Dr. med. Susanne Reibel - Allergien bei Babys und Kindern

Allergien bei Babys und Kindern

Kinderärztin Dr. med. Susanne Reibel

   

 

Hühnereiweiß-und Milcheiweißallergie bei Kleinkind

Mein fast 2jähriger Sohn (Sehr guter Allesesser, sehr kräftig) hat aufgrund langanhaltender Beschwerden des Verdauungstraktes und ähnlichem (Durchfall, Bauchkrämpfe, Infektanfälligkeit, dauerhafte erhöhte Temperatur bis Fieber und einen übermäßigen Blähbauch) eine Untersuchung eines großen Blutbildes bekommen. Es wurde ein IgE-Wert von 1290+ ermittelt. Hühnereiweiß hatte einen Wert von 51+ und Milcheiweiß von 80+. Alle anderen Werte waren in Ordnung. Leider hatte die Kinderärztin keine Zeit für ein Gespräch und ich bin völlig ratlos. Habe mir den Test geben lassen und bekam ein Attest für den Kindergarten damit er Spezialkost bekommt. Für mich stellt sich nun die Frage ob dies eine gesicherte Diagnose ist, ob ich weitere Schritte angehen muss (Allergologe..., Beratung, Informationen) also eigentlich weiß ich nun nicht genau was ich damit anfangen soll. Klar ist für mich das ich aufgrund der Aussage der Schwester in der Praxis die Ernährung komplett umstellen muss aber ist es denn nun eine Verdachtsdiagnose oder ist es ein Befund und inwiefern ist die Stärke dieser Allergien? Des Weiteren stellt sich für mich die Frage ob eine Allergie auch etwas mit dem Fieber bzw. der immer erhöhten Temperatur zu tun haben kann. Vielen Dank in der Hoffnung sie können mir zu mindestens sagen was ich als nächstes unternehmen muss....

von Sibo am 10.12.2018, 14:38 Uhr

 

Antwort:

Hühnereiweiß-und Milcheiweißallergie bei Kleinkind

Da Ihr Kind sowohl Milchprodukte als auch Hühnerei die ganze Zeit über gegessen hat und darunter eine gute Gewichtszunahme hatte, ist die Frage ob die Durchfälle und Infektanfälligkeit damit in Zusammenhang stehen. Ich würde in jedem Fall beim Kinderarzt einen Gesprächstermin vereinbaren, denn Sie brauchen auch Unterlagen worin sich überall Milch und Ei befinden und was im Falle einer Reaktion zu tun ist. Ich würde mit ihm besprechen inwieweit er die Zusammenhänge sieht und ob eine Ernährungsberatung wichtig wäre.
MfG S.Reibel

von Dr. Susanne Reibel am 10.12.2018

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