Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Ärztliches Attest Kindergarten

Frage: Ärztliches Attest Kindergarten

planetenpetra

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Sehr geehrter Dr. Busse, ich benötige einen Tipp für die Formulierung eines ärztl. Attests zu folgendem Problem: Ich habe 2 jährige Zwillinge, die derzeit bei einer Tagesmutter betreut werden. Zum 01.08.17 habe ich die Kinder im KiGa angemeldet und es steht bereits fest,dass ich keinen regulären Platz bekomme. Meine Kinder sind 5 Wochen zu früh geboren und werden aufgrund des Geburtstermins als Über-3-Jährige für die Platzvergabe im KiGa geführt. Wären sie zum ursprünglich berechneten Geburtstermin geboren stünde uns ein Platz für Unter-3-Jährige zu, den wir definitiv bekommen können. (Stichtagsregelung!) Ich muss jetzt also mittels eines ärztl. Attests erwirken,dass die Frühgeburt anerkannt wird und die Kinder ab August 2017 als Unter-3-Jährige in den KiGa gehen können. Welche Formulierung/ärztl. Empfehlung wäre hierfür ihrer Meinung nach unterstützend? Vielen Dank für Ihre Hilfe, Planetenpetra


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe P., das ist kein medizinisches sondern ein verwaltungstechnisches Problem. Nach der neuen Rechtslage haben Sie doch sogar einen einklagbaren Rechtsanspruch auf einen KITA-Platz. Da könnte also wenn ein Rechtsanwalt und nicht der Kinderarzt helfen. Alles GUte!


Ninu

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Nun ja, die Kinder sind nun mal so alt wie sie sind... Und mit 3 Jahren werden sie wohl auch alle eventuellen Defizite aufgeholt haben... warum sollen Dreijährige in eine Gruppe Unter-Dreijähriger gesteckt werden?! Was soll in dem Attest stehen?!


Mitglied inaktiv

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Sie will das Attest um überhaupt einen Platz zu bekommen, wenn ich es richtig vestanden habe. Mit 3 haben sie schon lange ein RECHT auf einen Platz. Das solltest du ggf der Gemeinde schreiben und drohen, dass sie für eventuelle Mehrkosten in einer privaten Einrichtung aufzukommen haben. Meistens reicht das. Setz das Recht der Kinder durch anstatt Umwege zu suchen. Für die Frühgeburtlichkeit hast du doch zur Geburt ansonsten schon ein Attest bekommen, oder? Prinzipiell würde ich auch versuchen die Kinder in einer Ü3 Gruppe unterzubringen, da sie in einer U3 Gruppe wahrscheinlich recht unterfordert sind. LG Lilly


User-1724674668

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Hi ich bin weder Dr Busse noch kann ich dir die Frage beantworten. Aber mich regt es total auf das bei Frühchen nicht ihr korrigiertes Alter berücksichtigt wird. Selbst béi U-Untersuchungen oft nicht, man lese in den Foren. Ich bin auch F-Mama und ich finde es gut und richtig das du dir das nicht ohne Weiteres gefallen lässt. Nicht mal die Elternzeit geht bis zum eigentlichen Geburtstermin, das ist wirklich eine Farce. Und wer meint, das Frühchen ihre Defizite bis zum 3 Lebensjahr definitiv aufgeholt haben und das bei in Fremdbetreuunggabe keine Rolle mehr spielen dürfte, der sollte lieber erst gar nicht zu diesem Thema antworten! Schon witzig das man an Frühchen Erwartungen stellt, welche man an "Reifgeborene" nicht stellt! Frühchen müssen also alles früher, weil sie ja alles aufholen "sollten"??? Unglaublich, viele Frühchen hatten neben der Frühgeburtlichkeit auch noch einen unbequemeren bis schweren Start, aber dann sollen sie mit Reifchen mithalten? Nahezu nirgends wird auf Frühchen Rücksicht genommen, es ist echt ein Versäumnis unserer Gesellschaft und mir bräuchte eine Mutter mit solch einem Schmu à la "macht ja mit 3 keinen Unterschied mehr" sicherlich nicht daher kommen! An Planetenpetra: Ich drück dir die Daumen, bleib am Ball! Liebe Grüße


planetenpetra

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Hallo an alle und vielen Dank für Eure/Ihre Antworten!!! Kurz und knapp, vlt. auch als Hilfestellung für Eltern in ähnlichen Situationen: Aufgrund der Frühgeburtlichkeit und der daraus resultierenden verzögerten Entwicklung bedarf es manchen Kindern bei einem Wechsel in eine neue und/oder große Betreuungseinrichtung schlichtweg an individueller Zuwendung in einer kleineren Gruppe mit einem höheren Betreuungsspiegel. Wer glaubt,dass Frühgeborene bis zum 3.Lj alles aufgeholt haben und nur aufgrund Ihres Geburtstermines bedingungslos bei einem Wechsel in den Kindergarten "mitlaufen" ist leider schlecht informiert. Sicher steht jedem ein Betreuungsplatz zu,wenn man jedoch einen Platz sucht,der besser auf sein Kind zugeschnitten ist,als das was Stadt oder Kreis anbietet wird es leider schwierig und man muss um geeignete Betreuungsplatz kämpfen... Hierzu habe ich zumindest von meinem Kinderarzt ein Attest erhalten,welches die Empfehlung für eine Eingliederung im Kiga in eine U3 Gruppe beinhaltet (aufgrund der oben aufgeführten Gründe). So kann man zumindest dafür Sorge tragen,dass sich Kinder langsam und ohne Überforderung eingewöhnen und an die doch anstrengende Kindergartenstruktur anpassen können. VG!!!


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