Dr. med. Susanne Reibel

Dr. med. Susanne Reibel

Kinderärztin

Frau Dr. med. Susanne Reibel war ab 1989 als Kinderärztin in der Universitäts-Kinderklinik der Charité in Berlin tätig. Dort leitete sie dann ab 1998 die Ambulanz der pneumologischen und allergologischen Abteilung von Professor Dr. Ulrich Wahn, Kinderarzt und Immunologe. Ihr Hauptinteresse galt den Nahrungsmittelallergien. Heute ist Frau Dr. Reibel als niedergelassene Kinderärztin in Berlin-Schöneberg tätig.

Dr. med. Susanne Reibel

Ernährung bei Neurodermitis

Antwort von Dr. med. Susanne Reibel

Frage:

Hallo Frau Dr. Reibel,

unser Sohn ist jetzt 5,5 Monate alt und leidet an Neurodermitis.Er wird noch voll gestillt. Das möchte ich auch noch etwas länger beibehalten, bzw. daß er teilweise gestillt wird. Habe den Verdacht, daß er Milchprodukte nicht verträgt.

Können Sie mir vielleicht einen Tipp geben, was ich bei der zukünftigen Ernährung beachten muß? Mit was fängt man am besten an? Auf was soll ich dann bei meiner eigenen Ernährung achten? Was kann ich als Ersatz für Milchprodukte nehmen? Braucht er zusätzlich Milch? Wenn ja, welche? Kennen Sie vielleicht auch ein Buch, auf das man sich beziehen kann wenn das Kind an ND oder Allergie leidet? Bzw. eine Internet-Seite?

viele Fragen und ich bin Ihnen für Ihre Antwort sehr dankbar.
Vielen Dank im voraus.

Liebe Grüße
Anja

von Anja am 29.05.2002, 20:57 Uhr

 

Antwort auf:

Ernährung bei Neurodermitis

Liebe Anja,
zuerst sollten Sie klären, ob es tatsächlich eine Milchunverträglichkeit bzw. Allergie ist, denn dann fallen auch allen konventionellen Milchen weg, sowie HA-Milch. Als Alternative bleibt dann nur ein starkes Hydrolysat oder Sojamilch.
Mit einem Gemüsebrei anfangen, z.B. Pastinake, Fenchel, Kürbis kartoffel. Dann langsam weiter steigern, jedes eine Woche und dann erst ein zweites dazu, dann haben Sie Kontrolle darüber, was er verträgt.
Als nächstes käme Fleisch dazu.
Es gibt einen Arbeitskreis allergiegefährdetes Kind sowie Informationen unter www. neurodermitis.de
Liebe Grüsse
S.Reibel

von Dr. med. Susanne Reibel am 30.05.2002

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