Mitglied inaktiv
Mein Sohn (10 monate) hat seit ca 2 Tagen einen schnupfen ohne Fieber.(mir kommt es vor als wäre es Oberflächlich bzw Lungen dürften frei sein) Habe 2 x tägl luuf blasam früh und Abend auf Brust eingecremt, feutes Tuch im Zimmer aufgehängt zum Schlafen, Nasen gtt eingetropft, Matratze etwas erhöht. Was kann ich noch tun um ihm das atmen zu erleichtern? Er hat 2 Zähnchen Unterkiefer Vorderzähne die er bis vor 2 Tagen putzen lies. Kann das sein das es mit dem schnupfen zusammenhängt das er seine Zähnchen nicht putzen lässt oder das die oberen am durchbrechen sind und das für ihn unangenehm ist? Mfg
Liebe M., bei Babys und Kleinkindern sollte man keine ätherischen Öle anwenden. Alles andere ist o.K.. Vom Zähne putzen sind Babys oft nicht begeistert und man muss spielerisch und mit liebevoller Konsequenz am Ball oder besser an der Zahnbürste bleiben. Alles Gute!
Paddy
Guten Morgen, man soll bei so kleinen Kindern gar nicht mit ätherischen Cremes die Brust einreiben, das kann gefährlich werden, da gewisse Stoffe die Atmung lähmen können. Eukalyptus und Kampfer darf man meines Wissen nicht anwenden. Viele Grüße
Paddy
Ätherische Öle können für Babys und Kleinkinder lebensbedrohlich sein. Schon auf kleinste Mengen der Substanzen aus Eukalyptus, Kampfer und Pfefferminz, die wegen ihrer wohltuenden Wirkung beliebt sind, könne der Nachwuchs sehr empfindlich reagieren, warnte heute die Barmer GEK in einer Pressemitteilung. Heidi Günther, Apothekerin bei der Krankenkasse, rät Eltern dazu, stets zu prüfen, ob das Präparat speziell für Kinder ausgewiesen ist und wie es verabreicht wird. Generell könne es bei der Anwendung von ätherischen Ölen bei Kindern zu Haut- und Schleimhautreizungen kommen, auch Erbrechen und Bewegungsstörungen seien möglich. Schon wenige Tropfen von einem unverdünnten ätherischen Öl in Mund oder Nase könnten sogar lebensbedrohliche Verkrampfungen des Kehlkopfes hervorrufen und zum Atemstillstand führen. Günther betont: «Wer unsicher ist, sollte vor der Anwendung immer einen Arzt oder Apotheker zu Rate ziehen.» Ätherische Öle gelangen auf unterschiedliche Weise in den Körper, je nach Applikationsform über die Schleimhäute beim Einatmen, über die Haut beim Einreiben oder über den Magen-Darmtrakt, wenn sie geschluckt werden. Für Kinder bestehe besondere Vergiftungsgefahr, wenn Öle, die zur Inhalation vorgesehen seien, mit Präparaten zum Einnehmen in Tropfenform verwechselt würden, heißt es in der Mitteilung. «Stark wirksame ätherische Öle aus Kampfer, Eukalyptus, Thymian oder Pfefferminz haben in der Nähe von kleinen Kindern grundsätzlich nichts zu suchen», betont Günther. Wer auf die Wirkung der Öle bei älteren Kindern und Jugendlichen nicht verzichten wolle, solle «unbedingt die vorgeschriebene Verdünnungsweise einhalten und die Öle nicht direkt auf die Haut, und schon gar nicht im Gesicht, auftragen, weil die Haut dann zu stark gereizt wird», so Günther. Bei der Aufbewahrung sollten Eltern darauf achten, dass die Öle außer Reichweite der Kinder stehen. «Lösen ätherische Öle bei einem Kind Atemnot, Krämpfe oder Bewusstseinsveränderungen aus, sollten Eltern sofort den Rettungsdienst rufen», so Günther weiter. Bei Hautkontakt helfe Abspülen, hat das Kind etwas Öl verschluckt, sollte es möglichst viel trinken, um es zu verdünnen. Am besten eigneten sich Tee, Wasser oder Saft. Danach sollte eine Giftnotrufzentrale kontaktiert werden. «Hat das Kind ein stark wirksames ätherisches Öl wie Kampfer zu sich genommen, sollte ebenfalls viel getrunken werden, allerdings ist dann auch ein Besuch in der Kinderklinik notwendig. Die Ärzte dort können das Kind gegebenenfalls kurze Zeit überwachen, um Komplikationen auszuschließen», so Günther. (com)
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