Finton
Hallo Dr. Busse, unser Sohn 13 1/2 Wochen ist ein eigentlich gesundes und altersgemäß gut entwickeltes Baby. Zumindest gab es bei den U-Untersuchungen bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Beanstandungen. Trotzdem sind wir in zwei Punkten verunsichert. Der eine betrifft seine Verdauung. Die andere "Problematik" werde ich in einer seperaten Fragen schildern, da ich nicht wusste wie ich dies in einer verbinden kann bzw. ob ein Zusammenhang besteht. Ich stille unseren Sohn bzw. pumpe Muttermilch ab und füttere auch zu (ca. 1-2 Fläschen zusätzlich nach Bedarf). Nun finde und erhalte ich Aussagen über die Häufigkeit des Stuhlgangs von Babys die ausschließlich gestillt werden (von mehrmals täglich bishin zu mehren Tagen) und Babys die ausschließlich mit Milchnahrung gefüttert werden (regelmäßig, sprich täglich). Da er nun schon seit Wochen in der Regel aller 7-8 Tage Stuhlgang hat sind wir vor etwa 5. Wochen zum Kinderarzt, da sich unser Sohn nach einigen Tagen merklich quält. Er drückt und windet sich und pupst auch sehr viel (diese Pupse riechen wie bei uns Großen), wenn er nicht unter Blähungen leidet. Dabei quängelt er, wenn mehrere Tage vergehen weint und schreit er auch. Auch Bauchmassage, Kümmelzäpfchen, Lefax/Sab und Fliegergriff (bei Blähungen) halfen nicht wirklich. Der Kinderarzt war fest davon überzeugt, dass es sich um eine Laktoseintoleranz handelt und riet mir zu einer milchfreien Spezialnahrung aus dem Drogeriemarkt und sofort abzustillen. Nach einigen Tagen kam das Blutergebnis und wie ich bereits vermutet hatte besteht keine Intoleranz. Ich habe übrigens weiter gestillt und habe den Kinderarzt gewechselt. Die jetzige Kinderärztin vermutete 3-Monats-Koliken. Und auch wenn er immer noch viel weint sind zumindest die Blähungen und Bauchschmerzen tatsächlich besser geworden. In den letzten drei Wochen setzte er allerdings nicht selbstständig Stuhl ab. Nach Absprache des Kinderarztes haben wir ihm nach einer Woche ohne Stuhlgang ein Glycerinzäpfchen verabreicht, da er sich quälte. In der Regel gab es dann eine volle, wenn auch nicht übervolle Windel, und für einige Tage ist unser Sohn dann auch merklich entspannter. Das Problem mit dem wöchentlichen Stuhlgang und dem vielen stark riechenden Pupsen den ganzen Tag über besteht weiterhin. Letzte Woche gab es eine Ultraschalluntersuchung beim Kinderradiologen, der, Gott sei Dank, keine Auffälligkeiten, abgesehen von sehr viel Luft im Bauch, erkennen konnte. Seit nun 2 1/2 Wochen bekommt unser Sohn Neocate zugefüttert und auch ich ernähre mich auf Anraten der Kinderärztin seit dem milchfrei um zu sehen ob es dadurch besser wird. Das Ergebnis des Bluttest sollte heute eintreffen. Dem war aber nicht so. Können Sie mir sagen ob ein so selten vorkommender Stuhlgang sowie das viele Pupsen normal ist bzw. was wir tun können. Für einen Rat wären wir dankbar.
Liebe F., natürlich kann ich Ihre individuelle Situation nicht genau beurteilen, ganz grundsätzlich muss man aber davon ausgehen, das sowohl von der Muttermilch als auch von der normalen Babymilchnahrung sehr wenig Reste übrig bleiben, sodass Stuhlgang in diesem Alter vor allem aus dem Zellumsatz im Darm selber besteht. Es ist deshalb völlig normal, dass es Kinder mit Stuhlgang 8 mal am Tag und welche mit Stuhlgang nur 1 mal alle 8 Tage oder auch länger gibt. Und natürlich sind auch Babys nicht immer fröhlich und ruhig, viele tun sich schwer, Reize zu verarbeiten, das Bäuchlein kann auch mal grummeln,.......... bei einem gesunden Kind besteht aber in der Regel kein Grund, anzunehmen, dass seltener Stuhlgang wirklich ernsthafte Probleme verursacht. Ich kann deshalb nur zur Gelassenheit und Geduld raten - zumal ihr Sohn gut gediehen ist und gesund wirkt - und verstehe auch den Verdacht auf eine Kuhmilcheiweißintoleranz nicht so richtig. Alles Gute!
Finton
Antikörper konnten im Blut nicht nachgewiesen werden. Ich soll ihn jetzt erstmal bis nächste Woche weiterhin mit Necate zufüttern und in meine Ernährung langsam wieder Milchprodukte einführen und gucken wie er reagiert.
stephi1980
Hallo, ich habe mal eine Frage: warum und was fütterst du dem Kind denn zu? Ich habe unseren Sohn voll gestillt, er ist jetzt 10 Monate und musste nichts zufüttern, obwohl er mit 4800g und 60 cm auf die Welt kam. Klar, wollte er alle 1-2 Stunden an die Brust, aber das hab ich tapfer mitgemacht und dementsprechend produziert die Brust ja auch wie der Bedarf des Babies ist. Mein Sohn hatte kein Bauchgrummeln...die gute Muttermilch eben ;-). Es waren vergingen auch mal 7 Tage und er hatte keinen Stuhlgang und pupsen, das ist ja nun völlig ok ;-), schließlich müssen die Gase auch raus die sich ansammeln. Ich verstehe nicht warum ihr zufüttern müsst und vielleicht ist das einfach to much für das kleine Verdauungssystem, dann doch lieber eine Portion Muttermilch mehr, wenn euer Baby Hunger hat.
stephi1980
too much meinte ich ;-). Ernährungstechnisch vielleicht darauf achten, dass du keinen Kohl und keine Hülsenfrüchte ißt. Ist die Stillposition ok? Vielleicht schluckt er etwas Luft beim Trinken.?..wie gesagt Luft im Bauch muss eben raus und unser Sohn hat auch wie ein Erwachsener geknattert ;-)
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