Dr. med. Susanne Reibel

Dr. med. Susanne Reibel

Kinderärztin

Frau Dr. med. Susanne Reibel war ab 1989 als Kinderärztin in der Universitäts-Kinderklinik der Charité in Berlin tätig. Dort leitete sie dann ab 1998 die Ambulanz der pneumologischen und allergologischen Abteilung von Professor Dr. Ulrich Wahn, Kinderarzt und Immunologe. Ihr Hauptinteresse galt den Nahrungsmittelallergien. Heute ist Frau Dr. Reibel als niedergelassene Kinderärztin in Berlin-Schöneberg tätig.

Dr. med. Susanne Reibel

allergiegefährdet?

Antwort von Dr. med. Susanne Reibel

Frage:

Hallo Dr. Reibel!
Bin etwas verwirrt und hoffe Sie können mich aufklären.
Da ich leider nicht stillen konnte, bekam meine Kleine (13 Wo) im Krankenhaus die Hipp HA1. Die ich zuhause weiter gefüttert habe.
Als ich dann mal bei einer Mutterberatungsstelle wegen den Koliken war, wurde mir geraten auf normale Pre-Nahrung umzustellen. Die hat sie nicht so gut vertragen und außerdem war sie ganzen Tag nur am Milch trinken, sodaß ich bei HA blieb.
Bis dahin hat mich auch niemand gefragt, ob ich oder mein Freund eine Allergie haben. Mein Freund hat keine und ich eine gegen bestimmte Grässer (hab aber noch nie was gemerkt von dieser angeblichen Allergie).
Beide Oma´s sagen, ich könne in 3 - 4 Wochen mit Beikost beginnen!?
Früher hat auch niemand nach sowas gefragt und alle Kinder sind groß geworden...
Ist mein Baby jetzt allergiegefährdet oder muß das extra durch einen KiA festgestellt werden?
Falls ja, gibts da eigene Ernährungspläne?
Sorry etwas lang.
Danke für Ihre Antwort!
LG Denise

von Denise am 11.09.2002, 19:31 Uhr

 

Antwort auf:

allergiegefährdet?

Liebe Denise,
wenn beide Eltern eine Allergie haben, gilt das Kind als allergiegefährdet, was aber nicht heisst, dass es eine Allergie bekommen muss. Sie belassen die Milch, die Ihr Kind jetzt trinkt und die es gut verträgt. Allerdings würde ich Ihnen raten, mit der Beikost später (Ende 6.Monat) anzufangen.
Dann langsam erst Gemüse später Getreide und Obstbrei einführen.
Solange Ihr Kind keine Krankheitssymptome aufweist, ist ein Arztbesuch nicht nötig.
Liebe Grüsse
S.Reibel

von Dr. med. Susanne Reibel am 12.09.2002

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