Dr. med. Susanne Reibel

Dr. med. Susanne Reibel

Kinderärztin

Frau Dr. med. Susanne Reibel war ab 1989 als Kinderärztin in der Universitäts-Kinderklinik der Charité in Berlin tätig. Dort leitete sie dann ab 1998 die Ambulanz der pneumologischen und allergologischen Abteilung von Professor Dr. Ulrich Wahn, Kinderarzt und Immunologe. Ihr Hauptinteresse galt den Nahrungsmittelallergien. Heute ist Frau Dr. Reibel als niedergelassene Kinderärztin in Berlin-Schöneberg tätig.

Dr. med. Susanne Reibel

Beikost bei allergiegefähreten Kindern

Antwort von Dr. med. Susanne Reibel

Frage:

Liebe Frau Dr. Reibel,

mein Sohn ist fast 6 Monate alt und wird zur Zeit noch voll gestillt. Langsam möchte ich mich allerdings mit Beikost befassen und habe auch schon viel darüber gelesen. Beikost für mittags möchte ich nach Buch selbst kochen.

Mein man und ich wir haben beide Heuschnupfen und damit zusammen hängend viele Allergien. So möchte ich möglichst kein/wenig Risiko eingehen.

Nun nin ich letzte Woche durch ein Reformhaus gegangen und folgende Dinge gefunden. Ich möchte gern wissen, ob er diese bekommen darf und sollte, oder leiber nicht. Ich würde mich auch sehr freuen, wenn Ihnen noch andere dinge einfacllen, die ich meinem Sohn anbieten kann. Bis jetzt habe ich nämlich nur Reisflocken und HA Brei gefunden.

Hier also die Liste...
Hirse,
Reisschleim,
Dinkel,
Gries,
Gerste,
Naturreisflocken,
Vollkorn

Ich bin sehr gespannt auf Ihre Antwort und möchte mich bereits jetzt schon bedanken.

Viele Grüße pic

von picasso am 20.02.2002, 09:24 Uhr

 

Antwort auf:

Beikost bei allergiegefähreten Kindern

Liebe Iicasso,
ich würde Franziska Recht geben und die Liste erstmal drastisch reduzieren. Die Kinder haben nicht das problem , dass ihnen Nahrung überdrüssig wird, denn sie trinken ja monatelang die gleiche Nahrung (z.B. Mumi)
Nicht geben würde ich gluten haltige Nahrungsmittel vor dem 10. Monat und dazu zählen Gerste, Vollkorn und Dinkel).
Wichtig sind Gemüse: Fenchel, Zucchini, Brokkoli, Karotte und Kartoffel sowie MiniMengen Fleisch.
Liebe Grüsse
S.Reibel

von Dr. med. Susanne Reibel am 20.02.2002

Antwort auf:

Beikost bei allergiegefähreten Kindern

Hallo,
ich selbst bin ein ziemlich ausgeprägter Nahrungsmittelallergiker und damit natürlich entsprechend vorsichtig bei der Beikostfütterung von meinem Sohn Benedikt (10 Monate).

Schau doch mal im Internet auf die Seite des Forschungsinstituts für Kinderernährung - www.fke-do.de. Deren Broschüre "Empfehlung für die Ernährung von allergiegefährdeten Säuglingen" fand ich ziemlich hilfreich.

Meine Erfahrung: Weniger Auswahl an Nahrungsmitteln ist sicherer als die vielen Sachen, die Du in Deiner Liste hast.

Viele Grüße
Franziska

von Franziska am 20.02.2002

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