Sylvia Ubbens

Zu viel Rollenspiele?

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Unser Sohn ist 5,5 Jahre und wird im Sommer ein Vorschulkind. Er liebt Dinos und wie Tiere und lebt das auch sehr extrem in seinen Rollenspielen aus. Ende letzten Jahres haben wir dann die Notbremse gezogen und die Dinos weg geräumt da er nicht mehr unterscheiden konnte ob er ein Dino ist oder nicht. Immer wieder hat er seinen Freund weh getan. Zu Hause geht es mittlerweile allerdings hat sich im Kindergarten nicht viel geändert. Wenn er kein Dino ist ist er ein anderes Raubtier und tut auch so als würde er beißen den Tiere müssen ja essen. Wie bekomme ich ihn aus diesem Spiel raus. Erklärungen bringen nicht wirklich was und auch Belohnungen wie du darfst dein Lieblingsbuch mitbringen nutzen nichts

von Bienchen-schuetz am 04.03.2020, 13:21 Uhr

 

Antwort auf:

Zu viel Rollenspiele?

Liebe Bienchen-schuetz,

Sie schreiben, dass sich die Situation zu Hause verändert hat und Ihr Sohn vornehmlich im Kindergarten in die Rolle eines Dinos schlüpft. Sprechen Sie mit den Erziehern. Wie problematisch sehen diese das Verhalten Ihres Sohnes? Wie gehen sie damit um? Da er im Kindergarten die Rollenspiele spielt, können Sie von zu Hause aus nicht viel bewirken, da sind die Erzieher gefragt. Sie können Ihren Sohn loben, wenn er sich toll dabei verhalten hat, wenn es im privaten Bereich darum geht, dass Ihr Sohn es nach liebevoller Ansprache geschafft hat, sich auf ein anders Spiel / eine andere Beschäftigung einzulassen.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 05.03.2020

Antwort auf:

Zu viel Rollenspiele?

In Rollenspielen können Kinder ja oft Dinge ausdrücken oder ausleben, die im "echten Leben" nicht gehen oder nicht ok wären und lernen ja auch darüber. Oder Dinge, die sie sich als "ich" nicht trauen. Er scheint sich ja total mit den Tieren zu identifizieren und sich als Tier evt eben Dinge zu trauen - sich durchsetzen zB, mal Chef sein - die er sich als "ich" nicht traut?

Da wäre also meine Frage erst mal, wie euer Kind denn sonst so drauf ist. Neugierig, offen, selbstbewusst zB oder eben eher ein Kind, dass introvertiert ist, sich nicht so recht traut auf andere zuzugehen oä.
Wie habt ihr auf seine Vorliebe für Rollenspiele reagiert? Mitgespielt zB ? Und dabei auch eben sozusagen erzieherisch eingewirkt? Beispiel Dino beisst andere Tiere - da kann man ja auch prima einbauen, dass anderen weh tun nicht ok ist. der gebissene Dino hat jetzt Schmerzen etc

von cube am 05.03.2020

Antwort auf:

Zu viel Rollenspiele?

Vielen Dank für ihre Antworten.

Tatsächlich bin ich von den Erziehern darauf angesprochen worden das es zu extrem ist. Es ist wohl auch in der Gruppe ok. Nur sobald es in die Halle geht ist es schlimmer.
Wir haben sein Rollenspiel immer zugelassen. teilweise auch mitgemacht. Allerdings war immer klar. ich kämpfe nicht mit.
Ich habe jetzt mal mit ihm eine Absprache getroffen das er im Kindergarten in der Halle zumindest keine Raubtiere spielt. Heute war er dann ein Orang Utan und hat vom Baum eine Banane geklaut. :o)
Im Gegenzug hat er aber dann zu Hause eine begrenze Zeit in der er das Tier sein darf was er möchte und auch Dinos zur verfügung hat. Nach dieser Zeit ist es dann ist es dann genug und wir spielen wieder was anderes. Ich bin mal gespannt wie sich das entwickelt.

von Bienchen-schuetz am 05.03.2020

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