Rund um die Erziehung

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Geschrieben von alesha am 06.09.2006, 8:51 Uhr

nein sagen hilft nicht. konsequenzen b 2-jährigem

hallo,

ich hatte hier ja schonmal gepostet dass mein kleiner relativ schwierig ist, alles macht was er nicht darf obwohl er es weiß, essen und getränke werden auf den boden geschmisssen/gekippt. Nein-sagen (egal wie laut) und wegnehmen hilft so gar nix, er grinst dann nur. letztens hab ich ihn schon fast angebrüllt weil er den gerade gewischten boden mit kakao vollgekippt hat und er hat mich blos angegrinst, da wär ich fast ausgerastet. Aber so ist das immer, egal was ich mach ect. es ist ihm egal! und gegen meine tageskinder wird er auch immer agressiver (hauen und sachen werfen)obwohl ich die tipps die ich hier bekommen hab befolge.

was außer nein-sagen und wegnehmen/wegsetzen ist eine sinnvolle konsequenz die er versteht?

auch haushalt machen ist völlig unmöglich. Ich darf nicht ausm zimmer und mittnehmen/mitmachen lassen ist wegen seiner zerstörungswut und weil er nie auf ein nein hört fast unmöglich da unsere wohnung aus geldgründen (alte möbel, regale ect) nicht absolut kindersicher ist

ich versteh nicht warum er so ist... er bekommt genug aufmerksamkeit, es ist immer jemand für ihn da

sorry für das evtl verwirrende posting

eine etwas verzweifelte mami

Alesha

 
15 Antworten:

Re: nein sagen hilft nicht. konsequenzen b 2-jährigem

Antwort von Anjasch am 06.09.2006, 9:48 Uhr

hallo,bei dir ist wahrscheinlich grade das der fehler das ihm alles durchgehen lässt und ihm so viel aufmerksamkeit gibst.er weis ganz genau das es sich alles nur um ihm dreht und das nutzt er aus.deswegen lacht er dich aus wenn mit ihm schümfst.ich hatte genau das selbe problem mit meinem sohn.das ist einfach ein test für ihm um raus zukriegen wie weit er gehen kann.mach ihm begreiflich das sich vieles um ihm dreht aber halt nicht alles.du musst ihm zeigen das du das sagen hast und nicht er.es wird nicht leicht aber du musst es machen sonst macht er nur noch was er will.spreche aus erfahrung!!!

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Re: nein sagen hilft nicht. konsequenzen b 2-jährigem

Antwort von alesha am 06.09.2006, 10:14 Uhr

ich lass ihm ja nix durchgehen... Und ich will ihm das ja auch zeigen, soviel weiß ich auch selbst! Ich möchte wissen WIE ich ihm das zeigen kann? Was ist eine sinnvolle konsequenz wenn wegnehmen ect nichts hilft?

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Re: nein sagen hilft nicht. konsequenzen b 2-jährigem

Antwort von Millllli am 06.09.2006, 11:46 Uhr

Sei beständig Konsequent und wisse, dass Kinder keine Maschinen sind.

Du hast nicht von jetzt auf jetzt eine Reaktion bzw. Verbesserung.

Im Übrigen spielt nicht immer der Zeitfaktor eine Rolle, so dass man sagen könnte na ja sind ja nuuuur 2 Stunden am Tag für 2-3mal die Woche, der kann dadurch nicht eifersüchtig sein. Denke mal an Dich und überlege ob dein Mann mal 2 Stunden am Tag für 2-3mal die Woche zu einer anderen Frau geht.

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Re: nein sagen hilft nicht. konsequenzen b 2-jährigem

Antwort von ny152 am 06.09.2006, 14:46 Uhr

was ist mit dem vater? ist er verfügbar, liebevoll im umgang mit dem sohn? wie reagiert dein sohn bei ihm? bei so anhaltenden schwierigkeiten ist immer zu fragen, wie es mit der loslösung steht (stichwortsuche bei dr. posth).

möglicherweise ist es für ihn auch schwierig, die tageskinder auszuhalten. versteh mich nicht falsch, das muss er, das ist ja dein job. aber das könnte ein grund sein für sein verhalten, dass er deine aufmerksamkeit teilen muss. kein kind unter 3 macht das gerne. das ist ähnlich wie die ankunft eines geschwisterchens.

dass er zu viel aufmerksamkeit bekommt und deshalb so aggressiv ist (wie oben jemand schrieb), glaube ich nicht. natürlich soll man einem kind nicht den lieben langen tag den kopf tätscheln. aber ein 2jähriger kann eigentlich nicht zu viel aufmerksamkeit kriegen, wenn damit liebevolle und geduldige zuwendung gemeint ist. ein 2jähriger ist ja noch in der seelischen entstehungsphase. das darf man nicht unterschätzen. diese kinder sind noch klein und brauchen viel aufmerksamkeit.

wegen kindersicher machen: gerade weil du tageskinder hast, fände ich es wichtig, die wohnung so kindersicher wie möglich zu machen. da muss man ein wenig fantasievoll sein, aber ich bin der meinung, das geht immer. letztlich fällt das ja auf einen selbst zurück, weil man viel entspannter sein kann und viel aggressionspotenzial aus dem weg geräumt ist. guckt doch noch mal, ob das nicht wirklich besser geht.

ansonsten nachsicht, geduld, liebevolle zuwendung, ablenkungen, weitgehender verzicht auf strafen und schimpfen (wobei das längst nicht immer praktikabel ist) - das wären meine tipps.

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Re: nein sagen hilft nicht. konsequenzen b 2-jährigem

Antwort von nordtiger am 06.09.2006, 15:32 Uhr

meine zwei (1,5 und 3) sind eigentlich lieb und süss, aber auch sie haben ihren eigenen kopf und hören absolut selten auf nein, wenn es mir wichtig ist. sie grinsen mich dann auch an oder gucken herausfordernd, wenn sie dinge gemacht haben, von denen sie genau wissen,dass sie sie nicht tun sollen.
am besten hilft da in dem alter eigentlich nur ruhig bleiben und ablenken.
das vom tisch werfen von essen ist bei meinem 3 jährigen jetzt nur noch sehr selten und das auskippen von getränken gar nicht mehr.
die kleine ist da noch recht aktiv und wenn ich nein sage, schaltet sie erstmal einen gang hoch :-) hat halt temperament.
ich lasse die kids meistens nur am tisch essen und trinken. wasser und kekse dürfe auch mal mitgenommen werden, da ist es nicht so schlimm, wenn mal was daneben geht.
wenn ich merke, dass getränke absichtlich ausgeschüttet werden gibt es erstmal eine zeit lang nur noch wasser, oft auch in auslaufsicheren bechern. das klebt nicht so fürchterlich und macht dementsprechend weniger arbeit als alles andere.

hausputz mache ich am liebsten, wenn die kids schlafen, zur not abends. außer staubsaugen, das funktioniert auch wenn sie dabei sind.

manchmal habe ich auch das gefühl, dass einem konsequenz nur begrenzt weiter hilft, da man sich immer mehr ärgert, wenn es nicht so klappt, wie man selbst möchte. dadurch wird man gereizt und das merken die kids sofort und provozieren weiter.
bei uns hilft meistens mehr, gelassen über die dinge hinweg zu sehen und nur kurz sagen, dass es nicht ok war. dadurch werden die dinge anscheinend auch uninteressanter.

wir haben nur sehr wenige echte "neins", z.b. mag ich es überhaupt nicht, wenn die füße auf den eßtisch gelegt werden. ansonsten bin ich relativ locker und großzügig in den meisten fällen.

mein sohn mag gerne kochen und darf beispielsweise immer den herd anstellen, wenn wir kochen. er darf auch an den knöpfen vom backofen spielen, da er genau weiss, welche er nutzen darf ohne dass der backofen heiss wird. und lappen in die hand und mitputzen, das mögen beide gerne. ich lasse sie aber nur in der küche sachen aufwischen oder sie bekommen einen trockenen lappen.

mein mann ist keine unterstützung, da er sehr viel und lange arbeitet, so dass ich eigentlich bei allem, was ich tue die kids dabei habe. das klappt eigentlich ganz gut, dauert halt länger als wenn man alleine unterwegs ist.
und wenn dein sohn aufdreht, sobald du aus dem zimmer gehst, nimm ihn halt überall hin mit oder lade ihn ein mitzukommen, wenn er möchte. ist zwar lästig, hilft aber. die phase geht vorbei. vergiß nicht, dass er noch ziemlich klein ist

ich könnte mir übrigens vorstellen, dass man von seinen eigenen kindern eher mehr erwartet als von tageskindern. verhält er sich allen tageskindern gegenüber ähnlich oder gibt es unterschiede zu jedem einzelnen? wie viele tageskinder hast du?

lg und alles gute, viel geduld, gute nerven....

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Re: nein sagen hilft nicht. konsequenzen b 2-jährigem

Antwort von hexe am 06.09.2006, 17:30 Uhr

hallo alesha...

also manch tipps die du gerade bekommen hast find ich auch gut... ABER !!! bin auch kein fachmann(frau), ICH persönlich find es jetzt nicht schlimm, wenn bei meiner tochter das trinken auf dem boden fällt(aus einen ganz normalen becher, ist ja kein baby mehr) wenn es nicht mit absicht ist.. wenn sie das mit absicht macht, gibtserst mal keins mehr, dann nehme ich es ihr weg u bekommt es fünf minuten später wieder unter bedingungen( "schön aufpassen", "Vorstichtig bitte") also soviel zum trinken..

kindersicherung find ich auch sehr wichtig, da wo man eben seine putzsachen hat. ansonsten gibt es bei mir keine (steckdosen natürlich). wenn sie mir den schrank mit den tupperdosen ausräumt, mein gott davon geht die welt nicht unter...

beim spülen hilft sie mir auch.. sie spelt dann eben mit dem wasser und schütet es von dem einen becher in d anderen.. da geht auch mal was daneben, aber ich habe ja den lappen in der hand. also auch da kann ich es eben mal wegputzen..

was den HERD angeht, finde ich generell sollten kinder die finger weg davon lassen.. irgendwann finden sie auch mal die anderen knöpfe interessant. also gar nicht erst gefallen daran geben rum zu schrauben... absolut nicht......

ja putzen, kann meine z.b. auch alles was sie will, wenn ich eh am saubermachen bin.. sie putz mir sogar den fernseher und den tisch(manchmal auch die tapete.)dann wird eben noch mal nach gewischt.. auch bei der wäsche kann dein kind dir "helfen". meine versucht sie immer zusammen zu legen(was dann natülich ich richtig machen muß)

auch den tisch deckt sie gern..

ich würde sagen bau dein kind in alle sachen mit ein was du machst.. dann baut es dich in seine sachen auch mit ein.. meine tochter zieht sich sogar die schuhe selber an und macht sie alleine zu(klettverschluß) versteht sich.

ich denke.. trau deinem kind mehr zu und VERTRAU ihm.. wir mütter sind ja sowieso den ganzen tag am putzen u kinder haben daran auch spaß..

viel glück.. und gib bescheid wie es bei dir weitergeht... würd mich freuen..

lg mandy (mit anna 2Jahre)

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nachtag

Antwort von hexe am 06.09.2006, 17:36 Uhr

also unsere weiß auch was sie darf und was nciht, aberdas wird jedes kind in jedem alter versuchen, bis dahin heißt es: wirklich konsquent sein und steh zu deinem NEIN. du kannst es ihm auch in seiner sprache erklären, (auf kindliche art halt eben). aber wichtig ist wirklich, lass ihn mal was ausprobieren und VERTRAU ihm ... sag dir, naja er macht das schon... und wenn dann doch das trinken umfält. schimpf nicht sondern mach es einfach weg.. dann sieht er, aha mama schimpft gar nicht. ist ja langweilig...

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Re: nein sagen hilft nicht. konsequenzen b 2-jährigem

Antwort von TineS am 06.09.2006, 20:09 Uhr

also mein noch 2 jähriger ist mit seinem Bock Trotz und "ichhörenichtaufNEIN" schlimmer als ich es von seinen beiden großen Brüdern kannte.Und geschenkt haben die mir auch nix.

Ich habe ne ganze weile gebraucht um einen Weg zufinden, mit ihm und seinen Zorn umzugehen.

Je mehr ich auf den Zorn eingegangen bin, versucht habe zu beruhigen, oder schimpfte, wenn er was rumschmiß, runtergeschmissen hat (mit absicht), desto schlimmer wurde es.

Mitlerweile gibts 2 Möglichkeiten am besten mit ihm umzugehen, ohne große Anfälle (der schlimmste war mal 2 std zorniges Schreien am stück ohne das er sich beruhigen lies).
a) im Anfangsstadium (ist nur manchmal schwer zu erwischen) mit ablenken
b) ignorieren - geht solange gut, wie er nix in der nähe hat um es mit absicht kaputtzumachen. Oft reichts mitlerweile echt ihn einfahc stehen zu lassen. Er schmeißt nicht mehr unbedingt was rum. Hat aber auch ne weile gedauert bis sich alles so einpendelte.

Nicht sofort aufgeben, jede umstellung braucht seine Zeit.

Im übrigen ist auch negative Aufmerksamkeit eine Aufmerksamkeit.

Für Dein Kind ist es vielleicht auch schwer mit den Tageskind(ern) umzugehen. Gerade mit 2 ist ja mal wieder eine sehr anhängliche Phase (zumindest bei uns wars da immer und ist auch gerade)

Wegen Kindersicher: bei uns sind halt überall Steckdosensicherungen drinnen, ansonsten findest du hier nix Kindersicherungsmäßiges. Warum? Weil die Kids eh jede Sicherung aufkriegen früher oder später. Selbst die Herdsicherungen wurden von meinen Kids immer innerhalb von 2-3 Wochen "geknackt"

Wichtige Sache oder Wertvolle Dinge, die nicht verloren oder kaputtgehen dürfen haben wir schon so verstaut, das die Kinder nicht rankommen.

Aufräumen tu ich übrigens auch nur noch am Abend, denn alles andere Hilft eh nix, meine 4e machen hier schneller Chaos als ich aufräumen kann.

viele grüße

tine

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Re: nein sagen hilft nicht. konsequenzen b 2-jährigem

Antwort von koesti am 06.09.2006, 21:26 Uhr

Hallo,

also ich verstehe nicht, wie wegnehmen nichts helfen kann. Nur als Beispiel: Wenn der die Wände anmalt und Du den Stift wegnimmst, wie soll das sein, dass das nichts hilft? Unabhängig davon würde ich da nicht den Stift wegnehmen, sondern Papier holen und sagen, dass er dort malen kann, dass ich es an den Wänden nicht mag. Erst wenn dann immer noch an die Wände gemalt wird würde ich den Stift entziehen.

Und was das Umschmeißen von Getränken angeht, so würde ich das Glas/den Becher einfach wegstellen und möglichst nur Wasser geben.

Drohen und schimpfen würde ich versuchen zu lassen, das wirkt in der Regel kontraproduktiv. Stattdessen hilft oft in den Arm nehmen und ruhig erklären, warum man etwas nicht will (nicht zu ausführlich!).

Und wenn er gegen die Tageskinder aggressiv wird ist das ein eindeutiges Zeichen, dass er mehr Aufmerksamkeit von Dir will. Selbst wenn er nach Deiner Ansicht sehr viel Aufmerksamkeit bekommt, so ist es scheinbar für ihn noch nicht ausreichend.

Und was das mitmachen lassen beim Haushalt angeht: Gib ihm etwas wobei er nichts kaputt machen kann. Meine lieben es die Waschmaschine ein- und auszuräumen. Klar, da fällt mal was daneben, wenn der Boden davor sauber ist, ist das aber ja auch nicht tragisch. Beim Fegen kann er mit einem Handfeger oder einem Kinderbesen auch fegen. Saugen kann er vielleicht die Schnur für Dich ziehen o.ä. Wichtig ist, dass Du ihm zeigst, dass Du es ihm zutraust und dass Du Dich freust, wenn er Dir "hilft" (und in einiger Zeit wird es dann eine wirkliche Hilfe).

Und was die Konsequenz angeht: Ich finde Nein-Sagen hat nichts mit Konsequenz zu tun. Konsequent ist, wenn Du ihm den Becher wegnimmst, wenn er ihn absichtlich verschüttet; wenn er immer nur am Tisch essen darf und nicht hin und wieder kekse oder was auch immer mit ins WZ nehmen darf; wenn er Dir immer die Hand geben muss, wenn ihr die Straße überquert und Du ihn trägst, falls er sie Dir nicht geben will; wenn Du die Fernbedienungen außer Reichweite legst, damit er nicht dran geht; ....

LG, koesti

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Lappen in die Hand drücken.

Antwort von eva+kids am 06.09.2006, 21:30 Uhr

Hi,
meine zwei haben mal das Bad unter Wasser gesetzt, der Kleine war auch 2...
da mußten sie beide aus der Wanne und noch nackt den Boden putzen.
Dito in der Küche...
wer`s umschmeißt, wischt es auf.
Hält immer einige Wochen :)

cu
eva

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Manchmal frage ich mich, was hier bei einigen abgeht

Antwort von raphael04 am 06.09.2006, 22:56 Uhr

Hallo,

also wenn ich manche Postings lese, erschrecke ich schon mal. Du bist offensichtlich Tagesmutter. Wer bitteschön, gibt dir denn seine Kinder, wenn es a) bei dir keine Kindersicherungen gibt und b) wenn du schon deinen eigenen Sohn anbrüllst und offensichtlich von seinem Verhalten abgenervt bist. Schlafen deine Tageskinder die ganze Zeit? Was passiert denn, wenn eines vo denen mal etwas verschüttet? Ich selbst gebe Raphael zu einer sehr netten Tagesmutter und wenn ich solche Dinge dort erleben würde, wäre es die längste Zeit meine Tagesmutter.

@Eva + Kids: du lässt deinen 2jährigen noch nackt die Fliesen wischen, weil beim Baden das Bad unter Wasser gesetzt wurde? Das ist ja schon echt hart. Nix gegen die eigentliche Aussage, aber ich denke schon, daß durchaus noch Zeit ist, etwas überzuziehen und als Mutter auch logischerweise mitzuhelfen. Aber vielleicht hörte es sich auch krasser an, als gemeint ...

Ansonsten kann ich mich Koesti fast voll und ganz anschließen.

LG ... Marion

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länger

Antwort von alesha am 06.09.2006, 23:28 Uhr

das find ich immer toll, die hälfte der Leute hier kann offensichtlich nicht richtig lesen und schon werden Sätze verdreht, einem Wörter in den Mund gelegt und eine sinnvolle Antwort ist wohl nicht möglich. (gilt nicht für alle)

Meine Wohnung ist soweit kindersicher wie sie sein muss. Ich habe überall wo es möglich ist Kindersicherungen, Schlösser ect, was ein Kind nicht dran hindert schon mal ne Schublade auszuräumen, gefährliche Sachen sind außer Reichweite aber ich steh nicht grad drauf alles tausendmal wieder einräumen zu müssen noch dazu wo mein Zwerg gern Sachen kaputt macht, das find ich sogar bei wertlosen sachen nicht prickelnd. An helfen (das hab ich sehr oft versucht) hat er keinerlei Interesse, auch malen usw. klappt nur im absolut kindersicheren Wohn-Spielzimmer, überall anders ist ausräumen viel interessanter. Nur die Schubladen an die er darf, die interessieren ihn nicht...
Meine Tageskinder sind deutlich älter und verstehen was man sagt, akzeptieren auch ein nein und diskutieren dann auch schonmal... Für die muss ich nicht extra kindersicher machen

dann.. ich brülle mein Kind nicht an bis auf 1x und das war aus schreck. Oben steht FAST angebrüllt, d.H. ich war kurz davor.

mein Sohn war schon so bevor die Tageskinder da waren und ich nehme von Anfang an als Konsequenz weg womit er Unsinn anstellt, hats bisher nicht gebracht er machts immer und immer wieder. Klar kann was umkippen ect. aber wenns absicht ist muss ich mich nicht drüber freuen...
Die Aktion mit dem Kakao war beim frühstück, ich hatte für einen Geburtstag alles picobello sauber, war im stress und er hat zum frühstück Kakao bekommen den er während ich die Hände voll hatte sehr demonstrativ auf den Boden gekippt hat, mal ehrlich, wer bleibt da absolut ruhig? Ansonsten gibts außer zum frühstück eh nur Wasser oder Tee und selbst da mag ichs nicht wenn ers absichtlich auskippt.
Gegessen wird nur am Tisch, trinken tut er außer in der Küche aus tropfsicheren trinkbechern (die er inzwischen zum großteil selbst öffnen kann)

Haushalt kann ich nicht abends machen da ich abends bis nachts arbeite, daher sind dafür ein paar Stündchen vormittags eingeplant während denen ich mich trotzdem um den kleinen kümmere, nebenbei spiele und immer wieder erfolglos versuche ihn ein zu beziehen da es ihn nicht interessiert.
Mein Mann ist selbstständig und arbeitet momentan jeden tag von früh bis spät. Aber Mittwoch nachmittag ist papazeit während ich arbeiten bin (mittag bis abend) und er ist fürs bettfertig machen zuständig, da wird dann noch gekaspert...


@raphael hast du schonmal was von freundlichen antworten gehört? Du scheinst meine frage nur überflogen zu haben und hast gleich einen so anmaßenden ton drauf? ich bin keine 12 mehr und muss mich nicht runter purtzen lassen. Dieses Forum ist schließlich da um fragen stellen zu können, wenn du so antwortest bist du hier fehl am platz.
Und wenn man grundsätzlich angemotzt wird weil man nicht perfekt ist.. nunja, dann entschuldige ich mich denn dann bin ich wohl fehl am platz.


Ich hatte einfach gehofft einen sinnvollen anstoß zu bekommen was als gewaltfreie konsequenz noch möglich ist wenn bloßes sachen wegnehmen oder nein sagen/kurz erklären zu nichts führt. Tut mir leid dass ich gefragt habe


LG eine traurige alesha

PS: so spät antworte ich weil ich bis vorhin arbeiten war


achja, keiner braucht zu antworten da ich hier wohl eher nimmer reingucken werde

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@alesha

Antwort von hexe am 07.09.2006, 10:37 Uhr

hallo alesha

schade, das es dir hier so gegangen ist.. vielleicht gibst ja trozdem mal bescheid wenn du magst, gern auch an email.. ist hinterlegt..

lg mandy

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@Alesha

Antwort von krueml am 07.09.2006, 21:56 Uhr

Kann es sein, dass Du und Dein Sohn ziemlich gestresst sind? Du hast tagsüber Tageskinder UND gehst abends noch arbeiten. Dazu hast Du selbst ein Kind und machst nebenbei noch den Haushalt. Ich stelle mir das sehr stressig vor wo ich dann auch mal keinen Nerv mehr hätte auf das Theater von meinem Kind. Auf der anderen Seite ist vielleicht Dein Sohn auch gestresst weil Du tagsüber Deine Aufmerksamkeit auf ihn, Haushalt und die Tageskinder aufteilen musst und abends weg bist zum arbeiten. Auch wenn er dann vielleicht schläft, fehlr ihm die Gewissheit, dass Mama jederzeit erreichbar ist.

Dadurch könnte es natürlich sein, dass er versucht negative Aufmerksamkeit zu bekommen als Wink mit dem Zaunpfahl, dass er mehr von Dir braucht.

Wie gesagt, dass sind meine ersten Gedanken nachdem ich Deine Postings gelesen habe. Vielleicht bin ich da ja auf dem richtigen Weg. Denn in der Regel (es gibt natürlich immer Ausnahmen) benimmt sich ein Kind nur so wenn es unbewusst ein Signal setzen will, sozusagen ein Hilferuf. Kein Kind ist grundlos "böse". Ich weiss wovon ich spreche, ich habe auch so ein Exemplar zu Hause und mittlerweile habe ich es geschafft an der Situation an sich etwas zu ändern. Dadurch läuft es bei uns viel besser. Ich glaube nicht, dass es in Deinem Fall reicht einfach "konseuent" zu sein, denn das bist Du ja schon wie Du sagst. Es wäre wichtig zu überlegen welches Signal Dein Sohn Dir damit senden will.

Du hast auch nicht geschrieben was mit dem Papa ist, ob er bei Euch wohnt oder ob Dein Sohn Kontakt zu ihm hat.

Vergiss die Stänkerer, gibt es immer, und ich würde mich sehr freuen wenn Du trotzdem nochmal hier postet und mehr über Euer Familienleben erzählst.

Ich habe jetzt einfach spontan Alles runtergeschrieben ohne Konzept aber vielleicht hilft es Dir ja ein bisschen weiter. :-)

LG!
Chrissie

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@alesha

Antwort von raphael04 am 08.09.2006, 0:04 Uhr

Hallo,

ja, wenn du das alles ja sooooo gar nicht gemeint hast, dann schreib' es doch halt so, wie in deinem "netten" Antwortposting an mich.

Weißt du, was "runterputzen" bedeutet? Wenn du dich durch meine Antwort wie eine 12jährige gefühlt hast, die "runtergeputzt" wird, tja ... dann spricht das schon mal weder für Nervenstärke noch für Selbstbewußtsein.

Und was das richtige Lesen anbelangt: ich hatte auch dazu geschrieben, daß es vielleicht krasser rüberkam, als es gemeint war - das galt für beide Fälle.

LG ... Marion

P.S.: und noch was Unfreundliches ... wenn ich deine extrem kindliche und zickige und auch genervte Antwort auf meine Antwort lese, dreht sich mir noch mehr der Magen um. Ist DAS deine Entschuldigung, daß du dein Kind ja erst 1 x im Leben (wer's glaubt!) FAST angebrüllt hast, weil du gestreßt warst, für einen Geburtstag alles poliert hattest etc.? Hm ... ja dann war das wohl nicht dein Tag oder? Denn nach deinen eigenen Angaben sind alle deine Tage extrem stressig (vor allem für dein Kind), wenn du vormittags ab und zu ältere Tageskinder hast, ansonsten von abends bis nachts arbeitest, vormittags den Haushalt machst und dein Mann dir nicht helfen kann, weil er ja sowieso von morgens bis abends arbeitet. Sorry, das hört sich einfach mehr als gestreßt und chaotosch an ... Und wenn es wieder mal nicht so gemeint war, dann schreibe einfach, wie es wirklich ist und nicht in so einem ich-übertreib-mal-alles-ums-dreifache-Stil.

Die Aussage mit dem "kindersicher" ja - nein - doch - oder wie verstehe ich immer noch nicht. Wie kann denn eine Wohnung kindersicher gemacht sein und gleichzeitig dein Kind an Schubladen/Türen kommen und diese öffnen, obwohl er doch eigentlich diese gar nicht öffnen soll/darf? Bei uns sind Medis und Putzmittel gesichert, an alles andere kommt er dran. Und wenn's mich gestört hätte, dann wären auch an allen anderen Türen Sicherungen ... und das man wichtiges wie auch unwichtiges mehrmals am Tag einräumen muß, wenn man kleine Entdecker zu Hause hat, ist doch logisch (wenn auch stressig).

Naja ...

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