Dr. med. Susanne Reibel

Dr. med. Susanne Reibel

Kinderärztin

Frau Dr. med. Susanne Reibel war ab 1989 als Kinderärztin in der Universitäts-Kinderklinik der Charité in Berlin tätig. Dort leitete sie dann ab 1998 die Ambulanz der pneumologischen und allergologischen Abteilung von Professor Dr. Ulrich Wahn, Kinderarzt und Immunologe. Ihr Hauptinteresse galt den Nahrungsmittelallergien. Heute ist Frau Dr. Reibel als niedergelassene Kinderärztin in Berlin-Schöneberg tätig.

Dr. med. Susanne Reibel

Hypersensibilisierung mit knapp 6 Jahre ok?

Antwort von Dr. med. Susanne Reibel

Frage:

Hallo
Meine Tochter reagiert wohl allergisch auf Gräser und Roggen.
Es fing zuerst mit Reizhusten an, wobei dann damals im Test nichts festgestellt werden konnte.
Letztes Jahr kam dann eher ein Juckreiz. Sie kratzte sich Ellenbogen und Beine auf.
Jetzt bekommt wieder Reizhusten.
Mein Kinderarzt erwägt im August eine Hypersensibilisierung (Meine Tochter wird im September 6 Jahre alt) um einen Etagenwechsel vorzubeugen. Er meint wohl auch, das sie das auch schaffen würde wegen der Spritzen.
Ist das schon was in dem Alter?
Oder kann man da nicht früh genug anfangen mit?
Schlägt sowas in dem Alter auch schon an?
Oder müsste sie das ganze nochmal machen wenn sie älter ist?
Was meinen Sie zu dem Thema?
Danke
Gruß
Andrea

von Anjami am 15.06.2005, 21:16 Uhr

 

Antwort auf:

Hypersensibilisierung mit knapp 6 Jahre ok?

Es ist eine HYpo sensibilisierung, denn der Patient soll gegen die Allergene immun werden. In Generellen ängt man ab 6 Jahren an und es wird abgewogen,welches Produkt und welche Anwendungsform (oral oder Spritzen ) gewählt wird.
Liebe Grüsse
S.Reibel

von Dr. med. Susanne Reibel am 16.06.2005

Antwort auf:

Hypersensibilisierung mit knapp 6 Jahre ok?

Also genau wegen der Thematik war ich vor kurzem wieder beim Pulmologen in der Klinik. Mein Sohn wird Anfang nächsten Jahres 6. Wir sind überein gekommen, dass wir nicht hypersensibilisieren, sondern erst im Februar vor der Saison gegebenenfalls, nicht zuletzt, weil mein Sohn panische Angst vor Spritzen hat.

Er meinte auch, es sei eigentlich noch sehr früh (mein Sohn ist nicht nur gegen Gräser allergisch, sondern auch Hausstaub und Katze, er hat aber bereits Asthma). Wir haben verschiedene Möglichkeiten mit der Allergie umzugehen.

Er sagte auch, dass er diese Sensibilisierung, die im Herbst beginnt (wohl die typische) nicht mehr macht. Auch gibt es verschiede Firmen, die die Lösungen herstellen und manche seien in seinen Augen nicht geeignet.

Das war nicht irgendein Wald-Feld-und-Wiesen-Arzt, sondern DER Spezialist in unserer nicht ganz kleinen Stadt.

Unser Kinderarzt hätte am liebsten letzten Herbst schon hypersensibilisiert, da war mein Sohn viereinhalb.

Also ich würde mal einen Fachmann/Pulmologen oder Allergologen hinzuziehen.

von Tinka am 16.06.2005

Antwort:

Anwendungsform

Hallo
Er will spritzen, weil die Tropfen wohl nicht ganz so erfolgreich sein würden.
Sollten wir auch nochmal einen Allergologen aufsuchen?
Gruß
Andrea

von Anjami am 16.06.2005

Antwort:

nochmal ich....

..also da es nicht sicher ist, dass oral ebenso wirksam ist wie Spritzen, empfahl unser Pulmologe (auch Allergologe) zu spritzen.

Aber ich würde auf jeden Fall noch jemand zweites befragen. Die Behandlung ist langwierig und es gibt einfach verschiedene Neuentwicklungen. Allergologen, Pulmologen sind da einfach auf den neueren Stand (hoffentlich). Ein Kinderarzt kann sich ja auch nicht in allem in die Tiefe informieren.

von Tinka am 17.06.2005

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