_Mary
Sehr geehrter Dr. Busse, Unsere Tochter, geboren 25.7.15, ist komplett nach den aktuellen STIKO Empfehlungen "durchgeimpft", zusätzlich noch gegen Meninkokokken B. Nun wurde bei einer Laboruntersuchung (mein Mann arbeitet in einem Humanmedizinlabor. Dort wurde uns angeboten aufgrund meiner jetzt festgestellten Schwangerschaft Blutuntersuchungen durchführen zu lassen) festgestellt, dass mein Mann wohl aktuell eine Pertussisinfektion hat und ich selbst eine gehabt haben muss. Symptome hat mein Mann keine klassischen, ich hingegen habe tatsächlich die letzten vier Wochen heftigen Husten gehabt. Eigentlich sind wir beide ca 2010 erneut u.a. gegen Pertussis geimpft worden. Dennoch sind die Laborergebnisse wohl eindeutig. Meine Frage ist nun: ist unsere Tochter durch die Impfung ausreichend geschützt? Oder sollte sich mein Mann von ihr fern halten? Neben einer "Rotznase" hat sie keinerlei Krankheitszeichen. Sollte ich mich nach der Entbindung nochmals impfen lassen? Vielen herzlichen Dank!
Liebe M., die Impfung gegen Pertussis schützt leider nicht 100%ig und ein Erkrankter sollte sich auf jeden Fall von Ihrer Tochter fern halten und sich behandeln lassen, um die Ansteckungszeit zu reduzieren. Alles Gute!