Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

hyperplastische Adenotonsillitis

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Frage: hyperplastische Adenotonsillitis

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Hallo! Wir haben nun einen Termin für die Operation bekommen.Uns wurde damals gesagt,(HNO Ärztin beim Audiologisch-Phonarisches Zentrum,wegen ihrer Schwerhörigkeit sind wir dort in Behandlung) das meine Tochter zu große Mandeln hätte,die verkleinert (Lasern) werden müssten und die Polypen sollen auch raus. Dann überwies die Kinderärztin uns zum HNO Arzt im Ort und der schaute nur in den Rachen und in den Ohren rein und schrieb uns die Überweisung fürs Krankenhaus aus. Ich habe ja oft gehört und gelesen,das die Mandeln so eine Art "Schutz Polizei" vom Körper sind und die deswegen ungern rausgemacht werden sollen und bei Kleinkindern schon gar nicht. Nun habe ich Angst,das die Mandeln ganz rauskommen und meine Tochter -3,5 Jahre alt - öfters kränker wird wie sie vorher war. Bisher hatte sie kaum größere Erkältungskrankheiten gehabt und geht seit Februar in den Kindergarten. Sie schnarcht ein wenig,ist sowas wirklich nötig? Laut Überweisung steht folgendes: Diagnose: hyperplastische Adenotonsillitis Fragestellung/Hinweise: AT und Lasertonsillotomie bds. Liebe Grüße Erzi


Dr. med. Andreas Busse

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Liebe E., wenn die Polypen und die großen Mandeln die Belüftung des Mittelohrs beeinträchtigen und damit das Hörvermögen, dann ist eine Operation mit Entfernung der Polypen und wenn nötig auch Verkleinerung der Mandeln sicher sinnvoll. Nur ganz entfernen sollte man diese nach Möglichkeit nicht. Alles Gute!


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