Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Busse! Ich habe Ihnen schon mal geschrieben wegen den Essgewohnheiten meines Sohnes (27 Monate). Er isst einfach nicht gut, wenigstens ist es jetzt so, dass er morgens immer entweder ein Schälchen Müsli mit Milch isst oder ein Vollkornbrot mit Butter, Tomate und einem Ei. Aber so im Großen und Ganzen lässt das einfach zu wünschen übrig. Ich biete ihm 5 Mal am Tag etwas an, aber meistens lehnt er ab oder isst wie ein Spatz. Ich weiss, solang er fit ist und alles, muss ich mir da keine Sorgen machen. Sagt auch mein KiA. AAAABER: Wenn ich meinen Sohn nackig sehe, wird mir anders, er ist sooood dünn! Ich hab mal geschaut, er hatte bei der U6 11,1 Kilo, dann bei der U7 hatte er mit 92cm 12,6 Kilo. Mittlerweile ist er 95cm groß und wiegt nur noch 11,6. Als Mutter hab ich da Gefühle, die ich nicht beschreiben kann. Es ist schon so, dass ich vor Glück tanzen könnte, wenn er nach einem Brei mit einem reingeschnibbelten Obststück (vornehmlich Kiwi) verlangt und diesen auch so gut wie ganz aufisst. Da bin ich echt glücklich. Leider kommt das allzu selten vor. Wie gesagt, sein Frühstück ist das Einzige, auf das ich mich im Moment verlassen kann. Es macht mich einfach wahnsinnig, ihn zu hungern zu sehen. Der KiA hat neulich auch den Bauch abgeklopft und zu ihm gemeint: Na kleiner Mann, Du musst doch einen Riesenkohldampf haben, in Deinem Bauch ist ja nur Luft!!! :-(((( Ben hat gesagt: Nein, der Ben hat keinen Hunger! Was soll ich denn noch tun?! Ich lass den Kleinen das nicht merken, esse immer mit, wenn ich ihm was hinstelle und wenn er nicht mehr möchte, dann stell ich s weg und freu mich, dass er wenigstens ETWAS gegessen hat. Aber SATT kann er nicht sein. Ihm knurrt auch oft der Magen, aber essen tut er trotzdem nichts. Bin ratlos. Haben Sie Tipps??? LG und Danke, Nadine
Liebe S., ich sehe es als großes Problem, dass ihnen das Essen ihres Kindes so wichtig ist und es Sie nur glücklich macht, wenn er nach ihrer Meinung "gut isst". Genau das kann aber ihren Sohn instinktiv so unter Druck setzen, dass er alleine deshalb Essen verweigert. Bitte lassen Sie sich bei diesem Thema helfen, reden Sie mit ihrem Kinderarzt und einem Familienpsychologen. Unabhängig davon wird ihr Kinderarzt sicher klären und untersuchen, woher die Gewichtsabnahme ihres Sohnes kommt, die Sie beschreiben. Mit ihrem Ernährungsangebot hat das nichts zu tun. Alles Gute!
Mitglied inaktiv
Hallo! Ich habe selbst eine Tochter, die sehr dünn ist (zuletzt 8,8 kg bei 83 cm Größe). Sie ist 15 Monate alt. Sie isst sehr unterschiedlich - mal "frisst" sie uns die Haare vom Kopf, und dann isst sie mal wieder nur ganz, ganz wenig. Wir haben sehr viele Untersuchungen durch, und so bin ich beruhigt, dass sie nichts "hat" (sie ist auch sehr aktiv und munter) und ich lasse sie einfach. Mir hilft es, mich an meine eigene Kindheit zu erinnern, denn als Kind war Essen das letzte, worauf ich Lust hatte. Eher ein notwendiges Übel, aber so richtig toll fand ich es nicht. Habe jahrelang meine Kindergarten- und Schulbrote weggeschmissen, ohne dass mir was fehlte. Fleisch habe ich kaum gegessen, meist nur Kartoffeln und Gemüse. Ich erinnere mich noch sehr gut daran und denke, das habe ich meiner Tochter einfach "vererbt". Es gibt halt Kinder, die Essen nicht besonders spannend finden und deshalb nur das Nötigste essen. LG freaky
Mitglied inaktiv
Danke erst mal für die Antwort! Bei mir war s als Kind auch so, ich war sooo dürr und meine Mutter ist schier verzweifelt mit mir. :-) Heute ess ich sehr gerne! Das Problem ist, dass ich ja HÖRE an seinem Magenknurren, dass er Hunger haben MUSS! Ich hab Angst, dass es vielleicht psychisch ist, er kaut nämlich auch Fingernägel seit Neuestem, und zwar mit richtigem Engagement. Naja, ich hoffe, es wird irgendwann alles gut! Danke nochmal!
Mitglied inaktiv
Hallo, gerade wenn Du auch so ein Spargel warst, liegt es wohl in der Familie. Meine Tochter ist auch sehr, sehr dünn, aber ich lasse sie mit dem Essen ganz in Ruhe. Gerade die Kinder spüren unsere Ängste ganz genau und wenn sie merken, dass sie durch Verweigerung Machtspielchen gewinnen, ist der Teufelskreis schon im Gang. Und das scheint es bei Euch zu sein, da er früher ja ein ganz ordentliches Gewicht hatte. Ich würde ihn auch nicht ständig messen und wiegen und manchmal ist auch die Verdauung bei Kindern etwas lauter, es muss nicht unbedingt Magenknurren sein. Keine Sorge verhungern wird er sicher nicht und je weniger Du Dich darum bemühst ihn zum Essen zu bekommen, desto eher wird er ganz von selbst wieder damit anfangen. Alles Liebe
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