Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Was kann ich gegen Blähungen noch tun?

Frage: Was kann ich gegen Blähungen noch tun?

IvyKiara

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Hallo, Mein Sohn (11 Wochen alt) hat viel mit Blähungen zu kämpfen. Würde er nur pupsen wäre es ja kein ding aber er drückt und drückt und fängt immer schon an zu weinen. Er bekommt nur abgepumpte Muttermilch. Am 25. Hatte er das etzte mal Stuhlgang, bis zu 10 Tagen soll es ja normal sein. Wir geben ihn BiGaia tropfen, dann 3x am Tag ein Globuli Okoubaka d3, die globulis hatte ich mal abgesetzt für n paar tage aber da wurde es noch schlimmer und er hatte wieder richtige Bauchkrämpfe, nu geben wir se wieder und es wurde wieder besser. Wir legen ein warmes Kirschkernkissen auf sein Bauch, wir gehen mit ihm aufn gymnastikball und wippen auf und ab es lindert seinen schmerz immer ein wenig.drücken auch sanft seine beinchen in den bauch. Wir haben ab und zu ds Fieberthermometer in den po gesteckt aber laut meinen infos sollman das nicht so oft machen weil die kids sich dran gewöhnen. Stimmt das? Wenns ganz schlimm ist bekommt er auch n kümmelzäpfchen, hilft aber auch nicht immer. Er bekommt abends auch bäuchleintee damit es vill besser wird. Gefühlt hilft nicht wirklich was. Was kann ich denn noch tun? Der kleene quält sich immer so :-( Liebe Grüße Ivy


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe I., solche "Unpässlichkeiten" bei jungen Babys haben eher wenig mit der Verdauung zu tun, auch wenn das auf den ersten Blick so aussieht. Schuld daran ist vielmehr meistens eine Überreizung des unreifen Nervenkostüms, und leider machen es dann die vielen gutgemeinten Aktionen, die Eltern dagegen unternehmen, nicht besser sondern oft schlechter. Geduld und Ruhe sind angesagt, und akzeptieren, dass das alles normal ist und nichts mit "Schmerzen" zu tun hat. Leise reden, singen, sanft streicheln, mehr nicht. Und oft hilft es, die Kleinen beim ersten Anzeichen, dass sie unruhig und quenglig werden, im abgedunkelten Schlafzimmer in ihr Bett zu legen. Und sich dann nur leise redend oder singend daneben zu setzen und ruhig die Hand auf ihnen zu halten bis sie zur Ruhe finden. Das ist auch ein Lernprozess. Alles Gute!


igel111988

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Hallo Ivy, eigentlich machst du schon alles was dagegen tun kann. Ich finde - das ist meine Meinung- das tee und zäpfchen überflüssig sind. Leider haben das viele und es ist so bei Babys. irgendwann ist der spuk vorbei, es wird mit der Zeit besser. Mach dir nicht so viel gedanken, mein kleiner ist jetzt 6 1/2 Monate und wir haben auch fast 5 Monate damit zutun gehabt. Falls du noch stillst, kannst du auch den tee trinken, dann wird er über die muttermilch übertragen. Alles gute. Lg


Mitglied inaktiv

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Hallo Ivy, Mittlerweile, nachdem ich mir das Phänomen “Koliken“ bzw. Schreikind 11 Jahre erst beim eigenen Kind (das erste von dreien war extrem, dann wurde es mit jedem Kind besser) dann bei einigen aus dem Freundeskreis angeschaut und viel darüber gelesen habe, bin ich mir recht sicher, dass diese “Blähungen“ v.a. bei sensiblen, überreizten Kindern auftreten. Meist zieht sich das Thema durch die komplette Kindheit in unterschiedlicher Form. Solche Kinder nehmen Reize intensiver auf, haben Probleme damit die innere Anspannung abzubauen. Je mehr Du als Mutter machst (noch ein Kügelchen, noch ein Tee, hüpfen auf dem Pezzi, Fliegergriff, ... oder gar der Verdauung mit dem Thermometer nachhelfen), d.h. je unsicherer und angespannter Du bist, desto unsicherer und angespannter ist Dein Kind und desto mehr Probleme bekommt er mit der Verdauung . Vielleicht sieht es so aus, als würde die Aktivität helfen, aber nur weil er eben eine Weile abgelenkt ist. Was am ehesten hilft: Kind in ruhigem abgedunkeltem Raum eine Pause gönnen wenn er ansatzweise müde ist, Aktivitäten zurückschrauben, schauen, dass es Dir als Mutter gut geht. Viel Erfolg! Gruß A.


Mama892901

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Vor dem Fläschchen einfach Sab Simplex tropfen geben. Hatten auch eine Zeit lang Blähungen und sie sind dadurch 'verschwunden'. Lg


IvyKiara

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Es sind ja keine Koliken, er hat einfach nur Blähungen das ja nicht das selbe und wenn er den pups oder den Stuhl nicht raus bekommt fngt er an zu weinen also zu jamnern, nicht zu schreien. Ihm helfen ja die globulis und die bigaia tropfen.Und aufn ball kann er auch immer gut einschlafen. Da werden die Blähungen sozusagen "rausgeschüttelt" was gut funktioniert. Nur halt hilft es nicht immer. Also das es was mit überreizung zu tun hat bei ihm glaube ich nicht. SabSimplex hatten wir auch getestet aber ich fand dass es dadurch schlimmer wurde.


Mitglied inaktiv

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Mehr als gut gemeinte Tipps geben kann man nicht.... Natürlich hat er tatsächlich Blähungen. Ein Reizdarm-Patient hat auch tatsächliche Probleme. Weniger ist mehr. Zudem hat jedes Baby Blähungen, es dauert, bis sich das mit dem Darm einspielt. Aber in sich ruhende Babys pupsen im Schlaf oder lachend strampelnd. Aber ich kann deinen Gedankengang nachvollziehen. Ein kleines Baby das vor Schmerz jammert weil Luft im Bauch ist... Ich drück Dir und jeder anderen Mama mit einem “Blähungs-Baby“ die Daumen, dass das Thema nach 3 Monaten erledigt ist. Das gibts ja auch.


Viele Fragen

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Ach herrje, bei manchen Antworten hier wird es einem ja schlecht! :( Tu bitte unbedingt was dein Mutterinstinkt dir sagt! Höre nicht auf, deinem Baby Muttermilch zu geben, achte aber auf deine Ernährung: versuche Milchprodukte und blähende Nahrungsmittel (Paprika, Blumenkohl, Bohnen, Erbsen...) zu meiden. Und unbedingt immer das Bäucherchen abwarten, manchmal kommt Stunden später noch Luft hoch. Ich habe zudem mit Schüssler Salz Nr. 7 (bitte in der Apotheke nochmal nachfragen, falls es eine Option ist) bei unserem Sohn sehr gute Erfahrungen gemacht. Hast du schon mal in Erwägung gezogen, einen Osteopathen aufzusuchen? Alles Liebe für euch!


Gummibärchenmama

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Bei meinem Schatz hat Windsalbe (ja, wie der Wind :o) aus der Apotheke sehr gut geholfen. 2 x am Tag das Bäuchlein damit massieren. Mein Kleiner hat zum einen die Massage genossen und das Bäuchlein war auch entspannter.


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