Dr. med. Susanne Reibel

Dr. med. Susanne Reibel

Kinderärztin

Frau Dr. med. Susanne Reibel war ab 1989 als Kinderärztin in der Universitäts-Kinderklinik der Charité in Berlin tätig. Dort leitete sie dann ab 1998 die Ambulanz der pneumologischen und allergologischen Abteilung von Professor Dr. Ulrich Wahn, Kinderarzt und Immunologe. Ihr Hauptinteresse galt den Nahrungsmittelallergien. Heute ist Frau Dr. Reibel als niedergelassene Kinderärztin in Berlin-Schöneberg tätig.

Dr. med. Susanne Reibel

Haustiere bei Allergiegefährdung

Antwort von Dr. med. Susanne Reibel

Frage:

Überall liest man, daß ma bei Allergiegefährdung auf Haustiere verzichten soll.
Allerdings sehe ich das nicht so ganz ein, da die Allergien ja auch auf fehlende Allergenexposition in der Kindheit zurückgeführt werden und in ländlichen Regionen die Allergierate geringer ist. Außerdem finde ich ein Haustier für ein Kind sehr wichtig.

Wie sehen sie die Sache? Sollte man wirklich auf Haustiere verzichten?

von andrea am 02.01.2002, 17:48 Uhr

 

Antwort auf:

Haustiere bei Allergiegefährdung

Liebe Andrea,
die Lehrmeinung ist sicher bei Hochrisikokindern keine Haustiere anzuschaffen, da Tierepithelien starke Allergene sind und für weitere Allergien bahnend sein können. Dass aber Haustiere wichtige psychologische Funktion haben (Verantwortung, Pflege, emotionaler Bezug) ist unbestritten.
Schwierig ist es allerdings, wenn das Tier erstmal da ist und es zu Allergien kommt, wie es weiter geht.
Eine Studie in Schweden zeigte, dass Kinder vom Bauernhof weniger Allergien zeigten, dass hängt aber von weiteren Faktoren ab.
Liebe Grüsse
S.Reibel

von Dr. med. Susanne Reibel am 03.01.2002

Stift selbst eine Frage stellen
geöffnet:   Montag | Dienstag | Mittwoch | Donnerstag
Allergie - Check
Allergien vorbeugen

Pollenflugkalender

Die Blütezeiten der häufigsten
Allergie auslösenden Pflanzen

Mobile Ansicht

Impressum Team Jobs Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutz Forenarchiv

© Copyright 1998-2019 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.