Dr. med. Susanne Reibel

Dr. med. Susanne Reibel

Kinderärztin

Frau Dr. med. Susanne Reibel war ab 1989 als Kinderärztin in der Universitäts-Kinderklinik der Charité in Berlin tätig. Dort leitete sie dann ab 1998 die Ambulanz der pneumologischen und allergologischen Abteilung von Professor Dr. Ulrich Wahn, Kinderarzt und Immunologe. Ihr Hauptinteresse galt den Nahrungsmittelallergien. Heute ist Frau Dr. Reibel als niedergelassene Kinderärztin in Berlin-Schöneberg tätig.

Dr. med. Susanne Reibel

Dauerschnupfen

Antwort von Dr. med. Susanne Reibel

Frage:

Meine Tochter (4 Jahre) hat eigentlich das ganze Jahr über Dauerschnupfen, mal mehr - mal weniger. Im Januar hatte Sie dann einen Paukenerguß im li. Ohr. Seit Oktober letzten Jahres versuchen wir nun die Polypen entfernen zu lassen, was allerdings an häufigen Infekten bis jetzt gescheitert ist.

Sie hat ständig eine verstopfte Nase und kann nachts schlecht schlafen und schnarcht (schon als Baby). Häufig hat sie auch verklebte Wimpern und rote Bindehäute. An der frischen Luft geht es ihr am besten.

Bis jetzt habe ich die Polypen dafür verantwortlich gemacht. Allerdings hatte sie vor 4 Wochen eine Rotavireninfektion und wir mußten für 4 Tage ins Krankenhaus. Während dieser 4 Tage war sie komplett beschwerdefrei. Weder eine verstopfte Nase, noch hat sie geschnarcht.

Donnerstags sind wir dann nach Hause gekommen. Am Freitag war auch noch alles o. k. Seit dem Samstag allerdings hat sie wieder eine dichte Nase, schnarcht, verklebte Augen - und ich meine, schlimmer als sonst.

Könnte meine Tochter auch eine Allergie (z. B. Milben) haben? Sollten wir bei ihr einen Test machen lassen?
Falls sie nun eine Allergie gegen Milben hat, ist dann eine Entfernung der Polyen erforderlich?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Daniela Schröder

von Daniela am 22.02.2006, 15:22 Uhr

 

Antwort auf:

Dauerschnupfen

Sie sollten in jeden Fall einen Test machen lassen, denn das klingt nach ganzjährigen Allergenen (wie z.B. Milben oder auch Schimmelpilzen).
Ob die Polypen dennoch operiert werden müssen, hängt von deren Grösse und damit Einschränkung der Nasenatmung ab und muß der HNO-Arzt entscheiden.
Liebe grüsse
S.Reibel

von Dr. med. Susanne Reibel am 23.02.2006

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