Papa0815
Hallo Dr. med. Andreas Busse Wir haben uns entschlossen unser 4 1/2 Monate altes Baby impfen zu lassen, da aber die Bestandteile Aluminiumverbindungen enthalten, die nachweislich schädlich fürs Gehirn sind, wollen wir Silizium Orthokieselsäure Tropfen (1ml = 10 mg Silizium) ihm verabreichen, da es die Aufnahme von Aluminium unterbindet, die frage, die sich uns stellt, welche Dosierung wäre dem alter entsprechend angemessen? Deshalb bitten wir sie um ihren fachmännischen Rat für unser Anliegen. Liebe Grüße und danke im Voraus für ihre Antwort auf unsere schwierige Frage.
Liebe P., zum Thema "Aluminiumsalze in Impfstoffen" werden leider oft unbegründete Ängste verbreitet, die sich einfach anhand von Tatsachen widerlegen lassen: Viele Lebensmittel und Getränke enthalten geringe Mengen an Aluminium, dazu gehören Obst und Gemüse, Bier und Wein, Gewürze, Mehl, Getreide, Nüsse, Milchprodukte, Säuglingsnahrung und Honig. Mit ihrer Ernährung nehmen Erwachsene etwa 7 bis 9 Milligramm (Tausendstel Gramm) Aluminium pro Tag zu sich. Während der ersten sechs Lebensmonate nehmen Säuglinge etwa 7 Milligramm Aluminium über die Muttermilch auf (etwa 38 Milligramm, wenn sie Milchpulver konsumieren, und etwa 117 Milligramm, wenn sie Sojamilch erhalten). Die derzeit auf dem Markt befindlichen Impfstoffe enthalten ihrerseits zwischen 0,125 und 0,85 Milligramm Aluminium pro Dosis. Die Gesamtmenge für alle empfohlenen Impfungen für Säuglinge in den ersten sechs Lebensmonaten beträgt deshalb nur etwa 4,5 Milligramm Aluminium. Wir wurden mit Aluminium geboren, das bereits in unserem Körper gespeichert ist, und wir fügen es weiterhin hinzu, indem wir essen, trinken, bestimmte Impfstoffe erhalten und bestimmte Medikamente einnehmen. Sogar wenn wir regelmäßig aluminiumhaltige Lebensmittel und Getränke konsumieren, gelangt bei der Verdauung nur eine geringe Menge Aluminium in die Blutbahn, der grosse Rest wird mit dem Stuhlgang wieder entsorgt. Aluminium, das in unsere Blutbahn gelangt - unabhängig davon, ob durch die Verdauung oder durch eine Spritze - wird schnell von den Nieren ausgeschieden und landet im Urin. Die geringe Menge, die in unserem Körper verbleibt, wird hauptsächlich in unseren Knochen, Lungen und im Gehirn gespeichert. Dass wir Aluminium aus unserer Umwelt aufnehmen, ist ein jahrtausende altes natürliches Phänomen und es gibt keine Hinweise, dass diese "normalen" und geringen Mengen zu Schäden wie von Ihnen angenommen z.B. im Gehirn führen könnten. Eine "Therapie" zum "Ausleiten" - wie immer das auch funktionieren sollte . nützt deshalb ausschließlich dem, der sie verkauft. Ich hoffe, dass diese sachliche Information Ihnen die Ängste nimmt und dazu beiträgt, dass Ihr Kind jetzt endlich den so wichtigen Schutz gegen wirklich bedrohliche Krankheiten bekommt. Nicht die Impfstoffe bedeuten ein Risiko für unsere Kinder sondern die leider ganz realen schweren Infektionskrankheiten, die wir damit heutzutage vermeiden können. Alles Gute!
3wildehühner
Das ist -entschuldige die harten Worte- absoluter Schwachsinn, der von irgendwelchen Schwurblern verbreitet wird! Es muss nach keiner Impfung etwas"ausgeleitet" werden.
Papa0815
Zu hohe Aluminiumgehalte im Körper können nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand negative Auswirkungen auf das Nervensystem, die Nieren und die Knochen haben. Aussage BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) Laut einer Studie 2019 zu Aluminium Daher ist die Frage berechtigt zu welchem grad der Mensch belastet ist im laufe des Lebens mit verschiedenen Schwermetallen zb Aluminium. Studien zu Schwermetallen und verschiedene Nebenwirkungen gibt es genug und da manche Impfungen auch Aluminiumverbindungen als Wirkverstärker (Adjuvans) enthalten finde ich es nachvollziehbar Sachlich darüber zu diskutieren. Lg
3wildehühner
Das Paul-Ehrlich-Institut schreibt dazu: "Enthalten Impfstoffe Aluminium? Kein Impfstoff enthält reines Aluminium, sondern bestimmte Impfstoffe enthalten Aluminiumverbindungen als Wirkverstärker (Adjuvans). Abgeschwächte Lebendimpfstoffe benötigen keinen Wirkverstärker. Dazu gehören zum Beispiel die Impfstoffe gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken (Varizellen). Inaktivierte Impfstoffe hingegen, wie zum Beispiel Impfstoffe gegen Keuchhusten, FSME(Frühsommer-Meningoenzephalitis), Meningokokken oder auch Tetanus- und Diphtherie-Impfstoffe, enthalten Aluminiumverbindungen als Wirkverstärker. Dieser ist nötig, weil solche Impfstoffe nur abgetötete Erreger oder Teile davon enthalten, die das Immunsystem ohne Wirkverstärker nicht ausreichend stimulieren. Hier hilft der Wirkverstärker dem Immunsystem, einen wirksamen Immunschutz aufzubauen. Der Gehalt an Aluminiumverbindungen aller in Deutschland und Europa zugelassenen Impfstoffe liegt deutlich unter dem erlaubten Grenzwert, der im Europäischen Arzneibuch vorgegeben ist. Jeder Mensch nimmt tagtäglich Aluminium in gebundener Form über die Luft, das Trinkwasser und die Nahrung auf. Die zusätzliche Aufnahme von Aluminiumverbindungen über Impfungen im Leben eines Menschen ist im Vergleich dazu minimal." https://www.pei.de/SharedDocs/FAQs/DE/impfen-impfstoffe/enthalten-impfstoffe-aluminium.html "Besser aufs Deo verzichten als auf Impfungen (dgk) Impfen oder nicht impfen? Einige Menschen sind verunsichert, weil sie Nebenwirkungen von Impfstoffen fürchten. In Diskussionen darüber spielen auch Aluminiumverbindungen eine Rolle, die einigen Impfstoffen als notwendige Wirkverstärker zugesetzt werden. Doch wie hoch ist das Risikopotential dieser Zusatzstoffe wirklich? Jetzt liegt eine Sicherheitsbewertung vom Paul-Ehrlich-Institut vor. Demnach gibt es keine Hinweise auf gesundheitlich schädigende Wirkungen durch Aluminiumverbindungen nach Impfungen." https://dgk.de/meldungen/aluminium-in-impfstoffen.html
Zingzang
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, ich schätze Ihre beruhigenden Worte und Informationen sehr und tendiere dazu auch mein Kind bei der U4 impfen zu lassen. Allerdings ist die Argumentation auf der Basis der Aluminiumdosis nicht ganz präzise. Unter der Annahme, dass Ihre Zahlen stimmen, vergleichen wir immer noch Äpfel mit Birnen: Die orale Absorptionsrate von Aluminium beträgt 0,1%-0,3%. Stillkinder nehmen demnach über die Muttermilch tatsächlich in den ersten 6 Monaten 7mg * 0,002 = 0,014mg Aluminium aus der Milch wirklich bioverfügbar auf (bzw. 0,076mg für Milchpulver, 0,334mg für Sojamilch-haltige Pulver). Im Vergleich dazu sind 0,125mg bis 0,85mg Aluminium in den Impfdosen eine erhebliche Menge, die zu 88%-110% (Weisser et al, 2019) ins Blut übergeht. In Dialysepatienten gelten 50 µg/L Aluminium als toxisch. Ein Baby mit ~5kg hat ein Blutvolumen von etwa 500ml und die Impfdosis würde die Konzentration von Aluminium im Blut (temporär) auf 250µg/L bis auf 1700µg/L heben. Ich finde die Sorge gerechtfertigt und die Frage nach Prävention und "Detox" berechtigt. Scheinbar gibt es Studien, die Kieselsäure sowohl als therapeutische als auch als präventive Maßnahme gegen Schwermetallbelastung, vor allem Aluminium suggerieren (Domingo et al, 2011, zuvor gab es die gleichen Ergebnisse in Studien aus 1998 und 1987, ich habe diese allerdings nicht verifiziert). Laut Forschung wird ein Großteil des Aluminiums über die Nieren ausgeschieden, jedoch kann ein Teil des Metalls sich im Laufe des Lebens im Skelettsystem, in der Lunge und im Gehirn ablagern und dort verweilen. Liebe Grüße
Taitologe
Herr Dr. Busse... Zingzang hat recht. Es gibt eine berechtigte Sorge um das Thema impfen. Was können Sie dazu sagen ?
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