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Hallo Dr. Busse, am Sonntag wurde bei meinem 12 MOnate alten Sohn eine Mittelohrentzündung diagnostiziert. Laut Kinderarzt am Dienstag ist sie rückläufig und nicht mehr frisch. Wir haben ein Antibiotikum bekommen,das offensichtlich gut wirkt und geben 3 Mal täglich Nasentropfen. Gestern Abend und heute Mittag hatte Paul erstmals leicht erhöhte Temperatur (37,9 bzw. 38,1). SInd bei solchen Temperaturen irgendwelche Maßnahmen angezeigt? Soll ich lieber darauf verzichten, mit Paul an die frische Luft zu gehen? Ich bin etwas unsicher, da Paul bisher nie Fieber hatte. Ab wann spricht man denn eigentlich von Fieber und wann macht es SInn, ein Fieberzäpfchen zu geben? Viele Fragen, aber das ist nun Neuland für mich... Insgesamt macht Paul einen ganz fidelen Eindruck, er ist etwas müder als sonst, spielt aber, isst gut, trinkt viel und scheint überhaupt keine Ohrenschmerzen zu haben. Mich wundert es ein wenig, dass die erhöhte Temperatur erst jetzt auftritt und nicht, als die MOE noch ganz frisch war. Es wäre nett, wenn Sie mir einige Tipps zum Umgang mit der erhöhten Temperatur geben könnten. Danke sagt Henriette
Liebe Henriette, eine Mittelohrentzündung ist eine etwas langwierige Erkrankung. Meist sind es Viren, die einen Schnupfen und evtl. Husten verursachen und dann setzen sich die Bakterien in die geschwollenen Schleimhäute und den inneren Gehörgang und schon ist es passiert. Antibiotikum und Nasentropfen nach Anweisung weitergeben. Bei Wärme ohne Kopfbedeckung, bei Kälte und Wind mit dünner Mütze oder Stirnband nach draußen ist erlaubt. Die gemessenen Werte sind eine erhöhte Temperatur, ab 38,5 etwa spricht man von Fieber. Je nach Kind ist etwa ab 39 Grad ein Fieberzäpfchen sinnvoll. Kinder, die schnell hoch fiebern, darf man auch schon im Fieberanstieg ein Zäpfchen geben. Manche Kinder fiebern wenig, dann sind auch niedrigere Temperaturen schon als Krankheitszeichen zuwerten und zu beachten. Eine Infektion macht generall schnell müder, da die Abwehrkräfte ja beschäftigt sind. Gute Besserung
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