Prof. Dr. med. Radvan Urbanek

Prof. Dr. med. Radvan Urbanek

Kinderarzt

Prof. Dr. med. Radvan Urbanek studierte an der Universitäts-Kinderklinik Freiburg und erhielt dort auch seine Anerkennung als Facharzt für Kinderheilkunde. 1978 erhielt er die Zusatzbezeichnung "Allergologe". Viele wissenschaftliche Projekte von Prof. Urbanek beschäftigten sich mit Fragen der Allergie-Entstehung, der Prävention und Behandlung allergischer Erkrankungen im Kindesalter und vor allem mit der Diagnose und Therapie allergischer Reaktionen auf Insektenstiche. Im Jahre 1980 habilitierte er sich für das Fach Kinder- und Jugendheilkunde. Prof. Urbanek ist heute tätig als freier wissenschaftlicher und klinischer Mitarbeiter des Universitätsklinikums Freiburg, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, wo er auch regelmäßig Kinder und Jugendliche betreut.

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kuhmilchallergie - Studie der Charite

Antwort von Prof. Dr. med. Radvan Urbanek

Sehr geehrte Frau Dr. Reibel,
habe heute im Internet entdeckt, dass an der Charité im Jahr 2001 eine Studie zu Säuglingsnahrung bei Kuhmilchallergie durchgeführt wurde. Leider konnte ich dann kein Ergebnis finden. Ist die Studie bereits abgeschlossen und ausgewertet, wenn ja, wie lauten die Ergebnisse??

Mein Sohn (inzwischen Anfang 7. Monat) hat seit der Geburt und seit ich ihn stille ein Ekzem auf beiden Wangen. Da ich selber Milchprodukte nicht besonders mag, trinke ich nur wenige Schlucke Milch in einem entkoffenierten Kaffee, und das auch nicht oft. Daher kann das Ekzem dann wohl nicht kommen, oder?
Diverse Kinderärzte sowie ein Hautarzt wollten die Diagnose ND vor dem 3. Monat nicht stellen.
Da meine Muttermilch weniger wurde, empfahl mir eine Kinderärztin, meinem Sohn eine HA-Milch zuzufüttern. Darauf reagierte er mit starkem Hautausschlag auf beiden Armen. Sie meinte, das wäre eine Kuhmilchallergie bzw. Neurodermitis und ich sollte ausschliesslich stillen solange es irgend ginge.
Nun hat er Zähnchen bekommen und ich möchte doch normale Beikost füttern. Kürbis und Süsskartoffeln verträgt er gut, Birne auch, beim Abendbrei habe ich Nestlé sinlac und einen milchfreien Brei auf Sojabasis von Humana SL probiert, auch die Breie verträgt er, aber er mag sie nicht besonders.
Nun möchte ich gerne den Hirsebrei von Alnatura einführen, doch der wird ja halb und halb mit einer MIlch angerührt. Natürlich könnte ich wohl meine MuMi abpumpen und geben, doch auf Dauer wäre mir eine andere Milch lieber. Welche könnte ich da versuchen?
Nutramigen schmeckt ihm nicht, das hat er in hohem Bogen ausgespuckt. Gibt es andere diätetische Ersatzmilchen mit stark gespaltenem Eiweiss und wo krieg ich die her?
Kann ich auch eher eine Sojamilch probieren, anstelle von Ziegenmilch (Bambinchen?)? Kriegt er genügend Nährstoffe, wenn er die Sojamilch verträgt?
Werde ich ihm nie Kinderkekse etc. geben können, weil da Milch drin ist? Gibt es fürs spätere Beissalter andere Kekse, die ich ihm anbieten kann?
Und wie kann ich die Allergie testen lassen? Habe was von einem RAST-Test gelesen, was ist das? Zu welchem Arzt gehe ich da am besten?
Meine Kinderärztin meinte nur lapidar, testen bringe nichts.
Stimmt das?
Ich danke schon jetzt herzlich für Ihre Antworten!
Besten Gruss,
Kerstin

von kerschtel am 30.06.2003, 13:30 Uhr

 
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