Rund um die Erziehung

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Geschrieben von meinbaby am 04.09.2006, 16:54 Uhr

Ich weiß nicht mehr weiter

Hallo

Ich bin fertig mit den Nerven. Ich kann nicht mehr schlafen und bin nur noch am heulen.

Ich fang mal von vorn an:

Gestern rief mich der Kiga an, das Fabian (mein Grosser) Bauchschmerzen hätte. Ich sagte ich komme ihn abholen, weil ich dachte das er sich bei Julian angesteckt hat (Magen- Darm Virus).

Ich bin hingefahren und danach gleich zum Arzt. Im Wartezimmer noch alles ok. Der Doc hat zuerst Julian untersucht und dann sollte Fabian an die Reihe kommen. Was dann geschah glaubt mir fast keiner.

Er wollte sich nicht hinlegen. Ich habe versucht ihn zu überreden und der Arzt ließ ihm auch Zeit. Er kam dreimal rein und fragte ob er den nun bereit sein würde sich hinzulegen. Fabian schrie die ganze Zeit nur rum und sagte zum Arzt du bist ein Arsch!!!! Danach hat er die Instrumente im Zimmer rumgeworfen. Ich war fertig mit den Nerven und fing an zu weinen weil ich es nicht mehr ertragen konnte wie Fabian sich benommen hat. Julian schrie nur weil sein Bruder nur geschrien hat.

Ich redete mit dem Arzt der Fabian nicht untersuchen konnte und sagte ihm das er zu Hause auch den Pascha raushängen lässt. Er sagte mir auf den kopf zu wenn ich nix ändere dann kommt es soweit das Fabian später mit einem Messer auf mich losgeht. Und das schlimme daran ist, ER HAT RECHT. Fabian ist agressiv.

Ich weiß nicht mehr weiter. Der Arzt sagte das ich mir Hilfe beim Jugendamt holen soll. Aber einmal Jugendamt immer Jugendamt. Ich habe Angst das ich Fabian weggenommen bekomme.

Bin nur am Heulen. Was soll ich tun???????

Conny

 
24 Antworten:

Quatsch!

Antwort von mathildas_mama am 04.09.2006, 17:01 Uhr

"Einmal Jugendamt - immer Jugendamt".

Jugendämter sind entgegen der landläufigen Meinung in erster Linie dazu da, überforderten Eltern HILFE zu geben, anstatt gegen sie zu arbeiten.

Aber es gibt mit Sicherheit auch Erziehungsberatungen, die unabhängig von den Jugendämtern arbeiten, wende Dich doch an diese.

Fernberatung möchte ich hier nicht machen, sondern Dir dringend eine Erziehungesberatung und dann ggf. auch einen Kinderpsychologen ans Herz legen.

Alles Gute und Kopf hoch!
LG Elke

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Re: Das klingt ja echt krass...

Antwort von SusanneZ am 04.09.2006, 17:23 Uhr

...wie du es beschreibst. Aber ich denke, die Lösung des problems ist noch relativ einfach, weil er (vermutlich) noch ein Kleinkind ist. Je länger man wartet, desto mehr verwuchern und verwinden sich mehrere Probleme und sind dann kaum noch zu entzetteln.

Ich denke allerdings auch, ihr habt ein wirklich großes Problem, wobei du Hilfe brauchst. Im Moment bist du einfach fertig, weil du nicht weiter weißt. Aber es gibt eine Lösung - das ist sicher. Nimm Hilfe in Anspruch, es muss nicht unbedingt das Jugendamt sein. Aber das Jugendamt nimmt kein Kind heutzutage einfach mal weg. Sie bieten Hilfe an, vor allem wenn Eltern sie suchen. Aber du kannst auch zu einer sozialpädagogischen Einrichtung gehen, um erste Tipps zu erhalten. Ansonsten hätte der Arzt auch mal so nett sein können und dir direkt einen guten Kinderpsychologen zu empfehlen. Denn dein Sohn will dir etwas sagen, was du aber aus irgendwelchen Gründen nicht (mehr) verstehst. Vielleicht versteht in der Kinderpsychologe als Mittler zwischen euch. Die Psychologen sind aber meist schon auf Monate ausgebucht - je schneller, desto besser.

Bezüglich des Arztbesuches: Ich kann natürlich keine entgültigen Schlüsse aus der kurzen Beschreibung ziehen, aber ich denke es könnte an 2 Problemen liegen. Fabian hatte Bauchschmerzen, fühlte sich unwohl. Vielleicht mag er den KiGa nicht? Weißt du wie er sich im KiGa verhält? Aber gut, vielleicht hat er sich angesteckt bei seinem Bruder. Aber vielleicht wollte er auch zu Hause sein wie sein Bruder? Liebevoll umsorgt sein? (Erklärung folgt)

Das zweite scheint so, als ob er sein Enttronungstrauma (das mit einem Geschwisterchen aufkommt) noch nicht überwinden hat oder er sich generell benachteiligt fühlt. Sprich, dass man den Umgang mit den Geschwistern optimieren müsste. Das meine ich deshalb, weil es ihm schlecht ging, aber der Arzt zuerst seinen Bruder angeschaut hat. Daraufhin ist er sehr wütend geworden und hat sich gedacht: "Blöder Arzt, überall wo Julian ist, bin ich Nr. 2." Sein Ausdruck "Arschloch" ist sein Hilfeschrei gewesen!!! Er hat also ein riesen Problem, aus dem er nicht allein rauskommt. Hier solltest du dringend mal in einer ruhigen Minute ohne Vorwürfe mitfühlend mit ihm reden. Frage ihn einfach mal: "Mir ist aufgefallen, dass du so oft unzufrieden bist. Wann bist du denn immer besonders unzufrieden." (kindgerecht, weiß nicht wie alt er ist) Bedenke, ihm geht es mindestens genauso schlecht wie dir.

Wie gesagt, ich kann hier keine komplettlösung bieten, aber vielleicht ist das ein Ansatz für dich. Suche dir vorerst Hilfe in einem Sozialpädagogischen Zentrum (google doch mal), mache einen Termin beim Psychologen und hier kannst du auch jederzeit posten und dir Rat holen (kannst auch in den Suchläufen schnuppern). Ich bin sicher du schaffst das und dein Kind wird bei dir bleiben. Nur geändert werden muss etwas - das ist richtig.

LG

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wenn ich ehrlich sein soll...

Antwort von Suka73 am 04.09.2006, 17:43 Uhr

hier kann keiner eine Ferndiagnose stellen. Auch eine SusanneZ (entschuldige bitte) kann nur mutmaßen, hat aber Dein Kind im Leben noch nie gesehen oder erlebt und weiß auch nicht, was bei Euch mal vorgefallen ist oder nicht.

Wie die erste Schreiberin empfehle ich Dir dringend eine Erziehungsberatung aufzusuchen. Wenn Du "Schiss" vorm Jugendamt hast, das verstehe ich übrigens dazu später mehr, dann kannst Dich auch beim SOS Kinderdorf mal erkundigen, ob es bei Euch in der Nähe eine Beratungsstelle gibt. DAs ist kostenlos und vor allem erfährt auch das JA davon gar nichts.

Ich war selbst dort letztes Jahr um diese Zeit, weil ich (alleinerziehend) mit meinem Sohn, der damals 2 Jahre alt war, überhaupt gar nicht mehr zurecht kam. Ich hatte ebenfalls Bedenken, dass man mir, wenn ich zum JA gehe, einen Strick draus dreht. Von wegen naja, volltags arbeitend und alleinerziehend, ist klar, dass das in die Hose geht. Insofern bin ich beim SOS Kinderdorf mal auf die Seite und habe mir da in unserer Stadt eine Beratungsstelle rausgesucht, wo ich auch sehr fix einen Termin bekommen habe. Die Sitzungen waren super und haben mir sehr geholfen, habe dann aber (leider) abgebrochen, die nächsten Sitzungen wären mit Kind gewesen. Aber in erster Linie ging es erstmal um mich, meine Einstellungen zum Kind, zu mir, wie ich aufgewachsen bin - und da ist mir dann schon sehr viel klar geworden. So dass ich damals dachte, ich brauche die nicht mehr. Heute habe ich die, so denke ich, üblichen Probleme wie jede andere Mama auch. Also scheu den Weg nicht, Dir kann nur geholfen werden.

Die Aussage des Arztes naja, stelle ich mal so in den Raum.

LG und ich wünsch Dir alles alles Gute und starke Nerven. Deine Kids brauchen Dich.

LG Sue

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Re: Ich weiß nicht mehr weiter

Antwort von Frosch am 04.09.2006, 18:31 Uhr

Hallo!

Laß Dich erstmal drücken!

Also: Ein Kind läßt nicht den Pascha raushängen, es wird dazu gemacht. Kinder sind unsere Spiegelbilder.

Ich will Dir KEIN schlechtes Gewissen machen, aber es muß Dir klar sein, daß Dein Kind immer Deine Erwartungen erfüllt. Seien sie positiv ODER negativ.

Ich stelle jetzt keine Ferndiagnose, dazu wissen wir zu wenig (auch Susanne, sorry).

Aber es ist immer noch wichtig, daß Du Zeit mit deinem Großen verbringst. Spielen, reden (!), seine Probleme anhören. Er braucht Zeit NUR für sich und Mama (was ist mit Papa? Der ist natürlich auch wichtig)!

Bei so einer Aktion wäre ich sofort mit meinem Sohn rausgegangen. Instrumente dürfte er in so einer Situation nicht anfassen!

Schreibe doch mal, wie Euer Alltag abläuft. Wie Dein Sohn sich so verhält. Sein Verhältnis zum kleinen Bruder. Und ob Dir Dein Mann hilft und mit dem Großen Zeit verbringt, usw.

Mit Deiner Schilderung hier kann man nicht viel anfangen.

Noch ein Tip: Mit Weinen zeigst Du Deinem Sohn, daß Du nicht mit ihm umgehen kannst. Du gibst ihm keine Stärke, und die braucht er, wenn er einen Trotzanfall hat. Er selber kommt da möglicherweise nicht mehr raus, Du mußt ihm Stärke geben und helfen. DU bist die Erwachsene, die ihrem Sohn Stärke geben muß und streng sein soll. Auch in so einer Situation.

LG Antje

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deshalb schrieb ich ja...

Antwort von SusanneZ am 04.09.2006, 18:33 Uhr

...dass ich keine entgültigen Schlüsse ziehen kann, sondern nur ein paar Gedanken äußern kann, die evtl. einen Ansatzpunkt liefern. Zudem soll sie deshalb dringend eine Beratungstelle und Psychologen aufsuchen. Also, wenn dann richtig lesen!

LG

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Re: Ich weiß nicht mehr weiter

Antwort von mama20 am 04.09.2006, 18:57 Uhr

Hallo!

DAs Jugendamt ist nicht dazu da kinder weg zu holen.Dachte ich auch am anfang.aber wegen meiner Mutter "musste" ich mich ans Jugedamt wenden.Ok,ist etwas anders,aber trotzdem hilft das jugendamt udnd nimmt nicht gleuich die kinder weg.Bei uns macht das Jugendamt uns Eltern stark und das hilft uns sehr.Da ich im Rollstuhl sitze werde ich von meiner Mutter (so sehe ich das) nicht ernst genommen als Mutter.

glaub mir es passiert nix schlimmes und vertrau der Hilfe vom Jugendamt.

Gruß

steffi

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@meinbaby

Antwort von mama20 am 04.09.2006, 18:57 Uhr

Hallo!

DAs Jugendamt ist nicht dazu da kinder weg zu holen.Dachte ich auch am anfang.aber wegen meiner Mutter "musste" ich mich ans Jugedamt wenden.Ok,ist etwas anders,aber trotzdem hilft das jugendamt udnd nimmt nicht gleuich die kinder weg.Bei uns macht das Jugendamt uns Eltern stark und das hilft uns sehr.Da ich im Rollstuhl sitze werde ich von meiner Mutter (so sehe ich das) nicht ernst genommen als Mutter.

glaub mir es passiert nix schlimmes und vertrau der Hilfe vom Jugendamt.

Gruß

steffi

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Re: Unser tag

Antwort von meinbaby am 04.09.2006, 19:34 Uhr

der verläuft so:

Ich stehe morgens auf und Fabian (mein Grosser, fünf Jahre) kurz danach weil er mich hört.

Er geht ins Wohnzimmer und die erste Diskussion ist vorgeplant. Er will Play Station spielen was ich nicht erlaube. Ich sage nein er schreit. Ich sage nochmal nein er schreit weiter.

Kurz nach dem schreien ist Julian wach. Muss ihm die Flasche machen. Fabian weint und schreit immernoch. Ich gebe Julian die Flasche. Fabian soll sich anziehen. Nein Mama wenn du mir die Play Station nicht anmachst zieh ich mich nicht an. Ich wiederhole es nochmal mit anziehen. Nach ca. 20 min und viel Nerven ist der Mann dann angezogen. Ich bringe ihn in den Kiga.

Um halb zwei gehe ich ihn abholen. Wir gehen einkaufen. Julian ist immer dabei weil mein Mann arbeiten muss. Geschrei im Geschäft weil er was zu spielen will und ich nein sage. Nahc langem hin und her kommen wir nach Hause.

Es ist nun drei. Julian geht schlafen und ich versuche mit Fabian zu spielen, was auch meistens gelingt. Nach einer Stunde spielen muss ich kochen. Manchmal akzeptiert er das manchmal schreit er ich würde nie mit ihm spielen. Er läuft mir dann nach und provoziert mich. Ich ignoriere ihn. Er wird immer wütender. Irgendwann platze ich dann und schreie ihn an er soll das lassen.

Abends sitzen wir gemeinsam auf dem Sofa schauen fern und Kuscheln, aber kaum ist Bettzeit dann geht es wieder los. Er will nicht. Nach ner halben Stunde liegt er dann und ich kann mich ausruhen.

Ach ja der Vater. Fabians Vater kümmert sich nicht. Mein Mann übernimmt das zur Zeit.

Sorry ist lang geworden.

Lg Conny

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Re: Unser tag

Antwort von Frosch am 04.09.2006, 20:02 Uhr

Hallo!

Also, wenn die erste Diskussion "vorgeplant" ist, dann heißt das: verhindern. Ihn NICHT spielen lassen, und das generell. Er versteht es nicht, wenn er mal darf, und mal nicht. PlayStation am Morgen ist tabu.

Vielleicht kannst Du ihn positiv motivieren: Sagen, daß Du ihm vertraust, daß er sich jetzt anzieht. Ihn mittags "helfen" lassen (beim Tischdecken, schnippeln etc.). Ihn in Deine Tätigkeiten integrieren.

Provokation hat etwas mit "um Aufmerksamkeit" buhlen zu tun. Er provoziert Dich nicht, er will Deine Aufmerksamkeit. Auch wenn sie negativ ist.

Das "ins Bett gehen" ankündigen: Ihm sagen: "In ein paar Minuten ist Bettzeit!", dann kann er sich darauf einrichten.

Das alles sind Tips. Wie Du sie einsetzt und ob sie helfen, mußt Du testen. Aber gerade bei Sachen wie PlayStation mußt Du streng sein.

LG Antje

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Re: Das klingt ja echt krass...

Antwort von Benedikte am 04.09.2006, 20:36 Uhr

Susanne Z.
halt doch mal die Luft an und klugscheisser die Leute nicht dauernd zu.

Du kannst keine "entgueltigen" schluesse zuehen? Endgueltige ( ich schreibe das mal mit d, hat was mit Ende zu tun, nicht mit Ente- oder ist das bei Dir anders, kommen deine netgueltigen dschluesse von Enten wie bei zeitungsenten, also kukolores?)Schluesse kann niemand ziehen ohne Situation und Kind zu kennen.

Da ist eine Mutter, die eine wirklich bloede Situation beschreibt, belastend, anstrengend, krass, nicht alltaeglich. Aber doch nicht so wahnsinnig undenkbar und aus dem Rahmen fallend. Und dass Du dann gleich wieder so umfassende Erklaerungen gibst - das Kind ist uebel drauf und Du ueberlegst, ob es ihm nicht im Kiga gefaellt.Sorry, das ist absolut weithergeholt.

Und vonwegen " Enttronungstraume"-ich schreibe das auch mal in Anzeigezeichen, ich kenne diesen Fachbegriff unter Entthronungstrauma- darf man Dich so verstehen, dass jedes Kind diese Krankheit hat? Also jedes " sein Entthronungstrauma ( ich bleibe vorerst bei der alten Schreibweise)?

Sorry, aber Du versuchts doch wirklich nur, die Leute zu verdummen. Ich meine, ich habe es ja auch schon gescgrieben, dass natuerlich auch kinderlose Anfangszwanzigerinnen ohne Kinder oder Berufserfahrung mit Kindern wie Du hier natuerlich alles posten duerfen, was ihnen beliebt. Aber Du willst die Leute verunsichern-hinter klugen Worten willst Du Ihnen Dramen einreden.

mein Tip- bevor Du hier weiter fuer das Internet lebst ( die Zahl deiner Beitraege geht ja ins unermessliche), geh doch einfach mal raus ins real live und versuche entweder, einen Job zu finden oder Dich vielleicht ehrenamtlich mit Kindern zu beschaeftigen.Wieso hast Du nicht laengst angefangen, irgendwas richtiges zu machen- ausser selbsternannte hauptamtliche Bertaerin im Internet?Um mal in deiner Tonlage zu sprechen: Ich kann natuerlich keine endgueltigen ( ich bleibe beim d ) Schluesse zu ziehen, aber ich sehe da ein Problem.Du kannst Dich nirgendwo zur Arbeit einbringen- also warum lehnt Dich das rl so ab? Hast Du Probleme mit Kindern, die aus Fleisch und Blut sind und die man nicht gemuetlich am Internet bearbeiten kann?Oder bist Du nicht praxistauglich am real existierenden Kind ?Oder versuchst Du es bei Vorstellungsgesprachen auch mit Deiner altklugen Art udn wirst sofort aus dem Bewerbungsverfahren entsorgt?

Also, nach lesen deines Beitrags hatte ich jedenfalls eine Laune wie Fabian beim Arzt.Und meine Antowrt nach vier Kindern ist- meine hatten das fast alle mal hier und da in der einen oder anderen Form- und solange das oslierte Vorfaelle waren udn nicht die Regel, habe ich ihnen mein Missfalllen ausgedrueckt und aus wars.Auf die Idee, es koennte ihnen nicht im Kiga gefallen oder sie wuerden an Entthronungstrauma( ich bleibe beim h )leiden, waere ich nie gekommen.

Leider ist mein Urlaub zu Ende und meine Zeit zu knapp, auf deine folgenden beitrage zu antworten, denn Du machst ja Internet hauptberuflich unf ich habe arbeit und Kinder. aber ich wollte es unbedingt mal gesagt haben.

benedikte

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Re: Ich weiß nicht mehr weiter

Antwort von fada1826 am 04.09.2006, 20:53 Uhr

HEY.MEINBABY.ICH HABE NUR EINE FRAGE.SEIT WELCHEM ZEITRAUM REAGIERT FABIAN SO?

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Re: @benedikte

Antwort von SusanneZ am 04.09.2006, 21:05 Uhr

Du scheinst aber noch genug Zeit zu haben, um dich um meine Rechtschreibfehler zu kümmern. Ich weiß zwar nicht, was du in den falschen Hals bekommen hast, aber das heißt noch lange nicht, dass ich mich beleidigen lasse.

Ich kann nix dafür, dass du aus mangelndem Hintergrundwissen aus dem Entthronungsdrama ein Drama machst :-) Denn das ist es gar nicht unbedingt.

Und klar, ich schreibe ausführliche Texte auf theoretischer Basis beruhend, weil ich die Leute verdummen will. Wie logisch. Bist du neidisch, weil du keine Zeit hast dir die Theorie anzulesen? Ich habe der Mutter lediglich versucht einen Ansatzpunkt zu liefern, wenn du nicht damit klar kommst, ist das dein Problem.

Was sind eigentlich "Anzeigezeichen" :-)))

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Re: @benedikte

Antwort von Benedikte am 04.09.2006, 21:38 Uhr

Also, wenn jemand Fachbegriffe nicht einmal richtig schreiben kann, dann liegt ja die vermutung doch sehr nahe, dass die Person auch sonst mit dem begriff nichts ganz zurecht kommt.

Und "Entthronungsdrama"- Du versuchst doch, der Mutter das einzureden.

Und vonwegen, Du muesstest Dich nicht beleidigen lassen> Melde meinen beitrag beim admin, damit er gesperrt wird wenn Du ihn fuer beleidigend haeltst.

Bislang hat Dich ja noch keine Beledidigung abgehalten, stets wieder was zu schreiben. sei es im Erziehungsforum, wo Du Dich zugeschaltet hast bis jemand angefragt hat, ob denn nun bei RuB zu zweit gearbeitet wuerde oder in den verschiedenen Foren.

aber wirklich, ein gutgemeinter Tip- wenn Du keine Knder hast und erst anfang Zwanzig bist, dann sollltest Du Dir wirklich eine richtige beschaeftigung suchen. Wenn Du keine Arbeit findest, dann versuche doch, eine Qualifikation zu machen. Hellsehen oder so, das scheint Dir zu liegen.

Wie kommt es denn, dass Du so lange arbeitslos bist? Kinderlos , jung und ungebunden ist man doch total flexibel.

Benedikte

PS- neidisch auf deine Theorien?Solange wir mit unseren Kindern zurecht kommen und Kindergarten und Schule auch solange brauche ich keine Theorien. ich halte im geneteil nichts davon, zuviele theorien an Kindern anwenden zu muessen.Wenn- wie bei Dir- jeder missratene Kinderarztbesuch bei Kenntnis von theorien dazu fuehrt, dass Entthronungsdramen (wir sind uns also einig, dass Du den begriff falsch geschreiben hast)diagnostiziert werden und dass der Kindergartenbesuch nicht gefeallt, nee, sorry, ich glaube, richtige Probleme kriegt man erst, wenn man zuvielen deiner theorien glaubt.

Benedikte

Anzeigezeichen ist ein Synonym fuer Anfuehrungszeichen, ich hoffe, Du konntest den begriff verstehen, auch wenn er Dir nicht gelaeufig ist.Sonst kannst Du mich ruhig fragen, ich erklare Dir gerne, wenn Du was nicht verstanden hast. Du erklaerst ja auch immer viel- da will ich nicht zurueckstehen.

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ich mach´s mal ganz kurz

Antwort von ny152 am 04.09.2006, 21:44 Uhr

das klingt für nicht nach einem harmlosen, vorübergehenden familiären stress, sondern nach handfesten und tiefschürfenden problemen, die du vielleicht besser in den griff bekommst, wenn du dir professionelle hilfe suchst. erziehungsberatungsstelle ist vielleicht ein guter anlaufpunkt, gibt es in jedem größeren ort und kostet nichts. alles gute!

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Mir fällt auf ...

Antwort von raphael04 am 04.09.2006, 23:12 Uhr

das euer Tag ziemlich "laut" sein muß :-)

Hallo,

zuerst einmal muß ich sagen, daß Susanne selbstverständlich Recht hat: natürlich möchte Fabian dir etwas sagen!

Es sei mal dahingestellt, ob ICH es toll finde, daß 5jährige überhaupt wissen, was eine Playstation ist - ich schreibe einfach mal auf, wie es vielleicht schöner wäre ...

Du stehst auf, kochst dir nen lecker Kaffee und weckst Fabian, anstatt daß er durch deine Geräusche wach wird. Du weckst ihn leise und sagst ihm, daß ihr - wenn er Lust hat - noch 5 Minuten zusammen Playstation spielen könnt, bevor Julian(?) aufwacht. Danach könnte er dir beim Frühstück helfen (wahlweise evtl. Julian die Milch geben?) und ihr frühstückt gemeinsam (ist dein Mann dann noch da?). Danach veranstaltet ihr so eine Art Wett-Anziehen (inkl. Baby natürlich).

Wenn ich mal davon ausgehe, daß Fabian ja im KiGa bereits tobt und spielt, wäre es vielleicht angebracht, mit ihm nach 3 zu kuscheln oder ebenfalls ein bißchen zu schlafen (oder auch nur etwas "Ruhiges" mit ihm zu machen, wie Buch ansehen, Memory o.ä. spielen), danach kann er dir beim Kochen helfen. Mit 5 kann er doch schon eine ganze Menge! Natürlich immer mit der Betonung darauf, wie sehr du dich über Hilfe freuen würdest (also nicht schimpfen, wenn mal etwas krumm geschnitten wird oder herunterfällt) und ihr dann mehr Zeit füreinander habt.
Ich kann nicht so ganz nachvollziehen, warum Einkaufen in euren täglichen Plan einfließt. Kann man das nicht zu einem Wocheneinkauf Freitags oder Samstags mit Mann und Auto umplanen? Damit fällt schon mal ein großer Streßfaktor weg.
Kleinere Besorgungen kann man dennoch machen, aber es wäre für Fabian sicher schön, wenn er mithelfen kann. Also vorher Einkaufszettel machen (ihn ggf. mitbestimmen lassen, was er an Süßem haben möchte oder auch an Obst etc.) und diese Sachen kann er auch selbst suchen und einkaufen.
Wann kommt denn dein Mann von der Arbeit? Also ab wann kann er dich mal ein bißchen entlasten? Ich denke, daß ein "schönes" gemeinsames Abendbrot hier auch durchaus hilfreich sein kann. Jeder erzählt, wie der Tag war usw.
Das gemeinsame Kuscheln vorm Fernseher würde ich persönlich eher abschaffen ... ich habe bestimmt nicht generell etwas gegen Playstation oder TV, aber kurz vor dem Schlafengehen noch mal Fernsehen ist allerhöchstens für Erwachsene entspannend (wenn sie nicht gerade nen Krimi schauen), Kinder werden dadurch doch eher aufgewühlt. Zumal es für Fabian auch nicht nachvollziehbar ist, daß ER jetzt "mittendrin" ins Bett soll und alle anderen aufbleiben, um "wer-weiß-was" zu tun.
Macht euch doch einfach "fertig" (Zähneputzen, waschen, etc.) und beendet den Abend z.B. mit einer schönen Massage (mögen Kinder auch mal ganz gern und man entspannt dabei). Fabians Tag ist defintiv hektisch und laut und voller Eindrücke, an denen er ordentlich zu knabbern hat, auch wenn ein Erwachsener das vielleicht nicht so sieht. Gerade deshalb ist Ruhe und Entspannung für ihn wichtig - wenn ihr die auch noch abends zu viert "vollzieht", wird er auch Vertrauen in die Beziehung bekommen.

Natürlich mußt du nicht 1 zu 1 alles übernehmen und ein Beratungsgespräch bei einem Kinderpsychologen wäre evtl. nicht verkehrt (was verliert man schon?), aber ich habe auch nur aufgeschrieben, was MIR in einer solchen Situation als "Erste-Hilfe" einfallen würde.

LG ... Marion

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Re: Ich weiß nicht mehr weiter

Antwort von stetibi am 04.09.2006, 23:36 Uhr

Ich habe jetzt die anderen Antworten nicht alle gelesen, nehme also nur Bezug auf das, was du geschrieben hast.

Und mir fällt auf, dass du schreibst, du bist fertig wegen seinem Verhalten beim Arzt. Nichts weiter. Will heißen: ich kann nicht rauslesen, dass dein Sohn immer so austickt vor anderen Leuten bzw. in der Öffentlichkeit, sonst wäre das ja nur die Spitze eines Eisbergs gewesen und du hättest noch mehr Beispiele gebracht.
Vielleicht ist er einfach nur sehr eigenwillig und hatte einen sehr schlechten Tag?
Zuhause den Pascha machen, naja, ist er in dem Alter, wo sie einem gerne auf dem Kopf rumtanzen? Ihre Grenzen austesten? Es gibt ja Kinder, die sind eher kooperativ und lassen sich dann doch was sagen und es gibt auch kleine Teufel, die einfach vom Charakter her mit dem Kopf durch die Wand müssen.

Sicher hat er sich in dieser Situation extrem benommen. Aber die "Folgerung" deines KiA, dass er eines Tages mit dem Messer auf dich losgehen wird und du Hilfe vom Jugendamt brauchst halte ich für SEHR voreilig und daher auch für unprofessionell! Kennt er deinen Fabian? Erlebt er ihn im Alltag? Hat er sich jemals so intensiv mit ihm beschäftigt wie ein Verwandter, dass er solche harte Aussagen machen kann??
Ich glaube nicht.

Ich denke, dem Arzt war die Situation unangenehm, weil er sich vorkam wie jemand, der nicht mit Kindern umgehen kann - was ihn natürlich dumm dastehen lässt (obwohl er gar nichts für konnte). Er hätte mehr Distanz und Verständnis aufbringen sollen, anstatt - um sich selbst zu "rehabilitieren" - dir solche düsteren Prognosen an den Kopf zu werfen!

Ich kenne euch nicht. Vielleicht irre ich mich. Rein vom Eindruck her kommt mir das alles völlig überzogen vor!
Dein Sohn ist sehr impulsiv, sehr emotional, sehr temperamentvoll.
Und du hast sicher deinen Kampf mit ihm bzw. so die Malässe, ihn zur Raison zu bringen.
Du bist stark gefordert mit deinem Sohn.

Aber das Jugendamt?!
Was soll eine ohnehin überforderte Behörde ausrichten, was eine liebende Mutter nicht selber besser kann?

Wegen dem Verhalten deines Sohnes würde ich keine Hilfe anfordern.
Erst dann, wenn ich selbst sagen müsste: ich schaff es nicht mehr, ICH (nicht das Kind) drehe durch!
Aber nicht so viel Hoffnung auf den Rettungsanker "Jugendamt" legen, da sitzen auch nur Menschen, die euch persönlich nicht kennen und für die ihr auch nur eine Familie von vielen seid.

Bitte sei nicht so verzweifelt wegen diesem Vorfall! Bleib stark und überleg dir genau, was gut für euch ist (weißt du selbst am besten).

LG, Stefanie

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@Conny - meinbaby

Antwort von tinai am 05.09.2006, 0:03 Uhr

Hallo Conny,

am meisten tut mir eigentlich Dein Sohn leid, denn der ist in der Situation ja der unglücklichste.

Ich habe mir Deine beiden Postings durchgelesen die anderen nicht. Zum ersten: wenn er beim Arzt ausrastet, finde ich das noch nicht so schlimm - sofern das nicht die Regel ist. Ich bin dazu übergangen jeweils nur noch mit einem Kind zum Arzt zu gehen, kostet zwar mehr Zeit, aber schafft Entspannung - bei meinen Kindern ist es eher so, dass sich die Angst des einen auf den anderen überträgt, und der zweite dann "behandlungsunfähig" ist - ist nicht immer so, aber wenn ich weiß, es wird unangenehm laufe ich lieber zweimal.

So, wenn er beim Arzt ausrastet, würde ich den Arzt verlassen. Ein möglicher Magen-Darm-Infekt ist ja nicht so dramatisch, dass er ad hoc diagnostiziert und behandelt werden müsste. Für die behandlung weiß man als zweifache Mutter meist eh, was zu tun ist.

Das Einkaufen würde ich in die Morgenstunden verlegen, wenn Du mit Julian unterwegs bist. Dein Sohn kommt mit Eindrücken aus den Kindergarten und geht erst mal Einkaufen, vorbei an den unzähligen Quengelregalen mit für ihn unerreichbarer Ware. Ich persönlich finde, man sollte Kinder vor zu viel Angebot schützen.

Mal abgesehen davon, dass ich persönlich für meine Kinder PC, Fernsehen und Spielkonsolen generell ablehne, löst Du das Problem vermutlich nur mti einer ganz klaren Regelung, die ohne Diskussionen durchgezogen wird (die Diskussionen lassen natürlich erst nach, wenn offensichtlich ist, dass Du hart bleibst, aber auch Deine Zusage hältst). Entweder er darf morgens spielen (würde ich keinesfalls machen nach dem Aufwachen) oder er darf es nicht und dann wirklich nicht, ohne Ausnahmen. Vielleicht vereinbart Ihr pro Tag 15 Minuten mit Eieruhr oder 20 Minuten und dann wird die Kiste auch wirklich abgeschaltet.

Dein Sohn braucht Dich auch und vor allem positive Aufmerksamkeit. Kannst Du ihn nicht morgens in Empfang nehmen und erst einmal kuscheln mit ihm, den Tag besprechen? Und dann erst das Frühstück machen. Muss die Flasche von Julian ausgerechnet in seine Anziehzeit fallen, könnte man da nicht etwas verschieben? Ich habe meinen Sohn auch noch mit 5 angezogen, obwohl er es selbst kann/konnte, aber er hat mir dabei manches noch erzählt und genießt es einfach und ich plane die Zeit eben morgens ein. Vielleicht kann ja auch Julians Vater die Flasche machen.

Schaffe exklusive Zeiträume für Dich und Fabian, auf die er sich verlassen kann.

Beim Kochen kann ich nur empfehlen, ihn mit einzubinden.

Alles in allem ist aber auch der Tipp des Kinderarztes nicht verkehrt. Keine Sorge, bevor das Jugendamt einem Kinder wegnimmt, muss eine ganze menge passieren. Und ein zur Zeit aggressives Kind ist kein Grund. Hol Dir Hilfe, das tut Euch allen gut und für Fabian, der ja selbst sehr unglücklich sein muss, ist es sicher auch gut.

Viel Glück und erfolg
tina

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Re: Ich weiß nicht mehr weiter

Antwort von meinbaby am 05.09.2006, 8:36 Uhr

Ich danke euch allen für eure Antworten.

Also ich muss sagen Fabian war auch vor der Geburt von Julian so. Ich habe mit ihm eine Klinik besucht weil ich nicht mehr weiter wusste.

Ich war Drei jahre alleierziehend und dann lernte ich meinen Mann kennen. Ich habe ihn in den drei Jahren in den ich alleine mit ihm war sehr verwöhnt. Er durfte alles machen, nd als mein Mann kam hat er angefangen mit erziehen und ich habe gesehen das er erzogen werden muss.

Ich nehme mir Zeit für mein Kind auch alleine nur unter der Woche geht das schlecht. Mein mann geht morgens um sechs aus dem Haus und kommt abends um sechs erst nach Hause.

Es ist so das er aggressiv ist und zwar sehr. Er geht zu Leuten und zeigt die Faust, oder wenn jemand Spass mit ihm macht dann tut er den Menschen weh. Er tritt und schlägt.

Ich weiß das ich an seinem Verhalten nicht ganz unschuldig bin, da ich ihn drei Jahre hab machen lassen.

Nochmal danke für eure Tipps, ich werde versuchen sie irgendwie in die Tat umzusetzen.

Lg Conny

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Habe es so geregelt ...

Antwort von Jamu am 05.09.2006, 11:20 Uhr

Hallo,

meine 5 jährige ist zwar nicht aggressiv o.ä., aber sie kann auch ganz schön herumzicken! Dazu habe ich noch eine 7 monate alte Tochter und bin verheiratet ;-)

Verzogen habe ich die Große nicht, aber auch mal mehr erlaubt als manchmal gut war... ist das nicht normal? Bei Dir ist es sicher eine andere Situation und ich denke fast, ich hätte dann auch meinem Kind viel öfter etwas durchgehen lassen - auch wenn es nicht so toll ist!

Bei uns läuft es so ab:

um 6h30 wird die Große wach und die Kleine auch! Ich mache die Kleine sauber und gebe ihr die Flasche - wenn sie die gerade will. In der Zwischenzeit fängt die Große an, sich zu waschen. Ich komme dann nach und erledige den Rest wie Zähne putzen kontrollieren etc. und Haare kämmen und zusammenbinden! Die Kleine sitzt dann im Hochstuhl neben uns oder ist auf der Krabbeldecke! Dann gibt es Frühstück. Die Große hilft ab und zu, meistens quatscht sie mich in Grund und Boden - bin Morgenmuffel - ... schäm! Haben wir gefrühstückt, dann darf - ja sie darf dann fernsehen, bis ich fertig mit waschen bin! Das dauert so 15 - 20 Min. Das kommt aber nur ca. 1-2x pro Woche vor!!! Danach geht es los in den Kiga!

Um14h wird sie abgeholt und hat da schon gegessen. Also fahre ich nach Hause oder zu meinen Eltern. Dann ist sie beschäftigt. Hier ruht sie sich etwas aus, hört Kassetten oder schaut Bücher an, manchmal darf sie auch TV sehen, bis ich meinen Kaffee getrunken habe. Danach geht es los mit irgendwas!

Am Abend darf sie Sandmännchen sehen, danach ist kuscheln angesagt und Bücher vorlesen und dann um 20h ist Ruhe. Sie darf im Zimmer noch was "lesen" oder Kassetten hören etc. aber nur noch raus wenn sie Pippi muß, Durst hat oder was anderes wchtiges ist! Klar, sie nützt es manchmal aus - aber in der Regel klappt es, denn dann ist Elternzeit!

Konsequnez ist das Ah und Oh - das mußt Du durchhalten! Und wenn Dein Sohn es vorher anders hatte, dann ist es hart, diese Umstellung anzunehmen!

Wie wäre es, wenn Du ihn belohnst? D.h., er hilft Dir mit gewissen Dingen, benutzt keine Ausdrücke mehr, ruht sich auch mal aus etc. und dafür darf er dann an dei Playstation?! Eine halbe Std. muß aber reichen! Wenn er eine Regel nicht einhält, darf er eben nicht dran!

Statt als Strafe diese zu verbieten, eben diese als Belohnung umzusetzen....

LG Jamu

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Wer im Glashaus sitzt,........

Antwort von krueml am 05.09.2006, 12:45 Uhr

....... sollte nicht mit Steinen werfen. Lies mal Dein eigenes Posting durch.

Schönen gruss von
Chrissie, der diese Stänkerer über ehrlich gemeinte Hilfe auf die Nerven geht (und sie HAT leider Recht mit ihrem Posting)

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Was die Rechtschreibung angeht -

Antwort von Frosch am 05.09.2006, 13:45 Uhr

sitzt Benedikte SOWAS von im Glashaus :-)

Da würde ich glatt sagen: "Setzen, SECHS!!"

Grinsegrüße von Antje

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ich sehe es wie ny152

Antwort von RR am 05.09.2006, 14:07 Uhr

Hallo
hol dir professionelle Hilfe, ich schätze es hat was mit der "Patchworkfamilie" bei euch zu tun, bin aber kein Fachmann (frau)....

viele Grüße u. berichte mal wieder wie es weiterging

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Re: Wer im Glashaus sitzt,........

Antwort von meinbaby am 06.09.2006, 10:36 Uhr

Hätte ich gewusst das mein Posting hier soviel Schaden anrichtet hätte ich es nicht getan.

War keine Absicht!?!

Conny

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Re: Habe es so geregelt ...

Antwort von eumeline am 06.09.2006, 19:30 Uhr

Hallo,

ich habe die anderen Antworten schon gelesen und auch noch einige Gedanken dazu.

Zum einen: ja, ich denke auch, daß er ein Problem hat mit Dir, mit sich und mit allem anderen. Ob das nun am Bruder liegt oder was anderem....Das musst Du herausfinden.

Zum anderen finde ich auch, Du solltest Deine Alltagsroutine vielleicht etwas ändern. Also Playstation (oder TV bei uns bspw.) nur zu bestimmten Zeiten z.B. Also eine Regel draus machen, die er einfach akzeptieren muss und worüber es keine Diskussion gibt, auch wenn er austillt. Bei uns gilt z.B. die Regel, daß es vor dem Frühstück nichts Süßes gibt. Nur mal als Beispiel.

Dann würde ich auch versuchen, die Stressquellen abzustellen. Insbesondere die Einkäufe. Ich denke auch, daß man da flexibel sein sollte, je nach Lust der Kinder. Wenn sie definitiv nicht wollen, dann geht einfach nicht. Dann habt Ihr zumindest etwas Entspannung.

Und einbeziehen ins Arbeiten finde ich auch gut. Also Hilfe von dem "Großen" anfordern. Wenn Ihr einkaufen geht, lass ihn den Wagen schieben (es gibt meistens ja so Kinder-Wagen) und die Sachen einräumen. Lass ihn beim Aldi das Leergut reinschmeißen. Und versuche ihn, evtl. nicht durch die riskanten "Gänge" zu bringen, also Süßigkeiten, wenn er darauf so wild ist. Was man nicht direkt sieht will man vielleicht auch nicht direkt haben.

Ich denke, der Satz des Arztes war so zu deuten, daß er "erkannt?" hat, daß Du momentan auch einfach am Ende bist, vielleicht nicht konsequent, weil Du lieber Ruhe willst, statt der ständigen Konflikte und daher in kauf nimmst, wenn etwas nicht läuft, wie Du es Dir in der Erziehung vorstellst.

Ich habe hier auch einen ziemlichen Dickkopf. Der ist zwar erst dreieinhalb, aber unser KIA hat mich letztens gefragt, ob er immer so dickköpfig sei. Klar, wir rasseln oft aneinander. Aber ich versuche Konflikte abzuwenden wo es geht.

Auf der anderen Seite muss ich zugeben, lasse ich ihn auch ab und an einfach auflaufen, weil ich möchte, daß er versteht bzw. einsieht daß nicht immer alles nach seiner Nase geht. Vielleicht auch nicht optimal. Aber da habe ich auch schon stundenweise Attacken hinter mir. Da hilft wirklich nur gaaaanz ruhig bleiben, NICHT verzweifeln und im Anschluss konsequent bleiben und darüber sprechen. Bei meinem Kleinen hilft es sehr gut, wenn ich ihm erkläre, warum er manches nicht darf. Und NEIN sage ich nicht, ich umschreibe es manchmal.

Wenn ich bspw. etwas nicht kaufen möchte, dann sage ich "Du, heute nehmen wir das nicht mit. Ich denke, wir können das beim nächsten Mal überlegen" oder oder.

Es ist super schwer. Wenn Du schon weißt, daß Du es allein nicht schaffst, dann suche Dir bitte Hilfe. Aber ich denke, viele gute Ansätze sind hier schon angeklungen. Die helfen bestimmt, wenn DU es versuchst.

Kopf hoch, ich wünsche Dir viiiiiiiiel Kraft und Geduld!

Lieben Gruß
Natascha

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