Christiane Schuster

Wie reagieren

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Hallo liebe Frau Schuster,

mein Sohn 17 Monate, eigentlich ein sehr liebevoller kleiner Mann.
(Krippenkind) Unser kleiner Sohnemann hat jedoch jetzt eine sehr bockige und trotzige Phase.
Er räumt mit sein Spielzeug auf und grds hört er auch gut auf Anweisungen. Klar manchmal siegt auch die neugier aber alles in meinem Geduldsrahmen.
Ich bin eine sehr ängstliche Mama, er kann nun sicher laufen. Ich bin ihm zu seiner Lauflernzeit immer gleich hinterher gegangen (man muss sagen das unser Sohn nicht gekrabbelt ist und sich einzig und allein an mir hochgezogen hat, dadurch hat er das alleine und richtug fallen nicht wirklich gelernt, da es ja Reflex ist ihn helfend zu Seite zu stehen und ihn vor Schmerzen zu behüten). Jetzt kann er eigentlich sicher laufen, wobei er auch super schon rennen kann, wenn er auf Steinwegen läuft bleibe ich nich sehr in seiner Nähe, mir fällt es schwer es anders zu machen weil ich angst um ihn habe. Er ist ein sehr neugiriger kleiner Kerl, ein Wirbel, der Gefahren garnicht einschätzt und in meiner Nähe so sicher scheint, dass man wirklich immer ein Auge auf ihn haben muss...er würde z.B. nicht aus dem Sandkasten reinkrabbeln sondern möchte reinlaufen wie die Großen, obwohl ich ihm immer zeige wie es geht...natürlich funktioniert das bei so kleinen Beinchen noch nicht....raus krabbelt er. Viele sagen, dass ich mein Kind so einenge und er mal ein richtiger Angsthase wird...obwohl er ein echter Wirbel...Meinen Sie wirklich, dass es so schmlimm ist und das ich das Kind damit Schade...ich greife ledeglich ein wenn er hinfällt oder sich überschätzt...ansonsten begleite ich ihn, lass ihn aber machen....auf der Wiese und auf dem Spielplatz laufe ich auch nicht hinterher sonder schaue mit von etwas Abstand...

Was mir aufgefallen ist und mir auch Herzschmerz bereitet: zuhause hört er gut auuf mich...bis das bißchen gebocke was okay ist...aber wenn andere Leute dabei sind...ist er manchmal so unmöglich....zb beim kindergartenfest...er wollte grds dass was ich nicht will...er hat so gebockt, mich so gehauen...ist weg gelaufen. er hat mir nicht mal die chance gelassen, ihn ablenken zu können...er wollte mit allermacht mein Willen brechen. Wie soll ich reagieren...einerseits will ich konsiquenz sein andererseits will ich nicht das er traurg ist und an liebe zweifelt. er ist sehr sensibel auch wenn fremde ihn nicht so wahr nehmen. er ist weg gelaufen, schon weit und erst als er merkte das ich garnicht nachkomme, kam er heimlich hinter einen busach wieder Näher. Es hat mich traurig gemacht, das er einfach losläuft und sich so weit entfernt, ich möchte das nicht dass er so weit von mir weg läuft weil ich doch auf ihn achten muss...wie soll ich mich verhalten? Es ist für ihn eine Art Spiel vielleicht, er läuft jetzt oft aus der Stube und läuft in die Küche und wartet....dreht sich richtung Tür mit der Gewissheit Mama kommt gleich, was ja dann auch immer so ist...und lass ich mir doch mal Zeit, dann schaut er um die Ecke und wartet...bis er mich dann sieht ....Was kann ich da machen, was raten Sie mir als Konsiquenz ?
Andere Situation: heute waren wir bei Bekannten, mit denen wir uns fast täglich zum spielen treffen: heute waren bei denen zuhause, essen: ich wollte das Lennis nicht in die Küche geht, ich sage: Schatzi komm zu Mama...er geht weiter ...ich Sache strenger Nein, du sollst zu Mama kommen...er dreht sich um schaut mich an lächelt und läuft um die Ecke...ich stehe auf und da steht er schon da und schaut mich lächelnd an...es ist nicht so das er in deisen Moment weg wollte er ist nur so um die Ecke das ich ihn nicht sehen kann...er ist nicht weiter gegangen...ich habe mir ihn dann geschnappt und ihn dort hingesetzt wo ich war...und ihm gesagt, du solltest zu Mama kommen, klar hat er gebockt und kurz geweint...war aber nicht die rede Wert.

Wie deuten Sie das Verhalten? Es verletzt mich so...gearde weil andere sagen, dass er mich auslacht....und ich zu locker wäre...weil ich ihn nie hab heulen lassen...und er keine Strafen kennt....

Meine Bekannt greift auch ziehmlcih in meiner Erziehung ein...Sie sagt ihm etwas und er hört...sie hat danne ins sehr strengen Ton und ein bestimmenden...1stens...find eich es nicht gut, den in erster Lienie hat er auf mich zu hören und auch ich darf nur so mit ihm reden, das werde ich noch klären müssen und 2tens wow ich habe doch aber auch eine strenge und bestimmende tonspur wenn ich schimpfe...warum hört er da aber bei mir nicht....
er hat mich wirklich sher sehr traurig gemacht und verletzt.
Ich habe mein Sohn Forumsgemäß erzogen, nie schreien lassen, schläft jetzt noch bei mir in der Schlafstube in seinem eigenen Bett (neben mir) usw....aber irgendwie geben mir die Menschen in der Umgebung immer zu verstehen das ich es faksch mache egal wie...das ich ihn verziehe...eigentlich find eich ihn toll...so wie er ist auch wenn er mal bockt aber ich möchte das er nicht so weit weg läuft und auch auf mich hört wenn wir bei anderen sind...
können sie mir bitte ein paar tipps geben und vielleicht ein paar aufbauende worte?

Er wirft immer sein Tutti...und es ist so nervig...man kann ihn nicht ablenken davon und ein nein zieht auch nicht ...nun mache ich es so dass ich ihm sage, wenn du den tutti wirfst dann ist er 5 min weg...meinen Sie das es zu Streng ist?

oh...es tut mit so leid das es so lang geworden ist...aber ich bin so ratlos...

von xsara_emili am 04.06.2012, 20:56 Uhr

 

Antwort auf:

Wie reagieren

Hallo xsara_emili
Mit 17 Monaten kennt Ihr Sohn entwicklungsbedingt noch keinerlei Gefahren. Auch handelt er stets spontan ohne bereits gleichzeitig über die Folgen seines Handelns nachdenken zu können.
Gleichzeitig hat er einen derart großen Bewegungs- und Erfahrungsdrang, dass er nahezu uneingeschränkt unter Beobachtung stehen sollte.

Da er ein Krippenkind ist und nicht ausschließlich von seiner vermutlich etwas ängstlichen Mutter beaufsichtigt wird :-) glaube ich nicht, dass er eingeengt oder ein Angsthase wird.

Situationen wie z.B. ein Kindergartenfest verunsichern die Kleinen, sodass sie verstärkt die Sicherheit vermittelnde Nähe ihrer Bezugspersonen benötigen um sich rasch sicher orientieren zu können.

Hindern Sie ihn darum bei derartigen Besuchen oder auch im gefährlichen Straßenverkehr am Weglaufen, indem Sie ihn von Anfang an konsequent an Ihre Hand nehmen und ihn dort zu einer Aktivität anregen: gemeinsam hüpfen, schleichen, in den Sandkasten krabbeln, eine Karre schieben lassen usw.

Richten Sie begründete Wünsche an ihn während Sie gleichzeitig handeln, sodass er z.B. -wie beschrieben- erst gar nicht in die Küche laufen und sich Ihrer Bitte widersetzen kann.
Im Übrigen lacht er Sie nicht aus sondern testet nur Ihre Reaktionen. Absichtlich ärgern möchte er Sie ganz gewiß nicht mit seinem Verhalten.

Das Geben-Nehmen-Werfen-Spiel ist in diesem Alter besonders interessant, da auf diese Weise Beschaffenheiten "untersucht" und Reaktionen ausprobiert werden.

Wirft Lenni nun immer wieder seinen Schnuller weg, befestigen Sie den Schnuller an einer Schnullerkette (nur unter Ihrer Aufsicht) oder aber bitten Sie Ihren Sohn den Schnuller selbst wiederzuholen, wenn er nicht (konsequent) weg sein soll.

Viel Erfolg, liebe Grüße und: bis bald?

von Christiane Schuster am 05.06.2012

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