Dr. med. Susanne Reibel - Allergien bei Babys und Kindern

Allergien bei Babys und Kindern

Kinderärztin Dr. med. Susanne Reibel

   

 

Blutfäden

Sehr geehrte Herr Doktoren,

ich mache mir momentan Sorgen um unseren Sohn von 4 Wochen.
Mit 3,5 Wochen stellte ich rote Blutfäden im Stuhlgang fest, gut sichtbar von der Menge.Die darauffolgenden 6 Tage nahm die Nenge immer mehr ab, nun hatte er maximal in 1 oder 2 Windeln pro Tag insgesamt 5-7 einzelne Fäden, also minimal. Er ist voll gestillt und gedeiht prächtig. Aktuelles Gewicht liegt bei 4625g, niedrigstes Gewicht nach Geburt lag bei 3440g. Spricht dieses für eine Kuhmilcheiweiss Unverträglichkeit? Unsere Kinderärztin rät ein abwartendes verhalten, ich hingegen möchte seinen Darm nicht unnütz entzündlich lassen. Es gibt Meinungen in diesem Forum, das sich die Symptome mit Blut im Stuhl unter Beikosteinfuhr beendet, wie ist dieses zu erklären? Oder sieht man es einfach nur nicht mehr so gut, durch den veränderten Stuhlgang?Was ist nun ihrer Meinung nach die richtige Vorgehensweise?
Vielen Dank im Voraus

von Pulli am 11.04.2019, 16:57 Uhr

 

Antwort:

Blutfäden

Ich empfehle Ihnen einmal die Blutfäden der Kinderärztin zu zeigen. Einzelne Blutfäden bei gutem Gedeihen und keinen weiteren Symptomen sprechen nicht für eine Kuhmilchallergie. Es müssten noch andere Beschwerden (Bauchschmerzen, schlechtes Gedihen, Unruhe etc. ) auftreten. Blut im stuhl sind nicht Fäden sondern eine richtige Blutmenge , die deutlich zu erkennen wäre. Mit der Beikost verändert sich der Stuhl weil auch feste Bestandteile und Fasern verdaut werden.
MfG S.Reibel

von Dr. Susanne Reibel am 15.04.2019

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