Dr. med. Susanne Reibel

Dr. med. Susanne Reibel

Kinderärztin

Frau Dr. med. Susanne Reibel war ab 1989 als Kinderärztin in der Universitäts-Kinderklinik der Charité in Berlin tätig. Dort leitete sie dann ab 1998 die Ambulanz der pneumologischen und allergologischen Abteilung von Professor Dr. Ulrich Wahn, Kinderarzt und Immunologe. Ihr Hauptinteresse galt den Nahrungsmittelallergien. Heute ist Frau Dr. Reibel als niedergelassene Kinderärztin in Berlin-Schöneberg tätig.

Dr. med. Susanne Reibel

Allergie auf Weizen

Antwort von Dr. med. Susanne Reibel

Frage:

Sehr geehrte Frau Dr. Reibel,

meine Tochter Annalena (8 Monate), allergiegefährdet, hat seit knapp einer Woche Durchfall, kein Fieber und ist eigentlich sonst ganz fit.
Ich habe ihr letzte Woche Donnerstag das erste Mal Nudeln und ein kleines Stückchen Brezel gegeben.
Kann es sein, daß sie glutenhaltige Lebensmittel nicht verträgt, wenn sich zwei Tage später Durchfall einstellt?
Wie äußert sich eine allergische Reaktion auf glutenhaltige Lebensmittel?

Vielen Dank für Ihre Informationen
Anette

von fröschle am 07.02.2001, 17:00 Uhr

 

Antwort:

Nachtrag

Die Symptome einer glutenunverträglichkeit sind übelriechende Stühle, geblähter Bauch, Später Gewichtsstillstand und Wachstumsverzögerung.
Allerdings tritt dies nicht nach 2 Gaben glutenhaltiger Nahrung auf. Sie sollten beim Kinderarzt abklären lassen, ob es nicht andere Ursachen für den Durchfall gibt. Allergiegefährdete Kinder sollten ein halbes Jahr gestillt werden, danach langgsame Einführung von Beikost, höchstens ein neues Nahriungsmittel/Woche. Keine Nahringsmittelvielfalt am Anfang!
Allergene wie Fisch und Nüsse erst Ende des 2. Lebensjahtres.
Liebe Grüße S,.Reibel

von Dr. med. Susanne Reibel am 08.02.2001

Antwort:

Nachtrag

Sehr geehrte Frau Dr. Reibel,

mehrfach habe ich jetzt schon gelesen, man solle allergiegefährdete Babys im ersten Lebensjahr allergenarm ernähren.
Mein Kinderarzt sagte mir jedoch, daß lediglich im ersten Lebenshalbjahr ausschließlich gestillt bzw. mit HA-Nahrung ernährt werden sollte, danach sollte man langsam mit der normalen Kost beginnen.
Er sagte mir, daß ein halbes Jahr völlig ausreiche und daß Untersuchungen erwiesen hätten, daß die zweite Hälfte des ersten Jahres keine deutlichen Verbesserungen mehr bringen würde.

Ist das die derzeit gängige "Lehrmeinung"?

Vielen Dank
Anette

von fröschle am 07.02.2001

Allergie - Check
Allergien vorbeugen

Pollenflugkalender

Die Blütezeiten der häufigsten
Allergie auslösenden Pflanzen

Mobile Ansicht

Impressum Team Jobs Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutz Forenarchiv

© Copyright 1998-2019 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.