Schlumpi2
Sehr geehrter Herr Dr. Busse Ich habe gerade Panik! Vor ein paar Wochen haben wir mit unserem Sohn 6 speckstein bearbeitet. Mit Pfeilen und Sägen. Natürlich staubte es ordentlich. Nun lese ich gerade, dass in specksteinen asbestfasern enthalten sein können, die durch bearbeiten freigesetzt werden! Das wusste ich nicht und ich verfluche gerade, dass ich aus Unwissenheit meinen Sohn diesem Risiko ausgesetzt habe!!! Ist es wahrscheinlich, dass diese einmalige Belastung zu einer Krebserkrankung in 20/30 Jahren führt? Ich ärgere mich so sehr über mich selbst und habe Angst um meinen Sohn.
Liebe S, ich kann nur Wikipedia zitieren: "In Speckstein können Asbestfasern enthalten sein. Im Allgemeinen sind Talklagerstätten karbonatischer Herkunft asbestfrei. Serpentinitische Lagerstätten könnten Asbest beinhalten, diese werden aber weltweit nicht mehr abgebaut. Da eingeatmete Asbest-Fasern u.a. Lungentumore verursachen können, sollte zum plastischen Gestalten nur Speckstein verwendet werden, für den ein nachvollziehbarer und dokumentierter Herkunftsnachweis erbracht wurde. Bei Verwendung in Industrieprodukten sind Unbedenklichkeitsbescheinigungen vor Verwendung erforderlich. Speckstein, in dem Asbest enthalten ist, ist aber auch nur dann gesundheitsschädlich, wenn der Asbest z.B. durch Bearbeitung freigesetzt wird." Vielleicht gibt es ja so einen Herkunftsnachweis für den von Ihnen verwendeten Speckstein? Ganz grundsätzlich sollte man solche gelegentlichen möglichen "Belastungen" aber sehr gelassen als das normale Leben betrachten und akzeptieren, dass wir ja nicht unter einer Glasglocke und in steriler Umgebung aufwachsen. Und dass es viel gravierendere Dinge in unserem Leben gibt, die wir ganz selbstverständlich benützen. Dazu gehört z.B. das Auto: 3000 Menschen pro Jahr sterben im Straßenverkehr und dazu kommen viele Verletzte, die Belastung durch Auspuffgase, .........Und wie viele Kinder werden geschädigt durch zu junge und zu hohe TV- und Computer-Nutzung,....... Dann doch lieber basteln mit den Kindern und ihnen so etwas Gutes tun, auch wenn dabei mal das eine oder andere Material nicht ganz unproblematisch ist. Alles Gute!
Schlumpi2
Über das was dazu im Internet steht habe ich mich inzwischen informiert. Über eine medizinische Einschätzung des tatsächlichen Risikos bei einmaligem bearbeiten von speckstein wäre ich sehr dankbar. Ich mache mir immernoch große vorwürfe ihn durch meine Unwissenheit diesem vermeidbaren Gesundheitsrisiko ausgesetzt zu haben!
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