Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Verstopfung 8Monate Antibiotikum

Frage: Verstopfung 8Monate Antibiotikum

Maomoni

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Sehr geehrter Herr Doktor Busse,  unsere Tochter 8 Monate bekommt nach dem stillen von etwa 9 Wochen nur Ziegenmilch pre, da andere pre Milch nicht vertragen wurde. seit dem dritten Monat erhält sie täglich Antibiotkum (1ml) wegen wiederholter Nieren Becken Entzündungen.  sie zeigt seit dem 7 Monat deutliche Reife für Beikost - ich habe wie mit unserem ersten Kind gestartet mit Gemüse (Pastinake / Kürbis / Karotte) Egal wie winzig die Menge war (2 Tl) Bekam sie danach starke Blähungen und Verdaaungsschwierigkeiten. Mal super hart dann wieder Durchfall. So schlimm das wir die Beikost abgebrochen haben und erstmal wieder nur Ziegenmilch pre gegeben haben.  doch nun häuft es sich das sie ihren Stuhl nicht mehr selbstständig absetzen kann. Er bleibt quasie dick geknubbelt vorm Ausgang steinhart hängen. Sie schreit dann wie verrückt. Aber die Öffnung von ihr ist dann dafür einfach zu klein.  wir haben seit über einer Woche die Milch verdünnt (3Löffel auf 180ml Wasser) aber auch das brachte keinen Erfolg. Sie schreit anfallsweise vor Schmerzen bis es dann mit meiner Hilfe irgendwann (nach 7-8h) raus ist. Unser KA meinte es wäre unwahrscheinlich das es am Antibiotkum liegt aber sie bekommt halt ja jetzt schon nichts anderes als ihre pre Milch. Ich weiß mir nicht mehr zu helfen - ich kenne diese Schwierigkeiten vom ersten Kind gar nicht. Was können wir noch tun da die Antibiose noch lange weiterlaufen soll.  Mit freundlichen Grüßen  Moni 


Dr. med. Andreas Busse

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Liebe M., das ist ein Missverständnis. Gerade die Beikost mit ihren Ballaststoffen würde für normalen Stuhlgang sorgen. Bei Bedarf könnte man zusätzlich noch ein Makrogol geben, um den Stuhl weicher zu halten. Ob das mit der Ziegenmilchnahrung so sinnvoll ist, sollten Sie außerdem bitte mit Ihrem Kinderarzt besprechen. Denn wenn eine echte Kuhmilcheiweiß-Unverträglichkeit im Raum steht, dann sollte keine andere Tiermilch sondern eine hoch hydrolysierte Spezialnahrung gegeben werden. Und die Diagnose auch geklärt werden, damit Ihr Kind nicht unnötig beim ja demnächst größeren Mitessen am Familientisch unnötig eingeschränkt wird. Alles Gute!


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