Erbse1001
Hallo Herr Dr. Busse, seit vielen Jahren bekomme ich in unregelmäßigen Abständen colitis ulcerosa Schübe. Seit jeher behandel ich diese mit Mesalazin (auch in der Schwangerschaft drei Monate). Mein Baby ist nun fast acht Monate und wurde aus verschiedenen Gründen bis vor einer Woche voll gestillt. Seit einer Woche bekommt er Brei und wir steigern von Tag zu Tag. Ich nehme seit fünf Tagen wieder 1x täglich Mesalazin Zäpfchen 500mg. Falls diese nicht anschlagen werde ich die Dosis auf 1000mg erhöhen müssen. Sollte nun der Wirkstoff in die Muttermilch übergehen, was meiner Recherche nach, sehr wahrscheinlich ist, wie wirkt sich das Mesalazin auf den Organismus meines Babys aus? Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt abzustillen. Jedoch kann ich mich einfach nicht durchringen und würde nur abstillen, wenn die negative Wirkung des Mesalazin über der positiven Wirkung des stillens überwiegt. Viele Grüße, Erbse.
Liebe E., so weit überhaupt Erfahrungsbericht vorliegen über gestillte Säuglinge, deren Mütter wegen einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung Mesalazin anwenden, spricht meiner Information nichts gegen dieses Mittel. Mit 8 Monaten hat Stillen ja aber für die Gesundheit eines Babys immer weniger Relevanz, sodass es sicher sinnvoll ist, in Ihrem Fall auf die rasche Einführung des ja sowieso gebotenen Beikost zu setzen und so das Stillen bald zu reduzieren. Das im Sinne der Vermeidung jedweder Fremdstoffe für das Kind so gut es möglich ist. Alles Gute!
Wolke5
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