geben) machen lassen kann, aber dann nur in der Klinik unter ärztlicher Überwachung. Bis dahin müssen wir eben mit der milchfreien Ernährung leben.

Ich hoffe, das hilft Dir weiter.

Herzliche Grüße

Tessa

von Tessa am 05.12.2002, 11:43 Uhr

 
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