Dr. med. Susanne Reibel

Dr. med. Susanne Reibel

Kinderärztin

Frau Dr. med. Susanne Reibel war ab 1989 als Kinderärztin in der Universitäts-Kinderklinik der Charité in Berlin tätig. Dort leitete sie dann ab 1998 die Ambulanz der pneumologischen und allergologischen Abteilung von Professor Dr. Ulrich Wahn, Kinderarzt und Immunologe. Ihr Hauptinteresse galt den Nahrungsmittelallergien. Heute ist Frau Dr. Reibel als niedergelassene Kinderärztin in Berlin-Schöneberg tätig.

Dr. med. Susanne Reibel

Hausstaubmilbenallergie

Antwort von Dr. med. Susanne Reibel

Frage:

Hallo Frau Dr. Reibel,
bei meiner Tochter wurde per Allergietest eine Hausstaubmilbenallergie festgestellt. Sie hustet eigentlich fast ausschließlich nachts.Trocken Husten,der einfach nicht aufhörte. Es hört sich jedensmal so an, als hätte sie sich verschluckt oder es stecke ihr etwas im Hals. Trinken etc. hilft nicht.Am 8.Dezember 2003 verschrieb der KA Ketitofen Saft. Dieser half nicht gleich,aber so um die Weihnachtstage ging es beser. Nun fängt es aber schon wieder an, allerdings nicht so schlimm. Eine Nacht hustet sie, die andere Nacht ist wieder alles ok. Nur morgens nach dem Aufstehen hustet sie immer. Ich muß dazu sagen,´meine Tochter schläft mit offenem Mund. Atmen tut sie glaube ich aber durch die Nase (Nase ist z.Zt. frei,ich würde sagen eher trocken).Die Polypen sind es nicht, das haben wir vom HNO gesagt bekommen. Ich weiß jetzt nicht genau,was ich tun soll. Haben Sie vielleicht einen Rat, den ich dem KA vorschlagen kann, ich glaube der weiß nämlich auch nicht so ganz weiter. Ach, nochwas ist mir aufgefallen: Wenn meine Tochter tief einatmet oder total lachen muß,hustet sie hinterher auch. Meine Tochter ist jetzt 4 Jahre. (bett ist mit dieses extra Bezügen schon seit Anfang November überzogen. Ich habe jetz mal aufgeschrieben, was mir so alles auffällt. Können Sie sich daraus einen Reim machen bzw. haben Sie eine Idee, was man noch machen könnte um ihr zu helfen. Eigentlich ist sie sonst ganz fit.Sie leidet nur manchmal unter Schlafmangel, wenn die eine oder andere Nacht wieder der Husten da war.
Vielen Dank für einen Rat im voraus
Sofia

von Sofia am 14.01.2004, 21:46 Uhr

 

Antwort auf:

Hausstaubmilbenallergie

Liebe Sofia, das alles klingt so, als ob doe Bronchen dovh in einem sehr gereizten Zustand sind und damit sehr überempfindlich. Das führt zu all dem was sie beschrieben haben: Husten nach Anstrengung, nach Lachen, im Bett usw.
Sie sollten mit dem Kinderarzt besprechen, ob nicht doch eine inhalative Therapie, bzw. in der Zukunft eine Desensibilisierung gegen Hausstaubmilbe durchgeführt wird, denn da sind die Aussichten auf Beschwerdefreiheit sehr hoch. Mittlerweile kann auch über Tropfen desensibilisiert werden, was vor allem bei kleinen Kindern eine gute Alternative ist.
Liebe Grüsse
S.Reibel

von Dr. med. Susanne Reibel am 15.01.2004

Antwort:

Hausstaubmilbenallergie/Nachtrag

Hallo Frau Dr. Reibel,
es ist mir noch etwas aufgefallen, da heute wieder so ein "Husten-Abend" ist. Als ich eben nochmals im Zimmer meiner Tochter war,habe ich gemerkt,das sie etwas schnarcht (Mund ist auch offen,aber das sit ja immer). Die Nase war aber den ganzen Tag komplett frei,kein bißchen Schnupfen. Ich habe manchmal das Gefühl ihre Schleimhäute sind sehr trocken,weil ich auch am Tag manchmal ein leichtes Schnarchen beim Atmen bemerke. Wie schon gesagt,die Polypen sind es nicht, haben wir ja vom HNO überprüfen lassen.Die Polypen wurden schon 2002 entfernt und sind lt. HNO auch nicht nachgewachsen.
Ich hoffe, sie können mit meinen Beobachtungen etwas anfangen.....
Gruß Sofia

von Sofia am 14.01.2004

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