Prof. Dr. med. Radvan Urbanek - Allergien bei Babys und Kindern

Allergien bei Babys und Kindern

Kinderarzt Prof. Dr. med. Radvan Urbanek

   

 

Kuhmilchallergie - Welche Ersatzprodukte

Hallo,
Bei meinem Sohn 17 Monate wurde auf Kuhmilch die Rast Klasse 3 getestet. Auf ß-lactoglobulin nichts und auf kasein und Milch gekocht mit jeweils 0.13 also Klasse 0. Jetzt meinte die Ernährungsberatung ( zu der uns der Kinderarzt schickte) wir müssten dennoch einen vollständigen Verzicht auf Kuhmilch machen, da bei Kleinkindern die Differenzierung egal sei. Stimmt das? Auch müsste ich für den Auslasstest ebenfalls verzichten, da ich noch stille. Wir sollen nun Hafermilch mit angereichertem Calcium kaufen.
Mein Kinderarzt teilt die Meinung nicht und meint er dürfte nur keine Rohmilch kriegen. Außerdem wären Getreidemilch schlecht. Was soll ich denn sonst fürs kochen und backen nehmen?
Was stimmt denn jetzt?

von Angie86 am 12.02.2019, 11:04 Uhr

 

Antwort:

Kuhmilchallergie - Welche Ersatzprodukte

Der Ig-E Wert ist bei 46.

von Angie86 am 12.02.2019

Antwort:

Kuhmilchallergie - Welche Ersatzprodukte

Eine IgE-Bildung gegen Kuhmilch ohne Symptome soll nicht gleich als eine Allergie-Krankheit ausgelegt werden, auch wenn der Wert "Klasse 3" erhöht ist. Maßgebend sind die klinischen Symptome des Kindes nach Verzehr von kuhmilchhaltigen Produkten wie z.B. ein Ausschlag um den Mund herum, Erbrechen, Duchfälle und schlechtes Gedeihen.
Oft führt man zur Absicherung der Verdachtsdiagnose einer Kuhmilchallergie sogar einen Belastungstest mit der Kuhmilch in der Klinik durch.
Eine Fütterung mit Getreidemilchen ist im jungen Kindesalter unzureichend.
Wenn eine echte Kuhmilchallergie bewiesen und das Kind nicht mehr gestillt wird, stehen entweder sogenannte "starke" Kuhmilchhydrolysate oder spezielle Milchprodukte aus Aminosäuren zur Verfügung, in denen auch ausreichend Nährsstoffe wie auch Kalzium enthalten sind.
Viele Kuhmilch-Allergiker vertragen Gebäck, in dem Kuhmilch verarbeitet wurde oder auch eine kleine Menge gekochter Kuhmilch, da durch die hohe Temperatur beim Backen und Kochen die Allergenität / Überempfindlichkkeitsreaktion auf Kuhmilch reduziert wird.

von Prof. Dr. Urbanek am 12.02.2019

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