Dr. med. Susanne Reibel

Dr. med. Susanne Reibel

Kinderärztin

Frau Dr. med. Susanne Reibel war ab 1989 als Kinderärztin in der Universitäts-Kinderklinik der Charité in Berlin tätig. Dort leitete sie dann ab 1998 die Ambulanz der pneumologischen und allergologischen Abteilung von Professor Dr. Ulrich Wahn, Kinderarzt und Immunologe. Ihr Hauptinteresse galt den Nahrungsmittelallergien. Heute ist Frau Dr. Reibel als niedergelassene Kinderärztin in Berlin-Schöneberg tätig.

Dr. med. Susanne Reibel

Kuhmilcheiweiß/Eieiweißallergie

Antwort von Dr. med. Susanne Reibel

Frage:

Liebe Frau Dr. Reibel,

Bei meinem Sohn Alexander wurden o. g. Allergieen im Allergietest (Haut und Blut) nachgewiesen mit folgenden Werten:
Gesamt IgE 306 kU/l ECP > 200 µg/l - erheblich erhöht, spezif. IgE (CAP-Klassen): Milcheiweiß - 4; Alpha-Lactalbumin - 3; Beta-Lactoglobulin - 4; Kasein - 4; Eiklar - 3

Als Nahrung wurde mir Sojamilchnahrung empfohlen, die er jedoch kategorisch ablehnt. Meine Frage: Gibt es eine Alternative zu dieser Sojanahrung, die von den Kindern besser angenommen wird (evtl. Nestle alfare oder ähnliches)? Alexander wurde 5 Monata lang voll gestillt, seine jetzige Milchnahung besteht ebenfalls noch ausschließlich aus Muttermilch (2 Mahlzeiten am Tag).

von Ina am 16.06.2004, 10:07 Uhr

 

Antwort auf:

Kuhmilcheiweiß/Eieiweißallergie

Bei CAP werten um 4 kann von einer Allergie ausgeganden werden, deshalb sollte ein Hydrolysat gegeben werden . ZB. Alfare, Nutramigen o.ä.
Muttermilch verträgt er?
Denn auch über die Muttermilch werden Allergene weitergegeben.
Liebe Grüsse
S.Reibel

von Dr. med. Susanne Reibel am 16.06.2004

Antwort auf:

Kuhmilcheiweiß/Eieiweißallergie

Liebe Frau Dr. Reibel,

vielen Dank für die Information.

Ja, Muttermilch verträgt er gut, ich soll ihn lt. Kinderarztempfehlung weiter stillen, möglichst über das 1. Lebensjahr hinaus. Weiß nicht, ob ich das schaffe, daher die Frage nach einer Alternative. Er hat nie auf Muttermilch reagiert, obwohl ich selbst immer sehr viel Milch getrunken habe. Er hat auch nicht auf Beikost mit einem sehr geringen Milchanteil (z. B. Fruchtbrei mit Babykeks) reagiert.

Darf ich weiterhin Milch trinken oder sollte ich die aus meinem Speiseplan weglassen? Habe mich seit dem Test damit schon sehr zurückgehalten. Er erhält jetzt auch nur noch Beikost mit dem Vermerk "ohne Zusatz von Milcheiweiß."

Liebe Grüße
Ina mit Alexander

von Ina am 17.06.2004

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