Mitglied inaktiv
Hallo. Als ich gestern in der Apotheke nach Fieberzäpfchen für Säuglinge fragte wurde mir in dem Zusammenhang gesagt dass voll gestillte Babys in den ersten Wochen sowieso keinen Infekt bekommen können, erst ab den ersten Impfungen. Meine Hebamme hatte mir empfohlen, vorsorglich Fieberzäpfchen daheim zu sagen falls mal was wäre, deshalb wollte ich diese gestern kaufen. Stimmt denn was die Apothekerin sagte? Meine Tochter ist 2 Wochen alt. Mein Sohn ist schon 4 Jahre alt und momentan verschnupft. Nun überlege ich ob ich meinen Sohn überhaupt noch zu meiner Tochter lasse mit den laufenden Nase aus Angst er könnte sie anstecken. Andererseits laut der Apothekerin dürfte ja nichts passieren. Wie ist Ihre Meinung dazu? Danke und Gruß, Steffi
Liebe x., gegen bestimmte Krankheiten wie Tetanus oder Windpocken oder Masern, die Sie als Mutter gehabt haben oder gegen die Sie geimpft sind, hat ihr Neugeborenes erst mal einen Nestschutz für die ersten Wochen. Normale Luftwegsinfekte dagegen kann auch ein Neugeborenes bekommen und Sie sollten immer gut Hände waschen, wenn ein anderes FAmilienmitglied einen Infekt hat. Alles Gute!
Mitglied inaktiv
Wie willst du das unterbinden, wenn 1 KInd krank ist? Fern halten geht doch nicht wirklich. Im Normalfall sollte dem Baby nichts passieren und wenn würde ein Schnupfen kein Drama sein. lG Kerstin
Mitglied inaktiv
die apotheke will auf den nestschutz hinaus, aber der schützt ja nur gegen das, wogegen du selbst zum zeitpunkt der ss geschützt warst - das ist nicht unbedingt jeder schnupfen oder längst nicht jeder sonstige infekt. dass die impfungen dann den infekten die tür öffnen, ist ganz großer blödsinn, und hoffentlich nur ein missverständnis. der nestschutz nimmt um den dritten monat ab, das ist zeitlich mit den frühen impfungen ähnlich (aber völlig unabhängig davon, ob du dein kind impfen läßt oder nicht), vielleicht haben sie das gemeint. kauf die dinger - in einer anderen apo.
Mitglied inaktiv
die solch verwirrende Aussagen wie die des Apothekers hoffentlich aufklären: Nestschutz & Stillen Das Kind erhält noch im Mutterleib über die Nabelschnur von der Mutter gebildete Abwehrstoffe. Sie dienen als natürliche Vorsorge für die ersten Lebenswochen des Neugeborenen, bis die Eigenproduktion von Abwehrstoffen richtig in Schwung kommt. Man nennt das den Nestschutz. Das sind Abwehrstoffe, die die Mutter gebildet hat, weil sich ihr Körper gegen die entsprechenden Krankheitserreger wehren musste. Diese Abwehrstoffe wirken gegen Krankheitserreger, die im Umfeld, in die das Kind hineingeboren wird, vorhanden sind oder waren und mit denen das Neugeborene womöglich in Kontakt kommen könnte. Dieser Nestschutz wirkt unterschiedlich stark – je nach Krankheitserreger. So schützt er, z.B. wenn die Mutter Masern gehabt hat, gegen diese Krankheit verlässlich mindestens 6 Monate. Das beweist, wie ernst die Natur das Krankheitsbild der Masern nimmt. Bei Keuchhusten gibt es keinen Nestschutz. Daher ist das Neugeborene vom 1. Lebenstag an für eine Keuchhusteninfektion empfänglich. Gerade der Keuchhusten ist in diesem Alter wegen der bei jungen Säuglingen drohenden Atemstillstände besonders gefährlich. Mit der Muttermilch erhält der Säugling auch wichtige Abwehrstoffe. Diese sind als sogenannte „Oberflächenabwehrstoffe“ nur im Darm wirksam. Sie wirken nicht im Blutkreislauf und entfalten ihre Wirkung in erster Linie gegen Erreger, die durch den Mund (oral) aufgenommen werden und über den Magen-Darm-Trakt eindringen. Sie sind weniger wirksam gegen Erreger, die sich über den Blutkreislauf im ganzen Körper verbreiten. Einen zuverlässigen Schutz vor „Kinder-Infektionen“ hat der Körper nur, wenn genügend Antikörper vorhanden sind. Und die werden nur durch eine Impfung oder durch das Durchmachen einer Krankheit gebildet. Stillen und Nestschutz ersetzen eine Impfung also nicht. Übrigens: Das Immunsystem ist bei der Geburt schon voll ausgebildet. Kontakte mit der Umwelt regen es zusätzlich an: Der Körper des Babys erkennt Krankheitserreger und reagiert mit der Bildung von Antikörpern. Deshalb schadet es dem Säugling auch nicht, wenn er geimpft wird – man könnte eher sagen, es trainiert sein Abwehrsystem. Da das Immunsystem bei Säuglingen schon voll funktionstüchtig ist, stellt eine Impfung also keineswegs eine Belastung dar.
Mitglied inaktiv
Hallo, Abgesehen davon, daß ich den Text im großen und ganzen richtig gut und informativ finde: Die Natur hält Masern für sehr gefährlich, darum gibt es langen Nestschutz. Warum empfindet die Natur den für junge Säuglinge lebensgefährlichen Keuchhusten nicht als problematisch? Diese Erklärung scheint mir doch sehr an den Haaren herbeigezogen zu sein. LG Inge
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