Anastasya
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, meine 11 Mo alte Tochter hat heute eine halbe Stunde in einer Raucherwohnung zubringen müssen. Sie war sichtbar verqualmt. Ich habe es nicht geschafft, sie schneller zu verlassen. Ich schwöre, dass passiert ihr nie wieder, habe ein sehr schlechtes Gewissen. Ich war auch dort und sie wollte 30 min hinterher gestillt werden. Muttermilch soll ja dann auch belastet sein? Ihr Papa meint, meine Sorge um ihre Gesundheit sei bei einem Fehltritt unberechtigt. Er hat seit 10 Wochen selbst wieder angefangen zu rauchen, zwar draußen und er wäscht sich die Hände, hält aber selten die 30 min Abstand ein, bis er die Kleine wieder anfasst. Daher ist das Thema sehr heikel. Seit 2 Tagen hat er nicht mehr geraucht und möchte dabei bleiben. Muss ich meine Tochter besser schützen? Danke für Ihre Einschätzung
Liebe A., das ist doch Alltag, solche Dinge passieren und es gibt keinen Grund, deshalb in Panik zu geraten oder zu meinen, das wäre jetzt ein "Schaden fürs Leben". Nehmen Sie das Leben doch einfach auch mit KInd ein wenig gelassener und geben Ihrem Mann ein dickes Lob, dass er seinem Kind zuliebe wieder auf das Rauchen verzichtet. Alles Gute!
Mitglied inaktiv
Warum MUSS ein Baby bitte in einer Raucherwohnung sein? Dafür gibt es keinen Grund und ich würde mich als Mutter schämen, und ich weiß wovon ich rede, viele in meiner Familie, unter anderem meine Mutter, sind mittlerweile Raucher, und mein Kind war noch nie dort, sondern wir treffen uns nur draußen. Und vor einem Raucher als Vater würde ich mein Kind als Mutter SCHÜTZEN. Es ist ein enorm hohes Risiko, in dem Alter sogar noch für den plötzlichen Kindestot. Wenn es dem Vater schon egal ist, sollte man doch als Mutter noch mehr dahinter sein. Er kann seine Hände waschen so oft er will und sich umziehen und sonst was, der Rauch ist immer an ihm und somit in der Wohnung und an deinem Kind.. unfassbar sowas.